Dienstag, den 19. Juni 2018

Bargeldbegrenzung ist Einschnitt in Bürgerrechte

Bargeld


Der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums spricht sich klar gegen eine Begrenzung des Bargeldverkehrs aus. Dies sei ein unverhältnismäßiger Einschnitt in die Rechte der Bürger.

Kriminalität kann leicht auf Alternativen ausweichen

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Diskussionen um Bargeld gehen weiter

Die Debatten um eine Deckelung der Bezahlungen mit Bargeld und ggfs. auch die vermeintliche Abschaffung von Bargeld erhalten einen neuen Auftrieb. Nachdem sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für die Begrenzung der Bargeldbezahlungen auf 5.000 Euro aussprach, nimmt nun der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums eine Position klar gegen die Bargeldbegrenzung ein. Eine Bargeldeinschränkung sei demnach eindeutig abzulehnen.

Der Beirat kommt zum Ergebnis, dass derartige Obergrenzen besonders die normalen Bürger treffen werde und weniger die angegebene Zielgruppe der organisierten Kriminalität. Diese könnten sich durch alternative Zahlungsmethoden den Kontrollen leicht entziehen. Deshalb sei die Begrenzung der Bargeldbezahlung ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Freiheit der normalen Bürger.




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