Abwärtstrend ifo-Geschäftsklima im Mai 2018 gestoppt

Konjunktur-


Aus dem Hause des Münchner ifo Instituts kamen für den Monat Mai 2018 zur wirtschaftlichen Entwicklung im Bundesgebiet wieder etwas positive Nachrichten. Die Stimmung in den Chef-Etagen der Unternehmen blieb stabil.

Index Baubranche erneut auf Rekordhoch

Börsenschwankungen
Firmen-Chefs zeigen sich etwas zuversichtlicher

Nach einer Reihe von Rückgängen in den vorangegangenen fünf Monaten meldete das Münchner ifo Institut zum Geschäftsklimaindex Mai 2018 einen Stillstand. Der Stopp des vorangegangenen Abwärtstrends kann durchaus als positiv gewertet werden. Der Index im Mai 2018 blieb demnach auf dem Stand des Vormonats bei 102,2 Punkten. Der ursprüngliche Wert von 102,1 Punkten im April wurde nachträglich saisonbereinigt korrigiert.

Die aktuelle Geschäftslage habe sich lt. ifo im Mai 2018 verbessert. Die Erwartungen der Firmenmanager ging dagegen etwas zurück.

In der Sparte des Verarbeitenden Gewerbes sank der Index leicht ab. Zwar schätzen die Unternehmen die derzeitige Lage etwas besser ein, aber die gesunkenen Erwartungen überwiegen leicht. Auftragsbestand sowie Nachfrage stiegen an.

Einen kräftigen Anstieg des Index verzeichnete das ifo Institut im Handel, wobei die Einschätzungen beim Groß- und Einzelhandel annähernd identisch aussahen. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die deutlich verbesserte Einschätzung der aktuellen Geschäftslage. Unverändert blieb dagegen der Ausblick nach vorne. Auf die Konsumenten kommen voraussichtlich höhere Preise zu, da die Einzelhändler vermehrt an der Preisschraube drehen wollen.

Im Dienstleistungssektor hat sich das ifo Geschäftsklima verbessert. Die aktuelle Wirtschaft werde etwas negativer bewertet, aber der Blick auf die künftige Entwicklung hellte sich dagegen auf.

Unverändert auf dem aufsteigenden Ast befindet sich das Bauhauptgewerbe. Diese Sparte erreichte im Mai 2018 erneut ein Rekordhoch. Die aktuelle Geschäftslage werde mit großer Zufriedenheit gesehen. Einen Rückgang gab es jedoch beim Optimismus zu den Erwartungen.

Die derzeitige Konjunkturumfrage sowie weitere Indikatoren deuten für das zweite Quartal auf ein Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent hin.


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