Goldman-Sachs Macron wird nächster Präsident Frankreichs

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Emmanuel Macron wird der kommende Präsident Frankreichs. Der ehemalige Goldman-Sachs Banker gewann die Wahl mit großem Abstand zu seiner Konkurrenten Marine Le Pen.

Le Pen abgewehrt: Die „Rettung Europas“ ist gelungen

Frankreich
Goldman-Sachs Macron wird neuer Präsident

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich ist entschieden. Emmanuel Macron gewinnt mit deutlichem Vorsprung vor Marine Le Pen die Wahl zum nächsten Präsidenten. Die ausgezählten Stimmen zeigen 65 Prozent für Macron gegenüber 35 Prozent für Le Pen.

Dass Macron mit 39 Jahren der jüngste Präsident in der Geschichte Frankreichs sein wird, ist in den Medien lediglich eine Randnotiz. Vielmehr überschlagen sich die die Jubelrufe der breiten Leitmedien über die gelungene Rettung „Europas“. Bereits im Vorfeld erinnerten die Berichte über die bevorstehende Wahl im Falle eines Sieges Le Pens eher an das drohende Armageddon als an eine unerwünschte Führungsspitze des Nachbarn innerhalb Europas bzw. in der EU.

Gemäß der Hysterie der Medien hängt die stets als Europa bezeichnete EU nur noch am verschlissenen seidenen Faden und die Schere in Form von Le Pen brauchte nur noch zuzuschnappen. Das spricht für den tatsächlichen Zustand der EU. Nun kann das im Interesse der Wirtschaft politisch konstruierte Gebilde noch ein wenig länger baumeln. Mehr Zeit für kanalisierte Umverteilung und Transfer.

Mit Macron folgt nun der nächste ehemalige Goldman-Sachs-Banker in eine wichtige Position innerhalb der EU. Zu den weiteren prominenten Besetzungen, die mit der US-Investmentbank verbunden sind bzw. waren, zählen u.a. Mario Draghi (EZB-Chef), Mario Monti (ehem. Ministerpräsident Italiens), José Manuel Barroso (ehem. EU-Kommissionspräsiden) und Philip D. Murphy (US-Botschafter in Berlin).


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