Dienstag, den 17. Oktober 2017

Einbrüche in 2016 um 10% zurückgegangen


Einbrüche -

Die Zahl der Einbrüche ging im Jahr 2016 um zehn Prozent zurück. Von einer Trendwende geht der GDV dennoch nicht aus. Die Einbruchzahlen sind nach wie vor höher als vor fünf oder zehn Jahren.


Versicherer leisteten 470 Millionen Euro

Hausrat

Zehn Prozent weniger Einbrüche im Jahr 2016

Im Jahr 2016 ging die Zahl der Einbrüche erstmals nach zehn Jahren wieder zurück. Einen Grund für's Zurücklehnen gebe es dennoch nicht, denn die Einbruchzahlen lagen im vergangenen Jahr deutlich höher als noch vor fünf oder zehn Jahren. Von einer Trendwende könne derzeit nicht ausgegangen werden, auch wenn der Rückgang der Einbrüche ein Lichtblick sei, so Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Zahl der Einbrüche um zehn Prozent. Die Versicherer leisteten lt. GDV Einbruch-Report 2017 für rund 140.000 versicherte Schadenmeldungen durch Einbrüche insgesamt 470 Millionen Euro.

Das Risiko eines Einbruchs werde lt. einer von Forsa durchgeführten Umfrage von fast 80 Prozent der Befragten als in den letzten Jahren stark gestiegen eingeschätzt. Obwohl jeder Dritter einen Einbruch fürchtete, werde das Einbruchrisiko von vielen unterschätzt. Rund die Hälfte der Befragten gehen davon aus, dass ihr eigener Haushalt mangels attraktiver Beute für Einbrecher nur von wenig Interesse sei. Jeder Dritte wähnt sich durch seine Wohnlage in Sicherheit. "Dieser Verdrängungsmechanismus ist so alt wie gefährlich: Es passiert anderen, aber nicht mir. Ein fataler Fehler, denn jeder kann Opfer eines Einbruchs werden", so Erdland.


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