Samstag, den 18. November 2017

Sparen für Urlaubs-Budget ist obligatorisch


Urlaubs-Budget -

Die Bundesbürger sind "Urlaubs- und Reisemeister". Der obligatorische Jahresurlaub ist nach wie vor für viele Haushalte ein fester Planungsbestandteil. Doch das Urlaubs-Budget muss erst sauer verdient werden. Ein Großteil der Urlauber spart zwischen Reise-Heimkehr und nächsten Reise-Antritt.


Sparquote fällt über Sommermonate traditionell ab

Urlaub

Das Sparen für Urlaubs-Budget ist obligatorisch

Der Jahresurlaub in den Sommermonaten kann nur von wenigen Haushalten "einfach so und spontan" angetreten und bezahlt werden. Ein Großteil muss dafür über Monate hinweg ansparen. Viele sogar ein ganzes Jahr lang. Jeder Fünfte (20 Prozent) spart zwischen einem halben und einem Jahr Geld für den Urlaub an, so die Studie von comdirect im Rahmen des "Spar- und Anlageindex". 15 Prozent der Befragten sparen über drei Monate hinweg an und 18 Prozent zwischen vier Monaten und ein halbes Jahr.

Länger als ein Jahr müssen rund 5 Prozent der Befragten ansparen, um sich den langersehnten Urlaub leisten zu können. Die "große Reise während des Jahresurlaubs" ist für viele Bundesbürger nicht selbstverständlich, so Kirsten Albers, Leiterin Banking bei comdirect. Wer sich den Luxus Urlaub leisten möchte, wird von den anhaltenden Niedrigzinsen nicht gerade dabei unterstützt.

Das Ansparen für das Urlaubs-Budget ist lt. Umfrageergebnis für die meisten Bundesbürger die Norm. Nur 14 Prozent sind für ihren Urlaub nicht dazu gezwungen, auf die Rücklagen zurückgreifen zu müssen. Mit 28 Prozent verzichtet sogar mehr als ein Viertel aller Bundesbürger auf die Urlaubsreise. Darunter fallen besonders die älteren Menschen mit 35 Prozent der über 60-Jährigen. Bei der jüngeren Generation zwischen 18 und 29 Jahren verzichten dagegen nur 18 Prozent auf eine Reise.

Aufgrund der Hauptreisezeit in den Sommermonaten fällt dieser Zeitraum "traditionell" nicht unter die Periode einer hohen Sparquote. Dafür steigt entsprechend die Konsumlaune an, wie auch der Spar- und Anlageindex für Juni 2016 anzeigte. Der Index fiel gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte ab.



Bild: CC0 1.0 Universell

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