Montag, den 23. Oktober 2017

Rundfunkbeitrag bleibt an Haushalt gekoppelt


Rundfunkbeitrag -

Wer einen Haushalt führt, hat den Rundfunkbeitrag abzuführen. Wer zwei Wohnungen führt, muss auch zwei Beiträge leisten. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Koppelung der Beitragspflicht an Haushalte bestätigt.


Rundfunkbeiträge sind pro Haushalt zu leisten

TV

Wer kein TV hat, zahlt trotzdem

Der von jedem Haushalt zu zahlende Rundfunkbeitrag ist obligatorisch. Zu den grundsätzlichen Bestimmungen gehört die Beitragspflicht pro Haushalt und das gilt auch für eine Zweitwohnung. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat den fälligen Rundfunkbeitrag für eine Zweitwohnung bestätigt, wie Zeit Online (Mittwoch) berichtete.

Mit der Abschaffung der "GEZ" ist auch die Bindung der Beitragspflicht an vorhandene Empfangsgeräte entfallen. Der vom neu geschaffenen "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" geforderte Betrag von derzeit 17,50 Euro pro Monat ist an die Haushalte gekoppelt. Ob sich im betroffenen Haushalt überhaupt ein Rundfunkgerät, oder ein sonstiges empfangsfähiges Gerät (u.a PC, Smartphone, etc.) befindet, ist unerheblich.

Der zuständige Senat sei der Auffassung, dass es gegen eine doppelte Erhebung des Beitrages bei Inhabern zweier Wohnungen keine Bedenken gebe.

Der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" ist eine öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung und zog im Jahr 2015 rund 8,1 Milliarden Euro ein.



GD Star Rating
loading...
  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

Zwangsabgabe finanziert Traumgehälter bei Öffentlich-Rechtlichen
Zwangsabgabe finanziert Traumgehälter bei Öffentlich-Rechtlichen

Zwangsgelder - Traumgehälter bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Derlei hohe Einkommen sorgen offenbar für die erwünschte Linientreue besonders in der Abteilung... 

Schwebt Bankenlobby-Chef eine EU-Superbank vor?
Schwebt Bankenlobby-Chef eine EU-Superbank vor?

Banken-Kartell - Dem Präsidenten der deutschen Banken-Lobby schwebt offenbar eine EU-überspannende Großbank vor. Er plädiert für das Fusionieren der Kreditinstitute der... 

Üppige zwangsfinanzierte Gehälter bei Öffentlich-Rechtlichen
Üppige zwangsfinanzierte Gehälter bei Öffentlich-Rechtlichen

GEZ-Zwangsgebühren - Üppige Gehälter bei den öffentlichen Sendeanstalten. Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, allen voran die ARD, können sich nicht... 

Rundfunkgebühren „GEZ“ werden kräftig steigen
Rundfunkgebühren „GEZ“ werden kräftig steigen

Zwangsabgabe "GEZ" - Die Haushalte können sich auf eine Anhebung der Rundfunkgebühren in einem "ungewohnt" hohem Ausmaß einstellen. Die "GEZ" wird kräftig steigen. Die KEF... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Inflationsrate Eurozone im August 2017 bei 1,5%
Inflationsrate Eurozone im August 2017 bei 1,5%

Konjunktur - Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone betrug im August 2017 voraussichtlich 1,5 Prozent. Die größten Preisanstiege gab es in der Sparte Energie. Inflationsrate... 

Inflationsrate Eurozone im Juli 2017 bei 1,3%
Inflationsrate Eurozone im Juli 2017 bei 1,3%

Konjunktur - Die Inflationsrate in der Eurozone stagnierte im Juli 2017 bei 1,3 Prozent. Während die Rate in Litauen weit über das EZB-Wunschmaß hinaus ragte, wies Irland... 

USA schulden Japan & China rund 2,2 Billionen USD
USA schulden Japan & China rund 2,2 Billionen USD

US-Schulden - Das Reich der Mitte hat Japan als größter Gläubiger der USA im Juni 2017 wieder abgelöst. Chinas Investoren stockten den Bestand der US-Anleihen um gut 44... 

Angst: Klimawandel schlägt Terror und Altersarmut
Angst: Klimawandel schlägt Terror und Altersarmut

Umfrage - Der Klimawandel ist des Deutschen größte Sorge, noch vor Kriege, Terror und Altersarmut. Nur ein Drittel fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit. Bundesbürger... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)