Montag, den 26. Juni 2017

„Realistische Option“: Terror durch Chemie-Angriffe


Terrorgefahren -

Das Anti-Terror-Management der Bundesregierung sieht einen terroristischen Anschlag mit Chemikalien als eine durchaus realistische Option. Dies erfordere eine "noch stärkeren" Einsatz der Bundeswehr als bisher.


Chemie-Anschläge seien realistische Option

Gift

Chemikalien in Trinkwasser und Lebensmittel

Terroristen könnten mit dem Einsatz von Chemikalien Anschläge auf die Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung verüben, so die Warnung des Bundeskriminalamtes (BKA) in einem Schreiben, das der BILD (Dienstag) vorliegt. Das BKA beschreibt islamistisch motivierte Täter, die willens und in der Lage seien, sich Chemikalien in großen Mengen zu beschaffen und diese auch einzusetzen. Der Chemie-Anschlag auf die Trinkwasserversorgung von Mehrfamilienhäusern oder Lebensmittel seien als eine "realistische Option" anzusehen.

Ein "hohes Gefährdungspotenzial" liege in den möglichen Anschlägen gegen Transporte oder Einrichtungen der chemischen Industrie.

"Eine entschlossene und mit ausreichendem Fachwissen ausgestattete terroristische Gruppierung dürfte durchaus in der Lage sein, das in Deutschland zu Genüge vorhandene Potenzial an chemischen Gefahrenstoffen im Rahmen eines Anschlags für ihre Ziele zu nutzen".

Die Bundesregierung sehe es als erforderlich an, für die Bewältigung der Anschlagsfolgen die Bundeswehr "stärker als bisher" einzusetzen. Die Bundeswehr bereite sich hierauf "noch stärker" vor als bisher.



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