Mittwoch, den 23. August 2017

Im Jahr 2016 um 2,5 % gestiegene Arbeitskosten


Arbeitsmarkt -

In der Bundesrepublik stiegen die Arbeitskosten im Jahr 2016 um 2,5 Prozent an. Im dritten Quartal lag der EU-weite Arbeitskostenanstieg bei 1,9 Prozent.


In Kroatien sanken Arbeitskosten um -5,5 %

Industrie

Gestiegene Arbeitskosten im Jahr 2016

Die Arbeitskosten sind für die in der Bundesrepublik ansässigen Unternehmen im Jahr 2016 um 2,5 Prozent (kalenderbereinigt) gestiegen, wie die Statistikbehörde Destatis am Freitag mitteilte. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich dabei um 2,3 Prozent, die Lohnnebenkosten um 3,4 Prozent.

Im letzten Quartal 2016 stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum gleich Quartal des Vorjahres um 3,0 Prozent (kalenderbereinigt). Der relativ hohe Anstieg liege in der zurückgegangenen Zahl der im gleichen Zeitraum geleisteten Stunden.

Eine EU-weite Auswertung für das dritte Quartal 2016 zeigt einen durchschnittlichen Anstieg der Arbeitskosten um 1,9 Prozent. Den größten Arbeitskostenanstieg wies Rumänien mit 14,7 Prozent auf, gefolgt von der Tschechischen Republik (9,0 %) und Bulgarien (8,4 %). Die Arbeitskosten sind in den Ländern Italien (-0,5 %), Malta (-2,1 %) und Kroatien (-5,5 %) am meisten gesunken. In der Bundesrepublik stiegen die Arbeitskosten im dritten Quartal 2016 um 2,3 Prozent.



GD Star Rating
loading...
  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

Bundesbank-Ökonomen korrigieren BIP-Prognose 2017 nach oben
Bundesbank-Ökonomen korrigieren BIP-Prognose 2017 nach oben

Konjunktur - Im Juni 2017 sehen die lokalen und globalen wirtschaftlichen Bedingungen etwas anders aus als im vergangenen Dezember. Prompt mussten die Bundesbank-Ökonomen ihre... 

Arbeitsmarktzahlen April 2017: DGB kritisiert Niedriglohnsektor
Arbeitsmarktzahlen April 2017: DGB kritisiert Niedriglohnsektor

Arbeitsmarkt - Das Bundesarbeitsministerium und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sind sich darin einig, dass sich die deutsche Wirtschaft auf einem guten Weg befinde. Doch... 

Demografischer Wandel bremst Wirtschaftswachstum aus
Demografischer Wandel bremst Wirtschaftswachstum aus

Konjunktur - Der demografische Wandel in der Bundesrepublik könnte lt. Deutscher Bundesbank negative Auswirkungen auf das künftige Wirtschaftswachstum haben. Selbst die gegenwärtige... 

Arbeitsmarkt: Integration Migranten funktioniert nicht
Arbeitsmarkt: Integration Migranten funktioniert nicht

Migrationskrise - Die Integration der Migranten und Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt funktioniert nicht wie "erdacht". BDI-Chef Kempf fordert nun eine Trennung zwischen... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Inflationsrate Eurozone im Juli 2017 bei 1,3%
Inflationsrate Eurozone im Juli 2017 bei 1,3%

Konjunktur - Die Inflationsrate in der Eurozone stagnierte im Juli 2017 bei 1,3 Prozent. Während die Rate in Litauen weit über das EZB-Wunschmaß hinaus ragte, wies Irland... 

USA schulden Japan & China rund 2,2 Billionen USD
USA schulden Japan & China rund 2,2 Billionen USD

US-Schulden - Das Reich der Mitte hat Japan als größter Gläubiger der USA im Juni 2017 wieder abgelöst. Chinas Investoren stockten den Bestand der US-Anleihen um gut 44... 

Angst: Klimawandel schlägt Terror und Altersarmut
Angst: Klimawandel schlägt Terror und Altersarmut

Umfrage - Der Klimawandel ist des Deutschen größte Sorge, noch vor Kriege, Terror und Altersarmut. Nur ein Drittel fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit. Bundesbürger... 

Konsumlaune im Juli 2017 auf ein neues Hoch geklettert
Konsumlaune im Juli 2017 auf ein neues Hoch geklettert

Konjunktur - Die Konsumlaune und der Zufriedenheitswert der Bundesbewohner sei im Juli 2017 auf ein neues Hoch der vergangenen Rund 16 Jahre gestiegen. Im August werde der GfK-Konsumklimaindex... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)