Samstag, den 25. Februar 2017

Preise für Häuser zogen im 3. Quartal 2016 deutlich an


Immobilien-Preisentwicklung -

Die Preise für Häuser stiegen in der Eurozone sowie in der Europäischen Union (EU) im 3. Quartal 2016 deutlich an. Im Schnitt um 3,4 bzw. 4,3 Prozent. Die Immobilienpreis-Entwicklung in der Bundesrepublik lag deutlich über dem Durchschnitt.


Billiger wurden Häuser in Italien und in Zypern

Wohnhaus

Immobilienpreise zogen deutlich an

Die Preise für Häuser innerhalb der Eurozone sind im dritten Quartal 2016 um 3,4 Prozent gestiegen. In der gesamten EU kosteten Häuser im Durchschnitt um 4,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, so die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag.

Auf Quartalssicht stiegen die Preise für Häuser in der Währungsgemeinschaft um 1,3 Prozent und in der EU um 1,5 Prozent an.

Die größten Preissprünge nach oben wurden im Vergleich zum Vorjahres-Quartal in den Mitgliedsländern Ungarn (11,6 %), Litauen (10,8 %) und Bulgarien (8,8 %) gemessen. Gesunken sind dagegen die Preise für Häuser in Italien (-0,9 %) und in Zypern (-3,3 %).

Kurzfristig stiegen die Preise (Bezug auf Vorquartal) in Malta (5,4 %), Irland (4,7 %), Estland, Litauen und Ungarn (je 3,4 %) am deutlichsten an. In umgekehrter Richtung stellte Rumänien mit einem Preisrückgang um -0,7 Prozent das Extrem.

In der Bundesrepublik stiegen die Häuserpreise im dritten Quartal 2016 auf Jahressicht um 6,2 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent an. Damit lagen die Preissteigerungen weit über den Eurozonen- bzw. EU-Durchschnitt.


Jährliche Preisentwicklung Häuser Eurozone und EU in %

Hauspreise 3. Quartal 2016Bild: Eurostat



Bild: CC0 1.0 Universell

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