Donnerstag, den 17. August 2017

Zahl der Pflegefälle stark angestiegen


Pflegefälle -

Immer mehr Pflegefälle in der Bundesrepublik. Die Zahl der ambulanten und vollstationär versorgten pflegebedürftigen Menschen stieg weiter an. Im Dezember 2015 waren 8,9 Prozent mehr Menschen betroffen als zwei Jahre zuvor.


Pflege zu Hause stark angestiegen

Pflegerisiko

Immer mehr Pflegefälle in der BRD

Im Zeitraum zwischen Dezember 2013 und Dezember 2015 nahm die Anzahl der in der Bundesrepublik pflegebedürftigen Personen um 8,9 Prozent zu, so die Statistikbehörde Destatis. Im Dezember 2015 waren demnach 2,86 Millionen Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) pflegebedürftig.

Mit 83 Prozent war die deutliche Mehrheit der Pflegebedürftigen älter als 65 Jahre. Über ein Drittel (37 %) der pflegebedürftigen Menschen war mindestens 85 Jahre alt. Frauen waren mit einem Anteil von 64 Prozent deutlich öfter von der Pflege abhängig als Männer.

Fast drei Viertel (73 %, bzw. 2,08 Millionen) der betroffenen Menschen wurde zu Hause gepflegt. Davon wurden 1,38 Millionen Pflegebedürftige meist allein von Angehörigen versorgt. Weitere 692.000 Pflegebedürftige wurden von Angehörigen zusammen mit Pflegedienste oder vollständig durch ambulante Pflegedienste versorgt.

Mehr als ein Viertel der Pflegebedürftigen (27 %, bzw. 783.000) erhielten in Pflegeheimen eine vollstationäre Betreuung.

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Gegenüber Dezember 2013 stieg die Zahl der in Pflegeheimen vollstationär versorgten Menschen um 2,5 Prozent, bzw. 19.000 an. Der Zuwachs bei der Pflege zu Hause stieg mit 11,6 Prozent, bzw. 215.000 Betroffenen deutlich stärker an. Dies sei u.a. auf die Reformen der Pflegeversicherung zurückzuführen, so Destatis.

Mit der letzten Pflegereform trat zu Beginn 2017 u.a. eine neue Einstufung der Pflegefälle in Kraft.


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