Mittwoch, den 17. September 2014

Familienpflegezeitgesetz 2012 setzt separate Pflegezeitversicherung voraus


Pflegeversicherung - Familienpflegezeitgesetz -

Das Familienpflegezeitgesetz regelt für Arbeitnehmer den Ablauf zwischen Berufstätigkeit und Pflegezeit. Der Gesetzgeber verbindet jedoch das eigene Pflegezeitgesetz mit einer Bedingung. Zum 01. Januar 2012 trat durch die Bundesregierung das neue Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Die Entwicklung der rasant steigenden Pflegefälle in Deutschland erfordert entsprechende Anpassungen für die pflegenden Personen, damit der ausgeübte Beruf und erforderliche Pflegezeit in Einklang gebracht werden können.


Pflegepersonen müssen für die Pflegezeit ihr Ausfallrisiko versichern

Pflegealter

Absicherung für
pflegende Personen
© Rainer Sturm / pixelio.de

Heute sind in Deutschland bereits rund 2,4 Mio. Menschen auf eine Pflegehilfe angewiesen. Mehrheitlich wollen pflegebedürftige Menschen in vertrauter Umgebung, also zu Hause versorgt werden. Pflege und Versorgung übernehmen in der Regel von den Familienangehörigen die Frauen.

Berufstätige Frauen waren bisher vor dem Problem gestellt, einen vernünftigen Kompromiss zwischen Vollzeitbeschäftigung und der Pflegezeit zu finden. Neben dem zeitlichen Aufwand ist die finanzielle Frage ein mindestens ebenso wichtiger Faktor.

Das Familienpflegezeitgesetz sorgt für Entspannung in den zeitlichen und finanziellen Aufwendungen für die Pflegezeit. Arbeitnehmer erhalten durch das Familienpflegezeitgesetz die Möglichkeit, die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden zu reduzieren. Der Pflegezeitraum ist auf 2 Jahre Dauer begrenzt. Das der Arbeitszeit angepasste und reduzierte Gehalt wird durch einen Entgeltvorschuss des Arbeitgebers aufgestockt.

Ein pflegender Arbeitnehmer erhält z.B. 75 Prozent des letzten Brutto-Einkommens, wenn die Arbeitszeit um die Hälfte auf 20 Stunden pro Woche reduziert wird. Nach dem die Familienpflegezeit spätestens nach 2 Jahren beendet wurde, tritt im Anschluss die erneute Vollzeitbeschäftigung mit reduzierten Gehalt ein. Das Einkommensverhältnis gilt so lange, bis der Arbeitgeber- Entgeltvorschuss wieder ausgeglichen wurde.

Eigene Risiken für pflegende Arbeitnehmer abdecken
Arbeitnehmer innerhalb des beanspruchten Familienpflegezeitraums müssen sich selbst gegen das eigene Ausfallrisiko schützen. Pflegepersonen können z.B. durch Erkrankung oder Arbeitsunfähigkeit während der Pflegezeit einen erheblichen Einkommensverlust erleiden. Die Risiken sind durch eine geeignete Familienpflegezeitversicherung abzudecken. Die Zertifizierung der Familienpflegezeitversicherung durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist eine Voraussetzung.



Zertifizierte Familienpflegezeitversicherung lt. Familienpflegezeitgesetz

DFV

DFV Familienpflegezeitversicherung

Als erste Versicherung bietet die Deutsche Familienversicherung (DFV) mit dem Produktnamen Pflegezeit-Schutz+ eine angepasste und zertifizierte Familienpflegezeitversicherung an. Die Vorgaben und Definitionen der versicherungspflichtigen Risiken durch den Gesetzgeber, werden durch die Leistungen vom DFV Pflegezeit-Schutz+ übertroffen.

Sollte die pflegende Arbeitnehmerin arbeits- oder berufsunfähig werden, leistet die Deutsche Familienversicherung einen einmaligen Betrag in der Höhe des noch nicht zurückerstatteten Entgeltvorschusses. Die Versicherung würde z.B. 12,50 Euro pro Monat kosten, wenn das Entgelt um 500,- Euro aufgestockt werden würde. Basis zur Berechnung ist der Zeitraum für die Pflege- und Nachpflegemaßnahmen, dem der monatliche Versicherungsbeitrag von 2,5% des monatlichen Gehaltsvorschuss vorausgestellt ist.

Der monatliche Beitrag zum Pflegezeit-Schutz+ kann auch als freiwillige Leistung vom Arbeitnehmer übernommen werden. Eine planungssichere Grundlage bietet die stabile Beitragshöhe über den gesamten Zeitraum der Familienpflegezeit.

Der Pflegezeit-Schutz+ schließt als zertifizierte Familienpflegezeitversicherung die finanzielle Pflegelücke, falls die pflegenden Angehörigen den eigenen Risiken längerer Erkrankungen oder Arbeitsunfähigkeit erlegen sind. Zu den drohenden Einkommensverlusten würden z.B. bei einer langfristigen Erkrankung, die Entgelte, bzw. Zuschüsse ebenfalls in Frage gestellt werden.

Pflegezeit-Schutz+ der DFV ist ein Unisex-Tarif - Keine Unterschiede der Beiträge
Die Beitragsberechnung zur DFV Familienpflegezeitversicherung ist unabhängig vom Geschlecht des Versicherungsnehmers. Frauen und Männer erhalten die gleichen Leistungen bei identischen Beiträgen. Für den Beitritt zur Pflegezeit-Schutz+ sind Alter und gesundheitlicher Zustand unberücksichtigt.

Für den Abschluss werden keine Gesundheitsfragen gestellt oder Risikofaktoren abgewogen. Zur Inanspruchnahme der Familienpflegezeit ist lediglich die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben vorausgesetzt. Eine Zustimmung zur Pflegezeit berechtigt gleichzeitig jeden Arbeitnehmer für den Beitritt zur Pflegezeitversicherung. Der DFV Familienpflegezeitversicherung Pflegezeit-Schutz+ kann ausschließlich über Ries Spezialmakler in Bensheim beigetreten werden.


Grundlegender Schutz - Die DeutschlandPflege der DFV DFV Deutschlandpflege








Übersicht der Versicherungs Angebote der Deutschen Familienversicherung - Hier informieren




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