Mittwoch, den 13. Dezember 2017

WhatsApp-Übernahme für Facebook um 110 Mio. Euro teurer


Social Media -

Für das milliardenschwere Internet-Unternehmen Facebook kommt die Übernahme von WhatsApp voraussichtlich um 110 Millionen Euro teurer als geplant. Die EU-Kommission verdonnerte die Social Media-Plattform wegen Irreführung.


Gegenüber dem Kaufbetrag eine kleine Beigabe

Whatsapp

EU-Kommission verdonnert Facebook

Das soziale Netzwerk Facebook soll bei der Übernahme von WhatsApp gegenüber der Kontrollinstanz der EU nicht ganz "ehrlich" gewesen sein. Facebook habe irreführende Angaben gemacht, so der Vorwurf der EU-Kommission. Nun erhielt das US-Unternehmen dafür eine Quittung in Höhe von 110 Millionen Euro. Für die Übernahme von WhatsApp zahlte Facebook rund 22 Milliarden US-Dollar.

Bei der Anmeldung der Übernahme des Messengers WhatsApp habe Facebook gegenüber der EU-Kommission erklärt, dass es keinen Abgleich bei den gesammelten Kundendaten geben werde. Im Sommer 2016 wandte sich Facebook jedoch an seine User und kündigte an, die gesammelten Telefon-Nummern von WhatsApp mit den Profilen auf der Facebook-Oberfläche abzugleichen bzw. zu verbinden.

Diese Maßnahme stehe allerdings im Gegensatz zu den Angaben bei der Fusionsanmeldung. Deshalb handelte es sich bei diesem Vorgang lt. EU-Kommission um eine Irreführung.



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