Montag, den 24. Juli 2017

EU-Kommission verdonnert Google zu Milliarden-Geldbuße


Wettbewerb -

Die EU-Kommission verdonnerte die US-Suchmaschine Google zu einer Milliarden-Strafe wegen wettbewerbswidrigem Verhalten.


Rekordsumme in Höhe von 2,42 Milliarden Euro

Prognose

Suchmaschine mit Monopol-Stellung

Das US-Unternehmen Google habe seine Position als Quasi-Monopolist wettbewerbswidrig ausgenutzt, um so seine Konkurrenz bei Suchmaschinen-Ergebnissen zu benachteiligen. Mit der Entscheidung der EU-Kommission wurde die prominente Suchmaschine nun zu einer Geldbuße in Höhe von 2,42 Milliarden Euro verdonnert.

Mit der Höhe der Summe sprach die Kommission eine bisher noch nie erreichte Geldbuße aus, wobei es Google nach ersten Einschätzungen noch hätte viel härter erwischen können. In EU-Kreisen war von bis zu 9 Milliarden Euro die Rede.

Im konkreten Fall wirft die EU-Kommission Google vor, bei Suchanfragen im Shopping-Bereich die eigenen Anzeigen bevorzugt behandelt und die von der Konkurrenz unpopulär positioniert zu haben. In der Regel klicken die Nutzer auf das erste Suchergebnis und diese waren meist die Anzeigen von Google, bzw. die Anzeigen von zahlenden Geschäftspartnern.

Der Jahresumsatz von Google betrug im Jahr knapp 90,3 Milliarden US-Dollar (rund 80,7 Mrd. Euro), bzw. 247 Millionen Dollar (221 Mio. Euro) pro Tag.



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