Dienstag, den 22. Mai 2018

Teuerungsrate und Verbraucherpreisindex – Monate & Jahre



Statistiken - Verbraucherpreisindex -

Werte der Preissteigerungen - Inflationsentwicklung
Inflationsrate

Entwicklung der Inflation
Teuerungsrate - Preissteigerungen

Stetige Preissteigerungen wirken sich beim Endverbraucher deutlich auf den Geldbeutel aus. Die Bezeichnung "gefühlte Inflation" ist beinahe schon als ein neues Maß der Inflation in Mode gekommen.

Nicht umsonst. Das Statistische Bundesamt ermittelt aus einem virtuellen Warenkorb monatlich die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland.
So mancher Verbraucher mag bei den genannten Zahlen ins Zweifeln geraten.


Am Monatsende bleibt vom gleichen Gehalt immer weniger übrig und rein "gefühlt rechnerisch" passt das mit der offiziell berechneten Preissteigerungen nicht zusammen. Die vom Statistischen Bundesamt berechnete Teuerungsrate wird auf den gleichen Monat des Vorjahres sowie auf den Wert vom Vormonat bezogen.

Auffällig sind die Unterschiede zu den ermittelten Preissteigerungen mit Energiepreis-Anteile und ohne Energieteile.



Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2018


Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Februar 2018: 1,4% - Details
Januar 2018: 1,6%


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2017


Jahr 2017: +1,8%




Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2017: 1,7%
November 2017: 1,8%
Oktober 2017: 1,6%
September 2017: 1,8%
August 2017: 1,8%
Juli 2017: 1,7%
Juni 2017: 1,6% - Details
Mai 2017: 1,5% - Details
April 2017: 2,0% - Details
März 2017: 1,6% - Details
Februar 2017: 2,2% - Details
Januar 2017: 1,9% - Details


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2016


Jahr 2016: +0,5% (Infos)



Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2016: 1,7% - Details
November 2016: 0,8% - Details
Oktober 2016: 0,8% - Details
September 2016: 0,7% - Details
August 2016: 0,4% - Details
Juli 2016: 0,4% - Details
Juni 2016: 0,3% - Details
Mai 2016: 0,1% - Details
April 2016: -0,1% - Details (nach Korrektur)
März 2016: 0,3% - Details
Februar 2016: 0,0% - Details
Januar 2016: +0,5%


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2015


Jahr 2015: +0,3%



Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2015: 0,3%- Details
November 2015: 0,4%- Details
Oktober 2015: 0,3%- Details
September 2015: 0,0%- Details
August 2015: 0,2%- Details
Juli 2015: 0,2%- Details
Juni 2015: 0,3%- Details
Mai 2015: 0,7%- Details
April 2015: 0,5%- Details
März 2015: 0,3% - Details
Februar 2015: 0,1%
Januar 2015: -0,4% - Details (zuvor -0,3%, wurde revidiert)


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2014


Jahr 2014: +0,9%



Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2014: +0,2% - Details
November 2014: +0,6% - Details
Oktober 2014: +0,8% - Details
September 2014: +0,8% - Details
August 2014: +0,8% - Details
Juli 2014: +0,8% - Details
Juni 2014: +1,0% - Details
Mai 2014: +0,9% - Details
April 2014: +1,3%
März 2014: +1,0% - Details
Februar 2014: +1,2% - Details
Januar 2014: +1,3%


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2013


Jahr 2013: +1,5% - gegenüber 2012



Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2013: +1,4%
November 2013: +1,3% - Details
Oktober 2013: +1,2% - Details
September 2013: +1,4% - Details
August 2013: +1,5%
Juli 2013: +1,9% - Details
Juni 2013: +1,8% - Details
Mai 2013: +1,5% - Details
April 2013: +1,2% - Details
März 2013: +1,4% - Details
Februar 2013: +1,5% - Details
Januar 2013: +1,7% - Details


Verbrauchpreisindex / Inflationsrate 2012


Jahr 2012: +2,0%



Inflationsraten in den Monaten (gegenüber Vorjahres-Monat)

Dezember 2012: +2,1% - Details
November 2012: +1,9% - Details
Oktober 2012: +2,0% - Details
September 2012: +2,0% - Details
August 2012: +2,1% - Details
Juli 2012: +1,7% - Details
Juni 2012: +1,7%
Mai 2012: + 1,9%
April 2012: + 2,1%
März 2012: + 2,1%
Februar 2012: + 2,3%
Januar 2012: + 2,1%


Jahr 2011: +2,3% - gegenüber 2010



Quelle: Statistisches Bundesamt



Der virtuelle Warenkorb zur Berechnung des "Einkaufspreises" ist Ausgangslage zum Bestimmung des Verbraucherpreisindex. Die Änderungen von Monat zu Monat sind Grundlage zur Ermittlung der Preissteigerung (Inflation gemessen am Verbraucherpreisindex) gegenüber des Vorjahres-Monats.

Der Sinn einer getrennten Ermittlung der gesamt-durchschnittlichen Inflationsrate und eine Teuerungsrate ohne Energiepreis-Anteile, wird mit dem Jahr 2009 besonders hervorgehoben. Lediglich durchschnittlich 0,4% Inflation wurde von rapide sinkenden Energiepreisen ermöglicht.



Inflationsrate und Verbraucherpreisindex der letzten Jahre

JahrInflationsrate %Verbraucherpreisindex
19925,179,8
19934,483,3
19942,885,6
19951,887,1
19961,488,3
19971,990,0
19981,090,9
19990,691,4
20001,492,7
20011,994,5
20021,595,9
20031,096,9
20041,798,5
20051,5100,0
20061,6101,6
20072,3103,9
20082,6106,6
20090,4107,0
20101,1108,2
20112,3110,7
20122,0112,9
20131,5114,6
20140,9115,6
20150,3115,9
20160,5116,4
20171,8118,5
Quelle: Statistisches Bundesamt - ermittelte Durchschnittswerte pro Jahr


Inflationsrate
Verbraucherpreisindex


Unterschiede zwischen Inflation und Teuerungsrate

Die Inflationsrate beschreibt den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus innerhalb einer Volkswirtschaft. Neben dem Nominalwert ist für Geld auch der Realwert sehr wichtig. Auf einem 50,- Euro Schein ist der nominelle Wert "50" gültig. Der reale Wert ergibt sich aus der Menge der Waren, die damit gekauft werden können.

Umstritten ist der von Destatis verwendete Warenkorb. Je nach Gewichtung der Warengruppen (z.B. Lebensmittel, Energie, Dienstleistungen) können amtlich ermittelte Teuerungsraten erheblich von der "gefühlten" Rate abweichen. Darüber hinaus muss der Preisanstieg einer bestimmten Warengruppe nicht unmittelbar mit der Geldentwertung zusammen hängen. Sollte z.B. temporär für ein Produkt eine extrem hohe Nachfrage, bzw. eine Verknappung eintreten, kann das den Preis ebenfalls (ggfs. vorübergehend) nach oben schnellen lassen.

So beeinflussen z.B. fallende Preise für die Unterhaltungselektronik die Gesamtberechnung einer Teuerungsrate innerhalb eines Zeitraumes. Steigende Preise für Lebensmittel werden dadurch rechnerisch kompensiert. Dennoch dürfte von einer allgemein deutlicheren Verteuerung der Lebenshaltungskosten ausgegangen werden, da Lebensmittel sicher öfter konsumiert werden (müssen) als Flachbildschirme, Handys und Computer.




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