Die Beiträge der Privat Krankenversicherung sind unabhängig vom Einkommen
Im Gegensatz zur gesetzlichen sind die Beiträge nicht abhängig vom Monatseinkommen. Die Beitragssätze zur Privat Krankenversicherung richten sich nach Eintrittsalter, dem fortschreitenden Alter während der Versicherungsjahre, dem Geschlecht des Versicherungsnehmers und den ggf. vorhandenen Vorerkrankungen.
Das größte Sparpotenzial zur den PKV-Beiträgen liegt jedoch in der freien Auswahl der Leistungspakete. Je nach Bedarf und Anspruch kann der Versicherungsnehmer einzelne Tarife aus-, bzw. abwählen, variieren und die Eigenleistungen bestimmen.
Rückvergütungen bis zu drei Monatsbeiträge sind möglich, wenn der Versicherung innerhalb eines Jahres keine Rechnung gestellt worden ist.
Dabei ist das monatliche Einkommen unerheblich und wird nicht zur Aufnahme in eine PKV vorausgesetzt.
Arbeitnehmer, bzw. Angestellte können dann in eine private Krankenversicherung wechseln wenn das jährliche Bruttoeinkommen die letzten 3 Jahre die sog. Versicherungspflichtgrenze überschritten hatte.
- Die Versicherungspflichtgrenze liegt nach Stand 2012 bei 50.850 Euro jährlich, bzw. 4.237,50 Euro monatlich.
Einen Sonderfall stellen Beamte, Richter und Abgeordnete dar. Diese sind in der Regel in einer privaten Krankenversicherung angemeldet.
Allgemeine Versicherungspflichtgrenze | Besondere Versicherungspflichtgrenze | ||||
Jahr | monatlich € | jährlich € | Steigerung um | jährlich € | Steigerung um |
| 2000 | 3.297,83 | 39.574 | |||
| 2001 | 3.336,17 | 40.034 | 1,2% | ||
| 2002 | 3.375,00 | 40.500 | 1,2% | ||
| 2003 | 3.825,00 | 45.900 | 13,3% | 41.400 | 2,20% |
| 2004 | 3.862,50 | 46.350 | 1,00% | 41.850 | 1,10% |
| 2005 | 3.900,00 | 46.800 | 1,00% | 42.300 | 1,10% |
| 2006 | 3.937,50 | 47.250 | 1,00% | 42.750 | 1,10% |
| 2007 | 3.975,00 | 47.700 | 1,00% | 42.750 | 0% |
| 2008 | 4.012,50 | 48.150 | 1,00% | 43.200 | 1,10% |
| 2009 | 4.050,00 | 48.600 | 0,90% | 44.100 | 2,10% |
| 2010 | 4.162,50 | 49.950 | 2,78% | 45.000 | 2,00% |
| 2011 | 4.125,00 | 49.500 | -0,90% | 44.550 | -0,90% |
| 2012 | 4.237,50 | 50.850 | 2,72% | 45.900 | 3,03% |
Die Beitragsbemessungsgrenze ist u.a. die Obergrenze der Beiträge zur GKV.
Ein höheres Einkommen führt nicht zu weiteren Beitragsanhebungen bei einer gesetzl. Versicherung.
Wenn Sie die Voraussetzungen zur PKV nicht erfüllen sollten, haben Sie dennoch die Möglichkeit, durch den Wechsel der Krankenkasse trotz Gesundheitsreform 2007 Geld einzusparen.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen verzichten teilweise auf Zusatzbeiträge und erstatten dem Kassenmitglied ggf. sogar Beiträge zurück. Aus diesem Grund kann sich ein Wechsel innerhalb der GKV für Beitragseinsparungen durchaus rentieren. Gesetzliche Krankenkassen vergleichen.
- Bevorzugte Behandlung beim Arzt und schon bei der Terminvergabe
- Freie Auswahl der Ärzte und Krankenhäuser
- Das Leistungsumfang der Privat Krankenversicherung kann ausgewählt werden
- Durch Zusammenstellung der Leistungen aktive Beitragseinsparungen möglich
Die Wartelisten vor allem bei spezialisierten Ärzten sind in der Regel lang. Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass vor allem privat Versicherte zeitnahe Termine zugesprochen bekommen. Die volle Kostenerstattung durch die Privat Krankenversicherung bei teilweise qualitativ höherwertigen Behandlungen zeigt die weiteren Vorzüge einer PKV gegenüber der gesetzlichen.
Zu komplex sind die Voraussetzungen, die individuellen Bedürfnisse und vor allem PKV-Tarife, um "auf die Schnelle" von einer gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV zu wechseln.
Der folgende Rechner zeigt im "groben Überblick" die möglichen Beiträge zur Privat Krankenversicherung.
Für eine optimierte PKV können Sie auf Ihren Wunsch den Kontakt zu einer Versicherungsfachkraft herstellen lassen. Sie werden umfassend zu Ihrer persönlichen Situation zur optimalen Privat Krankenversicherung beraten.

