Sonntag, den 22. April 2018

Zahl der verfügbaren Bankautomaten schrumpft


Bargeldabschaffung -

Die Zahl der im Bundesgebiet aufgestellten Bargeldautomaten ist geschrumpft. Offenbar soll die Bargeldabhebung unbequem und verteuert werden, als Maßnahme zur schrittweisen Abschaffung des Bargeldes.


Geldautomaten werden den Banken zu teuer

Bankautomat

Wege bis Bankautomaten werden länger

Konsumenten müssen sich darauf einstellen, künftig längere Wege für das Abheben von Bargeld vom Automaten zu hinterlegen. Die Anzahl der im Bundesgebiet betriebenen Bankautomaten wird voraussichtlich sinken. Während im Ende 2015 bundesweit noch 61.100 Automaten in Betrieb waren, schrumpfte die Zahl bis Ende 2017 auf 58.400 Geldautomaten, so der Dachverband der deutschen Banken Deutsche Kreditwirtschaft.

Grund für den Abbau der Geldautomaten seien steigende Betriebskosten sowie die laufende Digitalisierung. Demnach koste der Betrieb eines Bankautomaten zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Jahr.

"Der Geldautomat verliert im deutschen Alltagsleben langsam, aber unaufhaltsam an Bedeutung", so die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Montag. Allerdings dürfte die Einschätzung nicht an die Konsumenten, sondern an die Banken adressiert sein. Für den Bundesbewohner besitzt Bargeld nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert, wie wiederholt durchgeführte Umfragen immmer wieder bestätigen. Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Februar im Rahmen ihres regelmäßigen Monatsberichts in einer Studie das mehrheitliche Festhalten an Bargeld fest.

Der Verlust von Bedeutung der Bargeldautomaten kann daher getrost als ein "schleichender Entzug" von Bargeld bezeichnet werden. Lange Wege und womöglich noch hohe Abhebegebühren an Fremdautomaten sollen so manche Kunden eher zur bargeldlosen Bezahlung motivieren. Bis neben der Abschaffung des 500-Euro-Geldscheins und der anonymen Bargeldbezahlung bis max 10.000 Euro eben der nächste Schritt zur Bargeldabschaffung eingeleitet wird.



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