Montag, den 11. Dezember 2017

Postbank: Nur wenige Girokonto-Kunden zogen ab


Kontokosten -

Die Folgen der von der Postbank eingeführten Girokonto-Gebühren hielten sich in Grenzen. Die Bank zieht sogar eine postivie Bilanz.


Rund 4,5 Prozent der Kunden zogen ab

Finanzprodukte

Kundenschwund fiel geringer als erwartet aus

Die Postbank führte vor knapp vier Monaten nach einer "Strukturanpassung" Gebühren für die Girokontoführung ein. Damit sei die Postbank gar nicht so schlecht gefahren. Eine Zwischenbilanz fiel positiv aus. Susanne Klöß, Vorstandsmitglied der Postbank, erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Donnerstag), dass es weniger Kündigungen als erwartet gegeben habe. Die Kunden hätten die neue Preisstruktur somit überwiegend akzeptiert und zeigten Verständnis für diese Maßnahme.

Die Postbank verlor demnach rund 4,5 Prozent bzw. ca. 230.000 ihrer bestehenden Girokonto-Kunden. Gleichzeitig konnten allerdings rund 130.000 neue Kunden hinzugewonnen werden. Ein großer Anteil der abgezogenen Kunden haben ihr Konto nicht aktiv genutzt. Es scheinen auch ein paar "Schnäppchenjäger" dabei gewesen zu sein, die es auf ausgelobte Prämien abgesehen hatten, so Klöß.

Welche Banken die abgezogenen Girokonto-Kunden nun ansteuerten, vermag die Postbank nicht zu sagen, aber man gehe davon aus, dass die große Mehrheit der Kunden eine Grundsatzentscheidung fällte und bei ihren Postbank-Girokonto bleibe. Im Jahr 2017 erwartet die Postbank aufgrund der neuen Gebühren steigende Einnahmen.

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