Dienstag, den 12. Dezember 2017

Sparda Bank Berlin führt Verwahrungsentgelt ein


Eurokrise -

Die Tagesgeldkunden der Sparda Bank Berlin werden voraussichtlich ab September 2017 ein Verwahrungsentgelt in Höhe von 0,4 Prozent für Geldeinlagen ab 100.000 Euro bezahlen müssen.


Weitere Banken dürften sich diesem Trend anschließen

Euro-Krise

Strafzins für Sparanlagen setzt sich durch

Die Sparda Bank Berlin wird voraussichtlich als weiteres Kreditinstitut von Privatkunden ein sog. Verwahrungsentgelt für Einlagen verlangen, statt Zinsen zu zahlen. Ab dem 01. September 2017 soll für Tagesgeldeinlagen ab 100.000 Euro ein Negativzins in Höhe von 0,4 Prozent pro Jahr fällig werden.

Damit folgt die Sparda Bank mit Zinssatz und Einlagenhöhe den vorangegangenen Beispielen der Volksbank Stendal und der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee.

Aufgrund dem Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) an ihrer derzeit ultralockeren Geldpolitik dürften noch weitere Kreditinstitute dem Trend folgen und von ihren Kunden "Gebühren" für die Verwahrung von Geldeinlagen verlangen.



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