Donnerstag, den 19. April 2018

Bundesbürger zeigten im Juli 2016 wieder mehr Lust am Sparen


Sparanlagen -

Im Juli 2016 zeigten die Bundesbürger wieder etwas mehr Bereitschaft zum Sparen. Dafür ließen sie allerdings in ihrer Konsumlaune etwas nach. Favorisiert wurden nach wie vor die als sicher geltenden klassischen Sparformen mit der schnellen Verfügbarkeit der Ersparnisse.


Das Girokonto ist die Nummer Eins

Bargeld

Sparer legten im Juli etwas mehr drauf

Die Konsumenten haben im Juli in ihrer Kauflust etwas nachgelassen und legten dafür wieder etwas mehr Geld auf die hohe Kante. Der Spar- und Anlagenindex der comdirect stieg im Juli 2016 von 95,0 Punkte im Vormonat auf 101,2 Punkte an. Demnach ist im Juli der durchschnittliche Sparbeitrag wieder angestiegen. Pro Kopf legten die Bundesbürger 113 Euro auf die Seite. Im Monat zuvor waren es durchschnittlich 104 Euro.

An den bevorzugten Sparanlagen rüttelten die Bundesbürger allerdings nicht. Mehr als die Hälfte (55%) legte ihr Erspartes auf ein Girokonto an, gefolgt vom Sparbuch (53%) und Tagesgeldkonto (39%). Der Bausparer ist mit einem Anteil von 31 Prozent ebenfalls noch sehr beliebt. Dann folgt aber auch schon das Horten von Bargeld (30%). Für Festgeld konnten sich lediglich 14 Prozent der Sparer begeistern und für Aktien hatten nur 14 Prozent der Anleger etwas übrig. Etwas höher lag dagegen der Anteil bei Fonds (18%).

Die Ausrichtung der Sparer zeigt nach wie vor klar die (vermeintlich) sichere Geldanlage mit schneller Verfügbarkeit der angelegten Gelder.


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