Dienstag, den 22. Mai 2018

Geldvermögen auf 5,9 Billionen Euro gestiegen – Aktien top


Geldanlagen -

Das Privatgeldvermögen ist auch im letzten Quartal 2017 deutlich angestiegen. Brutto verfügten die Privathaushalte über fast 5,9 Billionen Euro. Am deutlichen Zuwachs des Privatvermögens waren börsenorientierte Aktien besonders stark beteiligt.


Börsenorientierte Aktien schnitten besonders gut ab

Bargeld

Renditebewusstsein der Sparer nahm zu

Die Zinsen für die Spareinlagen der Konsumenten blieben im Jahr 2017 ungfähr auf gleichem Niveau, also knapp bei Null. Immerhin mehrten sich im Laufe des letzten Quartals 2017 die Prognosen über vermeintlich auf mittelfristige Sicht steigende Zinsen. Nach dem ersten Quartal 2018 war auf den Anlagenkonten der Sparer noch nicht viel von steigenden Renditen zu bemerken. Dennoch kletterte das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte im Bundesgebiet vierten Quartal 2017 um 78 Milliarden Euro bzw. um 1,4 Prozent auf 5,857 Billionen Euro an. Das Nettobarvermögen erhöhte sich lt. der Deutschen Bundesbank überdurchschnittlich um 1,6 Prozent auf 4.131 Billionen Euro, da die neuen Schulden weniger ausgeprägt ausfielen.

Das transaktionsbedingte Geldvermögen der Privathaushalte stieg in den letzten vier Monaten des Jahres 2017 auf rund 48 Milliarden Euro. Der Unterschied von 30 Milliarden Euro zum Bruttogeldvermögen erklärt die Bundesbank mit den Bewertungsgewinnen bei Investmentsfondsanteilen sowie börsenorientierten Aktien.

In "Bargeld und Sichteinlagen" flossen demnach im vierten Quartal 2017 rund 41 Milliarden Euro zu. Ungefähr 3 Milliarden Euro gingen auf das Konto von Investementfondsanteilen bzw. in börsenorientierten Aktien. Rund 15 Milliarden Euro flossen in Pensionseinrichtungen und Versicherern.

Das private Geldvermögen in Höhe von fast 5,9 Billionen Euro bestand zum Abschluss 2017 zu fast 40 Prozent aus Einlagen- und Bargeldanteilen. 37 Prozent fielen auf Ansprüche gegenüber Pensioneseinrichtungen und Versicherern. Gut 11 Prozent entfiel auf börsenorientierten Aktien und fast 10 Prozent auf Investmentfondsanteile. Der Anteil aus Schuldverschreibungen fiel lediglich zu rund 2 Prozent aus.

Anhand der Zahlen zur Entwicklung des Geldvermögens der Privathaushalte resümiert die Bundesbank, dass die Bereitschaft zu mehr Anlagenrisiken zugenommen hat. Das Renditebewusstsein bei den Anlegern sei angestiegen.

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