Tarifometer24.com - News - Tipps - Meinungen Tarife und Konditionen auf den Punkt gebracht - Ihre Stimme zählt 2014-04-24T12:58:58Z http://www.tarifometer24.com/feed/atom/ Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Untersuchung: Anzahl der Armen in Deutschland auf Rekord-Niveau]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53471 2014-04-24T12:58:58Z 2014-04-24T12:58:58Z Arm und Reich -

Der Wohlstand in Deutschland steigt an. Doch der Graben zwischen Armut und Reichtum wird gleichzeitig immer tiefer und breiter. Der Paritätische Gesamtverband spricht von alarmierenden Entwicklungen. Die Gesellschaft droht zu zerbröckeln.


Arm und Reich

Der wachsende Wohlstand betrifft in Deutschland nur die Wenigsten


Die Armutsquote in Deutschland ist auf einem Höchststand

Der wachsende Wohlstand in Deutschland hinterlässt einen immer tieferen Graben in der Gesellschaft, der eine große verarmende Masse von wenigen Vermögenden trennt. Gerade so als handelte es sich um einen historischen Wassergraben um die Burg der Auserwählten. Das Fußvolk und der Pöbel bleiben außen vor.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, so das am Donnerstag vom Paritätischen Gesamtverband vorgestellte Gutachten. Der Zusammenhalt in der Deutschen Gesellschaft sei akut gefährdet.

Der Gesamtverband spricht von "alarmierenden" Ergebnissen. Die Erfolgsbilanzen der Volkswirtschaft verberge eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft. Immer mehr Menschen werden in Deutschland "sozial abgehängt", ein bedrohlicher Trend, so Dr. Joachim Rock, der das Gutachten erstellte.

Die Anzahl der Erwerbstätigen Deutschland sei noch nie so hoch gewesen wie derzeit, aber gleichzeitig stieg die Anzahl der Arbeitnehmer, die einer geringfügigen Tätigkeit und einer Arbeit in Teilzeit nachgehen, auf Rekordhöhen. Obwohl die Wirtschaftslage als gut zu bezeichnen ist, verbleibt laut Gutachten die Zahl der Langzeitarbeitslosen auf einem hohen Niveau. Die Armutsquote in Deutschland erreichte inzwischen einen neuen Höchststand.

Auf langfristige Sicht gefährde diese Entwicklung auch den Wirtschaftsstandort Deutschland, so der Verbandsvorsitzende Rosenbrock. "Das soziale Bindegewebe, der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält, bröckelt".

Der Paritätische Gesamtverband mahnte zu einer "entschlossenen Politik der Arbeitsförderung und konkrete Maßnahmen gegen Armut und Ausgrenzung". Wer es ernst meinte mit der Bekämpfung der Armut und Ausgrenzung, komme nicht um einen Kurswechsel in der Steuerpolitik herum, die zu einer solidarischen Finanzierung des Gemeinwesens führte.

Der arbeitgebernahe Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Grillo scheint die Entwicklungen in der deutschen Gesellschaft aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Der BDI-Chef forderte in einem Brief an über 1.000 Vertreter der Wirtschaft dazu auf, die "enormen Errungenschaften" des Kontinents weiter aktiv zu unterstützen. Zu den Erfolgen zählte auch der Wohlstandszuwachs bei den Familien um durchschnittlich 6.000 Euro seit dem Beginn der EU vor 22 Jahren.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Griechenlands Primärüberschuss 2013 tarnt die Realität]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53468 2014-04-24T04:33:19Z 2014-04-24T04:33:19Z Griechenlandkrise -

Griechenland erzielte trotz Rekord-Schuldenstand und einem angestiegenen Defizit im Haushalt im Jahr 2013 einen Primärüberschuss in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. So lauten zumindest die Angaben der internationalen Geldgeber.


Statistiker

Die wachsenden Schulden eines Überschuldeten ins positive Licht gerückt


"Griechenland kann Schuldenlast künftig alleine tragen"

Griechenlands Haushalt war nach der jüngsten Berechnung im Jahr 2013 mehr als nur ausgeglichen. Die EU-Kommission meldete am Mittwoch für Griechenland einen Primärüberschuss in Höhe von 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2013.

Diese positiv wirkende Zahl berücksichtigt jedoch nicht die dauernden Lasten durch Zinszahlungen und diese sind aufgrund der enormen Verschuldung Griechenlands (rund 175% des BIP Ende 2013) enorm hoch. Den Primärüberschuss berechneten die internationalen Geldgeber, also u.a. der Internationale Währungsfonds (IWF).

Der offenbar rein "theoretische" Überschuss steht auf einem sehr wackeligen Fundament. Im vergangenen Jahr stieg Griechenlands Staatsdefizit auf 12,7 Prozent des BIP, ein Anstieg um plus 3,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der Schuldenstand wuchs von 157,2 Prozent im Jahr 2012 auf 175,1 Prozent im Jahr 2013 an.

Die EU-Kommission interpretiert die Zahlen jedoch sehr eigenwillig. Diese seien ein Beweis dafür, dass Griechenland in der Zukunft seine Schulden wieder alleine tragen könne.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Albig Sonderabgabe für Autofahrer erhielt weitere Klatsche]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53465 2014-04-24T03:45:55Z 2014-04-24T03:45:55Z Sonderabgabe Autofahrer -

Die Kette der Proteste gegen den Vorschlag einer Sonderabgabe für jeden Autofahrer reißt nicht ab. Die Alternative für Deutschland bezeichnete Albigs Vorschlag als eine "unverschämte Idee".


Fehlkalkulation

Der "pauschale Albig-Vorschlag einer Sonderabgabe" wurde vielfach abgewatscht


"Bundesregierung muss Steuereinnahmen gezielt einsetzen"

Der Vorschlag des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD), eine zusätzliche Pauschale in Höhe von 100,- Euro pro Jahr für jeden Autofahrer zu kassieren, stieß ohnehin schon auf scharfe Kritik, sogar aus den eigenen Reihen. Die Alternative für Deutschland (AfD) bezeichnete die geplante Sonderabgabe als eine "Unverschämtheit"

Eine "weitere Abgabe von unseren ohnehin überlasteten Bürgern zu verlangen ist geradezu unverschämt", so Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der AfD. Der Zustand der Straßen in vielen Regionen Deutschland sei bedauerlich und bedarf einer dringenden Aufbesserung, doch im Jahr 2013 flossen lediglich 7,2 Milliarden Euro in Projekte für den Straßenbau, während die Einnahmen über LKW-Maut, Kfz-Steuer und Mineralölsteuer rund 48 Milliarden Euro betrugen, so Gauland.

Den Autofahrern wurden demnach sieben Mal mehr so viel Geld abgeknöpft wie für sie eingesetzt wurde. Der Vorschlag von Albig würden dem Bund weitere 3,2 Milliarden Euro einbringen. "Das ist vor dem Hintergrund des Rekordsteueraufkommens im vergangenen Jahr blanker Hohn gegenüber uns Steuerzahlern", so Gauland.

Die AfD lehne die "unsinnige wie unverschämte Idee von Herrn Albig strikt ab", so die Erklärung der eurokritischen Partei. Die Bundesregierung müsse dafür Sorge tragen, dass die "sprudelnden Steuereinnahmen zielgenau an den Bedürfnissen der Bürger" ausgerichtet werden.

Aus Brüssel sind ganz im Gegensatz zu zahlreichen Kritiken wohlwollende Worte zu hören.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[BDI: “Enorme Errungenschaften der EU” müssen fortgesetzt werden]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53458 2014-04-24T02:42:04Z 2014-04-24T02:42:04Z EU -

Die EU und seine Gemeinschaftswährung als der "Heilsbringer" der Gesellschaft. BDI-Präsident rief zum Anlass der kommenden Europawahl zahlreiche Arbeitgebervertreter zur Fortsetzung der bisher "enorm erfolgreichen EU" auf.


Eurokrise

Die "Erfolge" der EU spielten bisher nur Wenigen in die Tasche


"Die EU kann auf unbestreitbare Erfolge zurück blicken"

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) geht in die "Offensive" und betreibt aktive Werbung für Europa. In einem Brief an rund 1.000 Vertreter der Wirtschaft appellierte Grillo für die Fortsetzung der "enormen Errungenschaften" des Kontinents. "Wir Europäer lösen Konflikte durch Verhandlungen und Konsens. In Europa darf nicht das Recht des Stärkeren gelten", so der BDI-Präsident.

Rund 500 Chefs der größten Unternehmen in Deutschland und über 400 weitere Vertreter von Unternehmen sowie Verbänden erhielten den von Grillo verfassten Brief, so der BDI am Montag. Den Deutschen werden die "enormen Errungenschaften der EU" aufgrund der Krise in der Ukraine deutliche vor Augen geführt. "Ich hoffe, dass diese Erkenntnis zu einer neuen Wertschätzung der europäischen Einigung führt", so der BDI-Chef.

Mit einer übertriebenen Darstellung der Probleme in Europa sei keinem gedient, aber der Blick auf die "unbestreitbaren Erfolge unserer EU" dürfe nicht verloren gehen, mahnte Grillo. Die EU habe für Europa vor allem Freiheit und Frieden gebracht. Angesichts der seit Jahren anhaltenden Staatsschuldenkrise sei dieser Aspekt oft vergessen worden. Der Wohlstand seit dem Anfang des Binnenmarktes vor 22 Jahren sei um fast 900 Milliarden Euro angestiegen. Das entspricht rund 6.000 Euro für jede Familie.

In zahlreichen Regionen dieser Welt gelte die Europäische Union als ein attraktives Modell, trotz ihrer Unvollkommenheit. "Viele Menschen würden sich wünschen, die Chance zu erhalten, mit uns hier zu leben", so der BDI-Präsident.

Grillo forderte in seinem Brief auf, sich für die kommende Europawahl einzusetzen und für "die eindeutige Fortsetzung der Erfolgsgeschichte Europa zu werben - auch in Ihren Unternehmen, in Ihren Freundeskreisen und in Ihren Familien."


Realitätsfern oder einfach nur frech?

Bis auf den Krieg in Jugoslawien, der darüber hinaus von der NATO und nicht von der EU initiiert wurde, fehlt es eigentlich an Beispielen, die ständige Unruheherde, Revolutionen, Scharmützel oder gar kriegerische Auseinandersetzungen innerhalb Europas beschreiben könnten. Objektiv betrachtet sind die sozialen Spannungen und damit das Potenzial für Unfrieden in Europa mit der Einführung der EU enorm angestiegen. Die breiten Medien vermeiden offenbar bewusst die detailierte Darstellung der Zustände in der Bevölkerung Griechenlands, Irlands und Portugals.

Vor einem Jahr warnte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), eine Abteilung der UN, vor den
wachsenden Risiken sozialer Unruhen aufgrund der gegenwärtigen EU-Politik.

Das vorgeschobene Argument, "die EU brachte Frieden für Europa", ist ein längst unbequem gewordener ausgetretener alter Schuh. Das vermag auch kein Friedensnobelpreis zu kaschieren.

Das Bild des angestiegenen Wohlstandes von rund 6.000 Euro bei jeder Familie grenzt bereits an einer Verhöhnung der Bürger oder es handelt sich um schlichte Ignoranz. Im "reichen" Deutschland stieg in den vergangenen die Anzahl der als armutsgefährdeten Personen signifikant an. Der vermeintliche Wohlstandszuwachs ist in erster Linie auf eine übersichtliche Anzahl sehr vermögender Personen begrenzt und darüber hinaus auf Schulden aufgebaut, die nun von der breiten Bevölkerung getragen werden müssen. Das Prinzip ist ganz besonders deutlich in den krisengerüttelten Südländern Europas zu beobachten.

Im Jahr 2011 betrug der Anteil der armutsgefährdeten Kinder (unter 18 Jahre) jeweils 16 Prozent in den Ländern Schweden, Dänemark und Finnland. Diese drei Beispiele bilden jedoch das Schlusslicht in der Statistik des Europäischen Statistikamtes (Eurostat). An der Spitze standen Lettland (44%), Rumänien (49%) und Bulgarien (52%). Der Bericht wurde im Februar 2013 veröffentlicht.

Sogar der Internationale Währungsfonds (IWF), sowie der OECD und ILO warnten besonders eindringlich vor der drohenden Verelendung und sozialen Unruhen in Europa.

Der realitätsferne Appell des BDI-Präsidenten - ein Vertreter der Arbeitgeber und Industrie - verdeutlicht die inzwischen tief gespaltene Gesellschaft in Deutschland sowie in der europäischen Ländergemeinschaft und die Gemeinschaftswährung Euro bildet hierfür den treibenden Keil.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Defizite und Schuldenstand EU 2013: Kein Grund zum Jubeln]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53448 2014-04-24T01:37:53Z 2014-04-24T01:37:53Z EU-Konjunktur 2013 -

Im Jahr 2013 sank in der europäischen Ländergemeinschaft das öffentliche Defizit, doch gleichzeitig wuchs der Schuldenberg aller Länder zu neuen Höhen an. Brüssel müsste eigentlich einen Kettenbrief für ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maastrichter Verträge anfertigen.


Statistiken

Das gesunkene Defizit ist kein Anlass für überschwänglichen Jubel


Das Gesamtbild beschreibt eine lahmende Konjunktur

Das öffentliche Defizit ist im Jahr 2013 im Euroraum sowie in der Ländergemeinschaft der EU28 zurück gegangen. Das war die "relativ gute" Nachricht vom Europäischen Statistikamt (Eurostat). Der Wehrmutstropfen: In beiden Gebieten ist der öffentliche Schuldenstand im gleichen Zeitraum angestiegen.

Gegenüber dem Vorjahr sank das öffentliche Defizit in den Ländern der Währungsgemeinschaft (ER17) gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozentpunkte auf 3,0%. In der gesamten Europäischen Union (EU28) fiel das öffentliche Defizit von 3,9% (2012) auf 3,3% zurück.

Der öffentliche Schuldenstand kletterte im Jahr 2013 innerhalb des Euroraums von 90,7% (Ende 2012) auf 92,6% (Ende 2013) und in der Ländergemeinschaft von 85,2% auf 87,1%.

Die niedrigsten Defizite konnten in den Ländern Schweden (-1,1%), Lettland (-1,0%), Dänemark (-0,8%) und in Estland (-0,2%) festgestellt werden. Luxemburg erreichte mit +0,1% sogar einen Überschuss im öffentlichen Haushalt. Irland (-7,2%), Griechenland (-12,7%) und Slowenien (-14,7%) bildeten das Schlusslicht zu den Defiziten im Jahr 2013. Insgesamt verstießen 10 Mitgliedsländer gegen die Maastrichter Regel von maximal -3,0% Defizit gemessen am BIP. Der öffentliche Haushalt Deutschlands war im vergangenen Jahr annähernd ausgeglichen.

Die höchsten Verschuldungsquoten im Jahr 2013 wurden in den Ländern Irland (123,7%), Portugal (129,0%), Italien (132,6%) und Griechenland (175,1%) gemessen. Den niedrigsten Schuldenstand wiesen die EU-Länder Lettland (38,1%), Luxemburg (23,1%) Bulgarien (18,9%) und Estland (10,0%) auf. Mit einem Schuldenstand in Höhe von 101,5% im Jahr 2013 fällt Belgien als ein "nicht Südland" besonders auf. Offenbar schlagen die massiven Aufkäufe US-amerikanischer Staatsanleihen zu Buche.

Die relativ deutliche Reduzierung des Defizits bei gleichzeitig spürbarem Anstieg des Schuldenstandes verdeutlicht die äußerst schwache Konjunktur im gesamten europäischen Raum.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Vaclav Klaus: Ukraine-Krise wurde von USA und Westeuropa ausgelöst]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53449 2014-04-23T09:57:10Z 2014-04-23T09:57:10Z Ukraine-Konflikt -

In der Ukraine wurde der Geist aus der Flasche gelassen, nachdme die USA sowie Westeuropa den Korken gezogen hatten. Tschechiens ehemaliger Präsident Vaclav Klaus sieht in den Westmächten die einzigen Verursacher für die aktuellen Probleme in Osteuropa. Russland und Putin treffen keinerlei Schuld.


Kiew

Die Ukraine steht kurz vor dem Abgrund, dank westlicher Interventionen


Der Westen setzte die Ukraine unter Druck und zerstört es nun

Ein klassisches Bild. Das Kind wirft die Vase vom Tisch, steht vor einem Scherbenhaufen und versucht die Schuld einem anderen in die Schuhe zu schieben. Der eklatante Schaden in der Ukraine ist bereits angerichtet, lediglich der Schuldige ist nicht klar zu erkennen und dieser beabsichtigt offensichtlich auch nicht, die Verantwortung freiwillig übernehmen zu wollen.

Der ehemalige Präsident Tschechiens, Vaclav Klaus, sieht die alleinigen Schuldigen an das in der Ukraine angerichtete Desaster in den USA und im Westen. Was auf dem Maidan in Kiew ausgebrochen ist, haben weder Russland, noch Putin verursacht, so Vaclav Klaus im tschechischen Fernsehen. Die Situation sei von den Vereinigten Staaten und Westeuropa umgekippt worden.

Klaus betonte im Interview, dass die Ukraine ein komplizierter Organismus sei. "Ich habe immer gesagt: Setzt die Ukraine nicht unter Druck, sonst werdet ihr dieses Land zerstören. Gerade das geschieht jetzt", so der Ex-Präsident. Nun können nur die ukrainischen Bürger über den Fortgang ihres Lebens entscheiden.

US-Vizepräsident Joe Biden versprach der Ukraine während seines Besuchs in Kiew eine Finanzspritze in Höhe von 50 Millionen Dollar. "Dies ist eine lächerliche Hilfe", so Klaus. Eine Summe die lediglich 0,06 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes ausmache. Die gleiche Summe dürfte der Flug des US Vizepräsidenten in die Ukraine gekostet haben. "Ich glaube nicht, dass man der Ukraine helfen wird", so Klaus.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Ein wachsender Wunsch: Die Immobilie zum Vermieten]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53441 2014-04-23T05:19:12Z 2014-04-23T05:19:12Z Mietimmobilien -

Die selbst genutzte Eigentumswohnung steht auf der Wunschliste der Bundesbürger nach wie vor ganz oben. Der Traum von einer Immobilie zum Vermieten erhält jedoch einen immer höheren Stellenwert für ein regelmäßiges Einkommen.


Mietimmobilie

Mietimmobilie für regelmäßige Einnahmen und Altersvorsorge zugleich


Die Mietimmobilie verspricht Einkommen und Wertsteigerung

Der große Wunsch, eine Immobilie zum Vermieten zu besitzen, wird inzwischen von jedem fünften Wohneigentümer gehegt. Im Mittelpunkt steht dabei das Erzielen eines regelmäßigen Einkommens. Der Besitz einer Mietimmobilie in eines der Ballungsgebiete bzw. Großstädten steht sogar bei jedem dritten Eigentümer hoch im Kurs, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von BHW.

Stabilität bis weit in die Zukunft hinein. "Die langfristig vermietete Immobilie ist ein lukrative Wertanlage und auch eine solide Alterssicherung, wenn die Lage stimmt", so Georg Hoogendijk von Postbank Immobilien. Innerhalb der kommenden Jahre wird mit einer noch ansteigenden Nachfrage gerechnet, insbesondere in den bereits bekannten Boom-Regionen. Die steigenden Preise für Eigentumswohnungen werden ihre Richtung auch in absehbarer Zukunft beibehalten.

Der Postbank Immobilien-Experte rät den Kaufinteressenten, sich in der Nähe ihres Wohnortes umzusehen. Für private Kleinvermieter eröffnen damit sich zahlreiche Vorteile. "Sie kennen die infrage kommenden Wohnquartiere und können sich bei Bedarf auch um Hausmeister- und Verwaltungsarbeiten selber kümmern", so Hoogendijk.

Als besonders interessant erscheinen die kleineren und mittelgroßen Städte im Einzugsbereich der Metropolen. Die Preise für Immobilien sind noch gut überschaubar und mit Wertsteigerungen ist durchaus zu rechnen, so der Immobilien-Experte.

Immobilienfinanzierungen berechnen






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Heizölpreise: Öl-Investoren schätzen Lage in Ukraine als risikoreich ein]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53438 2014-04-23T04:32:46Z 2014-04-23T04:32:46Z Heizölpreise -

Der Heizölpreis befindet sich nach Ostern in einer Wartehaltung. Der geringfügige Abschlag von vorheriger Woche wurde lediglich ausgeglichen.


Konflikt in der Ukraine hält den Ölpreis auf stabil hohem Kurs

Heizölpreise

Unklare Entwicklung in Osteuropae hält Heizölpreise hoch

Die Zeichen in der Ostukraine deuten auf eine Ausweitung der Krisensituation hin, statt auf eine Entspannung gemäß des Abkommens von Genf in der vergangenen Woche. Derzeit sorgen die gegenseitigen Anschuldigungen zwischen Moskau und Washington für mehr Schlagzeilen als die Vorkommnisse an den Grenzen zu Russland.

Niemand vermag richtig einschätzen zu können, was auch nur in den nächsten Stunden passieren wird. Die Fronten zwischen den ukrainischen Einsatzkräften und den Volkswehren bleiben verhärtet. Die NATO sowie Russland begannen inzwischen, ihre jeweilige militärische Präsenz auszubauen. Die Ölmärkte quittieren diese Entwicklung mit entsprechenden Aufschlägen auf die Rohölpreise. Die Risiken werden als sehr hoch eingeschätzt.

Von der Gemeinschaftswährung Euro kann derzeit keine Unterstützung für die Heizölkunden erwartet werden. Der Wechselkurs zum US-Dollar verbleibt auf konstant hohem Wert bei über 1,38 Dollar.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete am Dienstag in London 109,60 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Donnerstag erhöhte sich der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,40 Euro (durchschnittlicher Preis 80,04 Euro pro 100 Liter am Donnerstag), bzw. um +0,40 Franken für die Kunden in der Schweiz.


Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  -  Heizölpreise AT Österreich  -  Heizölpreise CH Schweiz


Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>


Ölpreisentwicklung 2013

Ölpreisentwicklungen









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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Dispo-Nutzungsgrenze: Der Ruf nach dem Gesetzgeber statt Eigeninitiative]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53435 2014-04-23T03:32:11Z 2014-04-23T03:32:11Z Dispozinsen -

Die Commerzbank griff das Thema Dispozinssatz auf und fordert nun eine gesetzliche Regelung zur Begrenzung der Dispo-Nutzung. Eine "Dispo-Nutzungsgrenze" müsse eingeführt werden, um den Verbrauchern mit günstigeren Krediten eine Alternative anbieten zu können.


Giro-Dispozins

Der Gesetzgeber soll das übernehmen was die Banken selbst regeln könnten


Dispo-Nutzungsgrenze: Der Commerzbank-Ruf nach gesetzlicher Regelung

Commerzbank-Chef Martin Blessing plädiert für eine Abschaffung des dauerhaft genutzten Dispokredits. Es müsse eine "Dispo-Nutzungsgrenze" geben, so Blessing zur BILD. Dafür müsse die Bundesregierung ein Gesetz einführen, das die dauerhafte Nutzung des Dispo-Kredits unterbindet. "Es gibt günstigere Kredite", erklärte der Chef der Commerzbank.

Die Regierungskoalition arbeitet derzeit an einem Gesetzesentwurf, welches ein Warnhinweis für den Verbraucher vorsieht, wenn der Dispo-Rahmen des Girokontos in Anspruch genommen werden soll. Für Blessing offenbar nur ein halbherziger Schritt, denn er fordert einen Dispo-Begrenzung für zehn Tage. Danach solle sich das Kreditinstitut mit ihrem Kunden in Verbindung setzen, um über die Alternative durch günstigere Kredite zu sprechen.

Richtig teuer wird es für Verbraucher, wenn selbst der gewährte Dispo-Rahmen gesprengt wird und der überzogene Betrag in den Bereich des "Geduldeten" hinein schlittert. Der in Deutschland durchschnittlich verlangte Dispo-Zinssatz bewegt sich nach wie vor deutlich über zehn Prozent. Überziehungszinsen legen noch einen ordentlichen Betrag drauf.

Die Banken zeigten sich bisher sehr unwillig, die Dispozinsen wenigstens an die Vorgaben der Finanzmärkte anzupassen. Die Zinssätze für Dispokredite repräsentieren das historisch niedrige Zinsniveau in keinster Weise. Ein Bombengeschäft für die Banken, denn die meisten Girokonto-Kunden, die ihren Minus-Betrag dauerhaft "pflegen", sind nicht bereit, den Fehlbetrag auf dem Girokonto in ein günstigeres Darlehen umzuschulden.

Es gibt bisher nur wenige Ausnahmen in der deutschen Bankenlandschaft. Die ING-DiBa strich im Februar die Überziehungszinsen komplett und der gleiche Schritt wurde auch von der Sparda Bank Baden-Württemberg angekündigt.


Warum soll der Gesetzgeber die Dispo-Grenze regeln?

Der Vorschlag des Commerzbank Chefs, die Dispo-Kredite zum Vorteil der Verbraucher zu begrenzen, klingt wohlwollend. Doch warum wird dafür der Gesetzgeber benötigt? Es liegt in der Hand der Banken selbst, welche Konditionen an ihre Kunden weiter gereicht werden.

Derzeit verlangt die Commerzbank für die Inanspruchnahme des Dispos 11,90% p.a. Zinsen (vierteljährliche Abrechnung). Dieser Zinssatz ist - wie die Commerzbank es selbst hervorhebt - veränderlich, also nicht "erzwungen und betoniert". Für eine glatte Halbierung des Dispozinssatzes muss nicht der Gesetzgeber um Erlaubnis gefragt werden. Darüber hinaus wären Dispokosten deutlich unter denen der Konkurrenz ein schlagkräftiges Argument.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Mehrere Testsieger nach Krankenkassentest 2014]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53429 2014-04-23T02:39:00Z 2014-04-23T02:39:00Z Gesetzliche Krankenversicherer -

Die jährlich durchgeführte Untersuchungsreihe der gesetzlichen Krankenversicherer brachte nach dem Krankenkassentest 2014 mehrere Testsieger hervor. Zu den Gesamtsiegern zählen die Techniker Krankenkasse sowie die Securvita.


Krankenkassen

Die unterschiedlichen Risikogruppen und Ansprüche finden ihren jeweiligen Testsieger


Jede Bedarfs-Kategorie brachte einen Krankenkassen Testsieger hervor

Mit dem teils noch vorzufindenden Glauben, die von den zahlreichen Krankenkassen angebotenen Gesundheitsleistungen würden sich kaum oder gar nicht voneinander unterscheiden, räumt wiederholt der von Focus Money (17/2014) und Deutschen Finanz-Service Institut (DFSI) durchgeführte Krankenkassentest 2014 auf. Die Unterschiede zwischen den gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) sind erheblich. Ausschlaggebend ist besonders der "Typ" des gesetzlich Versicherten.

Bedarf, Ansprüche und die Risiken eines ausgeglichenen Rentners unterscheiden sich erheblich von denen des "jungen Wilden". Dem entsprechend wurden zum Krankenkassentest 2014 fiktive Pflichtversicherte u.a. in den Kategoiren Berufseinsteiger, Sportler und Menschen im fortgeschrittenen Alter angesetzt.


Krankenkassentest 2014 brachte mehrere Testsieger hervor

So wie sich der Leistungsbedarf der unterschiedlichen Versicherten variiert, so geeignet bzw. ungeeignet erscheint auch das jeweilige Leistungsspektrum einer Krankenkasse. Die jeweiligen Kategorien brachten somit die eigenen Testsieger hervor.

So zeigte sich das Leistungsspektrum der DAK-Gesundheit als die beste Wahl für Familien und Berufseinsteiger, während Sportler und Patienten mit Vorlieben für die Alternativmedizin bei der Securvita Krankenkasse top am besten aufgehoben sind. Die Techniker Krankenkasse scheint nach den Untersuchungen für Selbständige und aktive Personen im fortgeschrittenen Alter das beste Angebot parat zu haben.

Dennoch kürten die Experten im Rahmen des Krankenkassentests 2014 einen Sieger in der Gesamtwertung. In diesem Jahr schafften es mit der Techniker Krankenkasse und der Securvita gleich zwei Gesetzliche auf das Siegerpodest. Die DAK-Gesundheit zeigte in den bisherigen jährlichen Tests das konstanteste Leistungsangebot. Seit 2010 bewerteten die Versicherungsexperten vom DFSI das Leistungsspektrum der DAK-Gesundheit jeweils mit einem "sehr gut".

Der Blick auf die Regionen brachte die AOK Baden-Württemberg als die derzeit beste regionale Krankenkasse hervor. Während die AOK Baden-Württemberg besonders gut für aktive Ältere und Familien geeignet ist, bietet die AOK Nordwest für ein sehr breites Spektrum von Versicherten sehr gute Gesundheitsleistungen.


Die möglichen Zusatzleistungen über die Regelsätze hinaus

Geregelt sind die zu entrichtenden Mindestleistungen einer Krankenkasse. Die gesetzlichen Versicherer können jedoch ein ganzes Paket an Zusatzleistungen bereit stellen, die für ganze Gruppen von Versicherten besonders interessant sein können. Zu den zusätzlichen Angeboten zählen u.a. Vorsorgeuntersuchungen, häusliche Pflege und Schutzimpfungen. Das Thema Alternativmedizin hat auch bei den Krankenkassen Fuß gefasst und kann durchaus in Anspruch genommen werden.

Trotz aller beim Krankenkassentest 2014 festgestellten Leistungsunterschiede bleiben einheitliche Lücken offen. Das betrifft insbesondere den Bereich Zahnersatz. Für eine umfangreiche Leistungsdeckung, die dem Niveau einer Privatkrankenversicherung sehr nahe kommt, bleibt dem gesetzlich Versicherten der Weg zu einer Krankenkenzusatzversicherung.

Hier können sie die aktuellen Leistungsspektren der Krankenkassen gegenüber stellen.



   PKV Tarifwechsel




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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Ukraine-Konflikt scheint für Goldinvestoren nicht mehr relevant zu sein]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53426 2014-04-23T01:29:07Z 2014-04-23T01:29:07Z Goldpreisentwicklung -

Nach den Osterfeiertagen geriet Gold unter einem erheblichen Preisdruck. Die Krise in der Ostukraine erscheint zumindest für die Goldinvestoren als nicht mehr relevant. Lediglich das rege Interesse in Fernost konnte einen signifikanten Goldkursabrutsch verhindern.


Gold

Der "Gewohnheitsfaktor" ist auch zur Krisenlage in der Ukraine zu spüren


Rege Abflüsse bei Gold-ETFs - Chinas Investoren halten dagegen

Die Situation um die Ostukraine scheint sich zu entspannen, zumindest in den Köpfen der Goldinvestoren. Während das Krisengebiet an der Grenze zu Russland ganz im Gegensatz zum Genfer Abkommen mit vereinzelten Scharmützeln zwischen Kiews Truppen und den Volkswehren überschattet wird, scheint der Goldkurs von einer sich beruhigenden Lage auszugehen.

Hohe Abflüsse beim Gold-ETF SPDR Gold Shares sprechen nicht für eine wachsende Unsicherheit bei den Finanzmarktteilnehmern. Bereits zum Wochenanfang am Montag reduzierte sich die gehaltene Goldmenge um 3 Tonnen auf 792,14 Tonnen. Der Blick auf den bisherigen April verrät einen Rückgang um rund 24 Tonnen.

Der Goldpreis bewegt sich unmittelbar nach den Osterfeiertagen klar unter der Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Am Dienstagnachmittag wurde der am meisten gehandelte Gold Future für knapp über 1.388 Dollar gehandelt.

Die einzige spürbare Unterstützung für den Goldkurs ist den Investoren in Fernost zu verdanken. Die angestiegene Nachfrage der chinesischen Anleger wirkte dem allgemein vorherrschenden Abwärtsdruck entgegen.




  Goldanbieter



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Pauschale 100 Euro Autofahrer-Steuer im Wechselbad des Lobs und der Kritik]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53423 2014-04-22T13:43:04Z 2014-04-22T13:43:04Z Pauschale Autofahrer-Steuer -

Ein deutscher Ministerpräsident schlägt die pauschale Abgabe von 100,- Euro für jeden Autofahrer vor und liegt damit auf gleicher Wellenlänge Brüssels. Berlin und Parteikollegen halten jedoch kaum etwas von einer zusätzlichen Autofahrer-Steuer. Die SPD habe in ihrem Wahlprogramm schließlich die Reichen im Visier gehabt.


Autocrash

Kfz-Steuern und Energiesteuern scheinen noch nicht genug zu sein


Pauschale Autofahrer-Abgabe stößt in Brüssel auf Begeisterung

100,- Euro pauschale Jahresabgabe für jeden Autofahrer. So lautet der Vorschlag des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Torsten Albig (SPD). Neben der Kfz-Steuer und der "Energiesteuer" (vor 2006 noch Mineralölsteuer) sollten die Kfz-Lenker weitere 100 Euro abrücken, um den Finanzierungsbedarf u.a. für den Erhalt der Straßen decken zu können.

Die lauten Rufe nach mehr Abgaben für Autofahrer aus dem hohen Norden Deutschlands sind in Brüssel wohlwollend aufgenommen worden. Die EU-Kommission zeigte sich gegenüber dem Vorschlag des Ministerpräsidenten Albig lt. BILD (Dienstagsausgabe) als sehr "offenohrig". Desirée Oen, die stellvertretende Kabinetts-Chefin vom EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, erklärte Brüssels Übereinstimmung mit dieser Idee. Man liege genau auf gleicher Linie.

Rechtliche Probleme räumte Oen pauschal aus. Wenn die Maut für alle Autofahrer gleich gelte, so könne dies erlaubt werden. Brüssel zeigte sich offenkundig begeistert und aus Berlin hagelte es dagegen herbe Kritik. Sogar das Bundesfinanzministerium hatte kaum "lobende Worte" für den Vorschlag aus Schleswig-Holstein übrig. Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin, erklärte gegenüber BILD ihre Ablehnung. Es sei vereinbart, dass Autofahrer nicht weiter belastet werden.

Sogar in den eigenen SPD-Reihen wurde mit Kritik nicht gespart. Joachim Poß, SPD-Haushaltspolitiker, erinnerte daran, dass die SPD im Wahlprogramm 2013 die höhere Besteuerung von Spitzenverdienern und Vermögenden festgelegt hatte. Damit sollten auch die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur realisiert werden. Dieser Beschluss sei auch weiterhin noch gültig, auch wenn die Forderungen in der großen Koalition nicht zu erfüllen seien.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wies bereits Februar auf den hohen Investitionsbedarf für die deutsche Infrastruktur hin. Laut den Berechnungen des Instituts seien innerhalb der nächsten zehn Jahre durchschnittlich 12 Milliarden Euro jährlich notwendig, um den vorherrschenden Investitionsstau zu beenden. Betroffen seien jeweils zu einem Drittel der Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende, die Modernisierung der IT-Netze sowie Bau und Instandhaltung von Fernstraßen und Brücken.


Offenbar finden vorhandene Steuern eine andere Verwendung

Im Jahr 2012 betrug das bundesweite Steueraufkommen für Kraftfahrzeugsteuer rund 8,4 Mrd. Euro und für die Energiesteuer rund 39,3 Mrd. Euro. Interessant ist auch, dass in der Energiesteuer keine Stromsteuer enthalten ist. Diese wird separat aufgeführt und brachte dem Staat weitere 6,9 Mrd. Euro ein. Die von den Endverbrauchern zusätzlich zwangsentrichtete EEG-Umlage wird im Jahr 2014 zu 41 Prozent für die Förderungen der neuen Energien aufgewendet.

Man könnte eigentlich davon ausgehen, dass der berechnete Investitionsbedarf in Höhe von 12 Mrd. Euro gedeckt sei, sofern diese vom Autofahrer entrichteten Steuern keine Verwendung für fremde Zwecke finden sollten.

Eine etwas ungewöhnliche Tatsache: Deutliche Reaktionen des ADAC sind bisher ausgeblieben.










Bild: CC0 1.0 Universell


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Kabel Deutschland: HotSpot-Ausbau wird für weitere 60 Städte fortgesetzt]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53417 2014-04-22T11:12:15Z 2014-04-22T11:12:15Z HotSpot-Internet -

Kabel Deutschland nimmt gleich nach den Osterfeiertagen volle Fahrt für den weiteren Ausbau der WLAN-HotSpots auf. Bis Ende Juni 2014 ist für weitere 60 Städte in Deutschland die Aktivierung zahlreicher öffentlicher Internet-Zugriffspunkte geplant.


Bis Ende Juni 2014 sind 150 Städte mit HotSpots versorgt

Kabel Deutschland

HotSpot-Ausbau geht weiter

Rund 300.000 sind noch nicht genug. Kabel Deutschland setzt gleich nach den Osterfeiertagen 2014 die WLAN-Offensive unverdrossen fort. Der Kabelnetzbetreiber bietet inzwischen mehr als 300.000 mobile Internet-Zugriffspunkte in 13 Bundesländern Deutschlands an und das Ziel ist längst noch nicht erreicht.

In den kommenden Wochen sind wieder die Technik-Teams von Kabel Deutschland unterwegs, um bis Ende Juni in weiteren 60 Städten Deutschlands einen WLAN-Hotspot nach den anderen zu installieren und für die Öffentlichkeit freizugeben. Mit auf der Liste stehen u.a. die Städte und Gemeinden Görlitz, Lüneburg, Ludwigshafen und Schwerin. Auch die Besucher am Timmendorfer Strand werden künftig über ihre mobilen Endgeräte per WLAN HotSpot online gehen können.

Zur Jahresmitte 2014 wird Kabel Deutschland die belebten Straßen und öffentlichen Plätzen von 150 Städten mit WLAN versorgt haben. Kabel Deutschland wird die lokal betroffenen Anwohner über die Anschaltung neuer HotSpots per regionale Presse informieren.

Auch in den künftig mit Kabel Deutschland HotSpots versorgten Städten gilt für alle Nutzer der freie Internet-Zugang innerhalb der ersten 30 Minuten. Kunden des Kabelnetzbetreibers können anhand der Kundendaten pausenlos mobil im Internet surfen. Ab Mai stellt Kabel Deutschland eine passende
WLAN-HotSpots Flatrate zur Verfügung.


Die Kabel Deutschland Internet AngeboteKabel Deutschland Tarife




Die bereits mit öffentlichen WLAN versorgten Städte & Gemeinden


Bereits mit öffentlichem WLAN versorgte Städte in Deutschland

Folgende Städte und Gemeinden haben von Kabel Deutschland bereits aktive WLAN-Hotspots erhalten:
(Infos zu den Adressen)


Die spezielle WLAN-Offensive im Freistaat Bayern - Infos







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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Bankenverband: Bürger müssen vor Bitcoin geschützt werden]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53414 2014-04-22T05:33:43Z 2014-04-22T05:33:43Z Bitcoin-Währung -

Der Bankenverband Öffentlicher Banken (VÖB) plädiert für mehr Verbraucherschutz zum Thema Internetwährung. Das große Vertrauen der Bürger in ihre Internetaktivitäten erfordere Regeln und Aufklärung. Der Verbraucher müsse vor dem Bitcoin geschützt werden.


Bitcoin

Die Risiken durch Bitcoin seien zu hoch. Verbraucher müssten geschützt werden


Verbraucher benötigen Schutz vor Kryptowährung Bitcoin

Die Deutsche Bundesbank warnte wiederholt vor den Gefahren und Risiken der Kryptowährung Bitcoin. Die Internetwährung sei kein Zahlungsmittel sondern ein hochspekulatives Finanzinstrument. Die Anleger seien der Gefahr ausgesetzt, das investierte Kapital durch Kurssprünge und insolvente Handelsplätze sowie kriminelle Machenschaften vollständig zu verlieren.

Auch die Europäische Bankenaufsicht (EBA) warnte im Dezember 2013 vor dem Handel mit Bitcoins. Tatsächlich gab es im Bitcoinmarkt schon zahlreiche "Unregelmäßigkeiten", u.a. vorübergehende Stilllegungen von Handelsplätzen wegen Hacker-Angriffen und Insolvenzen.

Aus diesem Grund müsse der deutsche Verbraucher vor dem Bitcoin-Handel geschützt werden. Der Bankenverband Öffentlicher Banken (VÖB) fordert dafür eine "internationale Lösung", da eine "deutsche Lösung" nur schwer möglich sei. Liane Buchholz, Hauptgeschäftsführerin des VÖB, erklärte gegenüber dpa, dass die Risiken des "abstrakten Kapitals" lange unterschätzt worden seien und erst nach den ersten Verlusten aufmerksam wurde.

Letztendlich ginge es um den Verbraucherschutz. Die Bürger haben ein großes Vertrauen in die Internetaktivitäten. Daher seien "Aufklärung und Regeln" notwendig, so Buchholz.









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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Top-Ökonom zur Eurokrise: Regierungen fehlt der Mut gegenüber Steuerzahlern]]> http://www.tarifometer24.com/?p=53410 2014-04-22T04:46:02Z 2014-04-22T04:46:02Z Eurokrise -

Die Euro-Finanzkrise befindet sich nach wie vor im Kreis der "hoffnungslosen" Rettungsversuche. Die Schuldenquoten der Problemländer sind noch weiter angestiegen. Griechenland ist zu hoch verschuldet und wird ein drittes aber voraussichtlich verstecktes Hilfspaket benötigen.


Euro Rettungsschirm

Die Rettung Griechenlands wird ein verstecktes drittes Hilfspaket benötigen


Den Regierungen fehlte der Mut gegenüber ihren Steuerzahlern

Die Rettungsmilliarden für Griechenland aus den Taschen der Steuerzahler sind unwiederbringlich weg, weitere Milliarden werden benötigt und den Regierungen der Euroländer mangelte es an Mumm, ihren Bürgen diese schlechte Nachricht zu überbringen. Europa bewege sich in einem Kreis der Schuldenkrise, so der Ex-Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer zu Focus online (Sonntag). Die Fehler, die letztendlich zur Krise führten, werden nun wiederholt.

Die Schulden Griechenlands sind viel zu hoch, dass weiß jeder, der halbwegs rechnen kann, so Mayer. Die Notwendigkeit weiterer Hilfsmaßnahmen wird gegenüber den Steuerzahlern unter den Teppich gekehrt. Dafür senkten die Verantwortlichen die Zinsen für Kredit auf null Prozent und die Tilgung werde bis "ins Unendliche verlängert", so der Ökonom. Derzeit laufe alles "auf ein verstecktes drittes Hilfspaket hinaus".

Das von Griechenland initiierte Anleihekaufprogramm gelang nur deshalb, weil die Investoren die Europäische Zentralbank (EZB) im Hintergrund stehen sahen, doch die Rettungsbemühungen drehen sich eher im Kreis, so der Wirtschaftsexperte. Die Staatsfinanzen können in keinem der Problemländer beruhigen, die Schuldenquoten seien sogar noch weiter angestiegen.

Die Euro-kritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) kritisierte das Anleihekaufprogramm Griechenlands scharf und warf Athen sowie Brüssel die Anwendung von Tricks bei der Buchhaltung vor, um den griechischen Staatshausalt in ein völlig falsches Licht zu rücken.










Bild: CC0 1.0 Universell


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