Tarifometer24.com - Anbieter - Vorstellungen - Meinungen Tarife und Konditionen auf den Punkt gebracht - Ihre Stimme zählt 2013-05-25T14:55:40Z http://www.tarifometer24.com/feed/atom/ Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Olivenöl-Kännchen dürfen auf Restaurant-Tische der EU bleiben]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46774 2013-05-25T14:55:40Z 2013-05-25T14:55:40Z Anekdoten aus Brüssel -

Die beliebten Olivenöl-Kännchen werden nicht ab dem 01. Januar 2014 von den Tischen der Restaurants und Gaststätten verschwinden. Brüssel hat die Pläne zurückgezogen, auf Eis gelegt und will sich erst einmal mit diejenigen Beraten, die davon betroffen sind. Gastronomie, Verbraucherschützer und Hersteller.


"Fallrückzieher der Brüsseler Spitzen" mit Ölkännchen Verbot

Olivenöl Kännchen Verbot

Mit Verbot von Olivenölkännchen hätte es angefangen...

Ein Rückzieher, eine 180°-Drehung oder "Einsicht". Die EU-Kommission hat das vorgeschlagene Verbot von Olivenöl-Kännchen auf den Tischen in Restaurants bzw. Gaststätten auf Eis gelegt. Der vom rumänischen Agrarkommissar Dacian Ciolos vorgelegte Vorschlag wurde lt. dem Bericht von focus.de (Donnerstag) zurückgenommen.

Sichtlich ist dieser in Brüssel entwachsene "Geistesblitz" kaum auf Gegenliebe gestoßen, vielmehr stieß das Olivenöl-Kännchen-Verbot auf teils heftiger Kritik von der Bevölkerung und der Gastronomie. So sah auch Ciolos ein, dass dieser Vorschlag nicht ausreichend mit den "Konsumentenstaaten besprochen" worden sei. Das größte Echo sei aus den Nordländern der EU vernommen worden. Die Olivenöl produzierenden Länder hätten jedoch ihre Unterstützung zu diesem Olivenkännchen-Verbot gezeigt. Nun soll nach Rücksprache mit den Gastronomie-Betrieben, den Verbraucherschutzorganisationen und den Herstellern ein neuer Vorschlag erarbeitet werden.

Im Sinne des Verbraucherschutzes
Die Gäste von Restaurants hätten mit dem Verbot der "traditionellen" Ölkännchen vor minderwertiges Olivenöl geschützt werden sollen. Letztendlich wäre es den Gaststättenbetreibern möglich, ein qualitativ hochwertiges Olivenöl anzupreisen, aber dennoch eine billige Variante einzufüllen. Der Restaurantbesucher könne anhand der neutralen Ölkännchen nicht den Unterschied bemerken. Stattdessen hätten mit dem Verbot der Kännchen bereits ab Januar 2014 versiegelte und nicht nachfüllbare Flaschen auf die Tische sollen.

Im Rahmen einer Aktion hätte die EU mit dieser Maßnahme bei Verbrauchern das Ansehen von Olivenöl aus der EU steigern wollen.


So manches politisches Amt - tempora tarde labentia

Dieser Vorstoß des EU-Agrarkommissars erinnert ein wenig an die "Erleuchtung" des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU), das "Flensburger Punkte-System" in eine 4-Farben-Ampel zu verwandeln, da dies so viel besser sei. Geeichte Bananen-Krümmungen, Verbot der Glühbirnen mit hochgiftigen Quecksilber "Sparleuchten" als Ersatz und nun Olivenöl-Kännchen-Verbot. Das klingt nach so viel pure Langeweile im Amt, dass ein Ersuch eines Repräsentanten aus der Wirtschaft und Industrie direkt eine willkommende Abwechslung sein müsste. Wunscherfüllungen gehen so viel lockerer von der Hand.

Wieder einmal eine völlig sinnlose und kostenträchtige Aktion, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Es reichte bereits aus, die Gastronomie, die Verbraucherschützer und die Hersteller zuerst zu fragen.

Die Olivenöl produzierenden Länder wären sicher hellauf begeistert gewesen. Gesteigerte Umsätze wären garantiert. Mit einem tatsächlichen Verbot der Olivenölkännchen hätte es nicht lange gedauert bis die Hersteller von Pfeffer, Salz, Essig und Parmesankäse aufgrund der Gleichberechtigung auf die Barrikaden gegangen wären.










Bild: CC0 1.0 Universell


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Internationale Energieagentur IEA rügt deutsche Energiepolitik]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46770 2013-05-25T07:34:19Z 2013-05-25T07:34:19Z Deutschlands Strompolitik -

Die Internationale Energieagentur untersuchte wiederholt die Entwicklungen und Zustände der Energieversorgung zahlreicher Länder. Das Urteil zu Deutschlands Entwicklungen in der Stromenergie samt Erneuerbaren Energien und den Lasten für die Endverbraucher, wird im Bericht mit einer ganzen Reihe von Rügen begleitet. Das Resümee: Kleine Stromverbraucher bezahlen die Energiewende.


"Unnötig aufgebürdete Last für Endverbraucher"

Energiewende

IEA fordert zahlreiche Verbesserungen

Seit der letzten Überprüfung der deutschen Energiepolitik im Jahr 2007 durch die Internationale Energieagentur (IEA) hat sich sehr viel getan. Nach dem Bericht der Behörde seien in Deutschland inzwischen zwei Grundsatzentscheidungen getroffen worden. Die Bundesregierung hat demnach im September 2010 das neue Energiekonzept beschlossen, welche die Entwicklung der Energieversorgung bis ins Jahr 2050 abbildet. Im Jahr 2011 kam es zum Reaktorunfall im japanischen Fukushima. Im März 2011 beschloss die Bundesregierung den beschleunigten Atomausstieg mit der Zielsetzung bis 2022. Die acht ältesten Atomkraftwerke in Deutschland wurden umgehend abgeschaltet. Anschließend folgte eine ganze Reihe von politischen Entscheidungen, die letztendlich zur sog. Energiewende mit den geplanten erneuerbaren Energien als "tragende Säule" der zukünftigen Energieversorgung führte.

Neben den Untersuchungen zu den erreichten Fortschritten bzw. den eingehaltenen Vorgaben zur den Energiequellen Erdöl und Erdgas, stand bei der Energieagentur im Zeichen der Energiewende die Stromenergie im Mittelpunkt. Die Endverbraucher, neben Privathaushalte auch die kleineren und mittelständischen Betriebe, kennen die Resultate der Energiewende aufgrund empfindlich gestiegener Stromrechnungen nur sehr genau.

So kam auch die IEA zur Feststellung, dass die Stromkosten für die Endverbraucher aufgrund der EEG-Umlage innerhalb der letzten drei Jahre stark angestiegen sind. Dreh- und Angelpunkt sind die festgelegten Einspeisetarife für die Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energie. Der Bundesregierung wäre es zwar erfolgreich gelungen, Investoren für die erneuerbaren Energien zu gewinnen, versäumte es jedoch, durch geeignete Maßnahmen die jährlich ins Netz eingespeiste Stromenergie aus regenerativen Quellen zu kontrollieren.

Die Energieagentur zweifelt daran, ob das Beibehalten einer Vergütung pro Kilowattstunde (kWh) auf mittel- bis langfristige Sicht noch Wirkung zeigen könnte. Die Kosten für die EEG-Umlage haben bisher die Endverbraucher getragen, so die IEA.

Ungleichgewicht in der Kostenverteilung
Derzeit tragen die privaten Haushalte einen "unverhältnismäßig hohen Teil der Last". Große Stromverbraucher mit einer jährlichen Stromenergie-Abnahme von über 10 Gigawattstunden (GWh), zahlen auf 90% des bezogenen Stroms eine reduzierte Umlage (0,0005 Euro pro kWh) und für die restlichen 10% den vollständigen Umlage-Satz. Unternehmen mit einem Stromverbrauch von über 100 GWh pro Jahr und deren Stromkosten mehr als 20% ihrer gesamten Kosten verursachen, können von der gemäßigten Umlage über die gesamte abgenommene Strommenge profitieren. Darüber hinaus erhalten Strom-Großkunden einen günstigeren Großkundenstromtarif.

Die Energieagentur sieht in der seit 2011 geltenden Befreiung der Großverbraucher von der Zahlung der Netzentgelte ebenfalls ein Problem. Diese Befreiung nach § 19 der Netzentgeltverordnung ist durch die Umlagen-Aufschläge von den kleineren Stromverbrauchern zu tragen. Strompreise und der Handel werden verzerrt und den Endverbrauchern eine "unnötige Last" aufgebürdet.

Private Haushalte haben es mit relativ komplexen Stromrechnungen zu tun, mit einer Reihe von Positionen, die in keinem Zusammenhang mit der Stromlieferung an den Endverbraucher stehen, so die Energieagentur. Diese Gebühren sollten abgeschafft werden, sofern sie von der Stromlieferung unabhängig sind. Die IEA fordert für die Deckung der Kosten die Schaffung von zweckmäßigeren Mechanismen.


"Die Kosten für Verbraucher müssen begrenzt werden"

Die Internationale Energieagentur "empfiehlt" der deutschen Bundesregierung eine ganze Reihe von Maßnahmen, die aber ganz besonders die Begrenzung der Kosten für die Endverbraucher betreffen. So fordert die IEA die Entwicklung kostenwirksamer marktorientierte Konzepte für zusätzliche Kapazitäten der regenerativen Stromerzeugung. Dazu gehörte auch die Förderung von Investitionen in geeignete Standorte in Verbindung mit dem geplanten Netzausbau.

Darüber hinaus müsse mit "entschlossenen Maßnahmen" sichergestellt werden, dass die Energiekosten so niedrig wie möglich gehalten und auch gerecht sowie fair auf alle Kategorien der Endverbraucher verteilt werden. Die durch die regenerative Energieerzeugung angestiegene EEG-Umlage (besteht seit 2000) müsse begrenzt werden. Zugleich sollten aus den entstandenen schnell rückläufigen Technologiekosten der volle Nutzen gezogen werden.

Die Analysen des IEA


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[BU Direktangebot: Testsieger 2013 Hannoversche – Asstel – CosmosDirekt]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46757 2013-05-25T02:22:27Z 2013-05-25T02:22:27Z DISQ BU Test 2013 -

Nach einem umfangreichen Test der Berufsunfähigkeitsversicherungen 2013 durch das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) gingen die Direktangebote der Hannoversche, Asstel und CosmosDirekt als die Testsieger hervor. Insgesamt schnitten alle BU-Angebote der Direktversicherer gut ab.


Service-Bereich: BU-Direktversicherer besser als Filial-Angebote

Familienabsicherung

BU: Finanzielle Absicherung der Familie

Die unfreiwillige Aufgabe des ausgeübten Berufs aus gesundheitlichen Gründen kommt in Deutschland meist häufiger vor als eingeschätzt. Ein knappes Drittel aller Arbeitnehmer müssen ihre bisherigen Tätigkeiten einstellen, weil die Erkrankung dies schlicht nicht mehr zulässt. Die gesetzlichen Leistungen (in der Regel eine Erwerbsminderungsrente) bieten keinen wirklichen Ersatz und garantieren schon gar nicht für den Erhalt des bisherigen Lebensstandards. Wer dennoch eine "zumutbare" Tätigkeit jeglicher Art ausführen kann, hat ohnehin keine Ansprüche auf gesetzliche Leistungen.

Umso wichtiger ist eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), wenn im Hintergrund eine Familie und ggfs. eine Hypothek für das Eigenheim zu versorgen sind. Die Aufgabe des Berufs mit den Folgen der Einkommensverluste hat schon so manche Existenzgrundlage gekostet.

Nun gehört die Risikovorsorge Berufsunfähigkeitsversicherung zu den oft diskutierten Sparten, wenn es um die Leistungen "im Schadenfall" geht und die Transparenz der angebotenen Tarife. Eine BU ist sehr komplex und zählt nicht zu den "einfachsten" Versicherungen. Das gilt besonders für den unerfahrenen Verbraucher, der oft Schwierigkeiten hat, die "einfachen Dinge" zu erkenne, wie viel, ab wann und "wann nicht" die BU eigentlich leistet.

DISQ Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2013
Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) nimmt sich im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv regelmäßig die zahlreichen Berufsunfähigkeitsversicherung vor, um diese auf Transparenz, Leistungen und Service am Kunden zu testen. Mit dem aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2013 stellte sich unterm Strich heraus, dass sämtliche angebotenen BU-Tarife "gut" sind. Die Bewertung "hervorragend" erhielt sogar mehr als die Hälfte aller untersuchten BU-Angebote. Eine auffällig weit geöffnete Schere stellte DISQ jedoch zu den Kosten der einzelnen Berufsunfähigkeitsversicherungen fest. Der "schnelle" Griff ohne individuelle Anpassungen bzw. Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation kann zu einem sehr teuren Fehlgriff werden. Immerhin lag zwischen dem günstigsten und den teuersten BU-Anbieter eine Beitrags-Spanne von 62 Prozent.

Die Direktanbieter stellten sich im Vergleich zu Filialanbietern als die besseren Service-Dienstleister heraus. Insg. sieben Unternehmen erhielten die Bewertung "gut" und die CosmosDirekt sogar ein "sehr gut". Kunden erhalten bei Anfragen per E-Mail schnelle Antworten und die "Warteschleife" am Servicetelefon ist relativ kurz.

In der Gesamtbewertung der Direktanbieter einer BU landete die Hannoversche Direkt auf Platz 1, gefolgt von Asstel (Tochter der Gothaer) und CosmosDirekt.


Die Rangliste der Top Berufsunfähigkeitsversicherer

PositionBU-VersichererPosition
Service-Analyse
Position
Leistungs-
analyse
1Hannoversche23
2Asstel52
3CosmosDirekt16
4Ergo Direkt35
5Europa81
6HUK2474

Quelle: DISQ


Mehr Infos und Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherunghref="http://www.tarifometer24.com/berufsunfaehigkeitsversicherung/" target="_blank">BU








Die Gothaer Versicherungs-Angebote im Überblick

Übersicht der Versicherungen der Hannoversche Leben / Direkt



Bild: CC0 1.0 Universell


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Konjunktur Ausblick: Unternehmen sehen Lichtschimmer einer Kerze]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46754 2013-05-24T13:31:36Z 2013-05-24T13:31:36Z Deutschland Konjunktur Mai 2013 -

Der Optimismus bei den deutschen Unternehmen scheint sich lt. dem ifo-Geschäftsklimaindex wieder durchgesetzt zu haben. Aktuelle Geschäftslage sowie Ausblick in die Zukunft werden mit erhöhter Zufriedenheit bzw. Zuversicht betrachtet. Dennoch besteht noch längst kein Grund ein Fass zu öffnen, um ausgelassen zu feiern.


Die Hoffnung stirbt zuletzt

Euro Untergang

Etwas mehr Auftrieb durch Zuversicht

Kaum ist der strenge und vor allem ausgedehnte Winter vorbei und hat dem Frühling das Zepter endgültig übergeben, steigt auch die gute Laune bei den deutschen Unternehmern. Im Mai blickt die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland mit viel mehr Zuversicht in die Zukunft als noch im vergangenen Monat.

Der ifo-Geschäftsklimaindex meldete eine beinahe durchgehende Verbesserung bei der Geschäftslage der Unternehmen. Besonders die industriellen Firmen zeigten demnach eine deutlich verbesserte Stimmungslage zum gegenwärtigen Geschäft. Optimistisch ist auch der Blick auf den kommenden Geschäftsverlauf. Das Verarbeitende Gewerbe konnte nach dem Einbruch im vorhergegangenen Monat lt. Geschäftsklimaindikator ebenfalls wieder zulegen. Trotz nach wie vor rückläufigen Erwartungen zum Exportgeschäft rechneten die Firmen mit weiteren positiven Zeichen zu den Aufträgen aus dem Ausland.

Der Großhandel schloss sich der Stimmungslage an und meldete ebenfalls eine gehobene Stimmung zur derzeitigen Geschäftslage. Die bisherige "Ausnahmesituation", der Einzelhandel, setzt die positive Einstellung bereits zum vierten Mal in Folge fort. Die Zufriedenheit zur aktuellen Geschäftslage ist um weiteres Stück gewachsen. Lediglich etwas "Trübsal blasen" im Bauhauptgewerbe. Diese Sparte hat lt. dem Geschäftsklimaindex wiederholt nachgelassen. Auf der einen Seite zeigten die Bauunternehmer im Vergleich zum Vormonat etwas mehr Zufriedenheit, blicken aber andererseits etwas pessimistischer auf die künftige Geschäftsentwicklung.

Die durchgehend aufgehellte Stimmung in der deutschen Unternehmenslandschaft schlug sich sichtlich nicht bis zu den Handelsplätzen der deutschen Börsen durch. Der Leitindex Dax setzte seinen Abwärtskurs nach einem vorübergehenden Anstieg weiter fort und landete zwischenzeitlich bei 8300 Punkten.

Werden die heute vom Statistischen Bundesamt (Destatis) bestätigten Wachstumszahlen zum ersten Quartal 2013 der Stimmungslage entgegen gehalten, so bewegt sich der "Freudentanz" der Unternehmer ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau. Einzig die Verbraucher und ihr hoher Konsum bewahrten Deutschland davor, in eine Rezession abzurutschen. So ziemlich alles was einen Gewerbeschein in den unterschiedlichen Unternehmens-Sparten besitzt, sorgten zusammen für ein Wachstum mit negativem Vorzeichen.










Bild: CC0 1.0 Universell


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Destatis bestätigt Konsumenten als Retter vor Rezession]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46751 2013-05-24T09:27:48Z 2013-05-24T09:27:48Z Deutschland Konjunktur -

Das Statistische Bundesamt bestätigte das Mini-Wachstum von 0,1% im ersten Quartal 2013. Einzig die hohe Kauflaune der Bürger bewahrte Deutschland vor dem Abrutschen in eine Rezession.


Witterungsbedingt schwache Konjunktur

Konjunkturanstieg

Steiler Konjunkturanstieg nicht in Sicht

Der lange, strenge Winter und die Eurokrise waren schuld an dem immerhin noch im Plus gelegenen "Zwergen-Wachstum" der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal 2013. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigte die ersten Hochrechnungen von Mitte Mai das winzige Wachstum von plus 0,1% des Bruttoinlandproduktes (BIP) innerhalb der ersten drei Monate gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs Deutschlands Wirtschaft um plus 1,4% an.

Während Investitionen und Exporte rückläufig gewesen sind, hebelte nur die große Kauffreude der Verbraucher Deutschland aus dem "Pfuhl einer Rezession" heraus. Die Ausgaben der Konsumenten stiegen um plus 0,8 Prozent, während die Investitionen u.a. für Maschinen, Fahrzeuge und Geräte um 0,6% zurückgingen. In der Bausparte wurde eine Rückgang um 2,1% festgestellt. Auch der Staat reduzierte seine Konsumausgaben um -0,1%. Exporte gingen um 1,8% zurück.

Frankreich hatte die Kurve nicht mehr bekommen und rutschte aufgrund des zweiten negativen Quartals in Folge in eine Rezession. Das negative Vorzeichen vom letzten Quartal 2012 (-0,7%) konnte Deutschland dank der starken Konsumlaune der Verbraucher gerade noch über die Null hinweg heben.











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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Trotz Negativ-Renditen & Verluste: Deutsche Sparer knacken 5 Billionen Euro]]> http://www.tarifometer24.com/?p=46747 2013-05-24T07:45:50Z 2013-05-24T07:45:50Z Sparer -

Eurokrise und Niedrigzins können den deutschen Sparer kaum davon abbringen, Geld auf die hohe Kante zu legen. Inzwischen dürfte die 5-Billionen-Euro-Marke Gesamt-Geldvermögen der Bundesbürger geknackt sein.


Unbeirrtes Sparen trotz Negativ-Renditen und Verluste

Sparer

Sparervermögen der Deutschen auf Rekord-Niveau

Die deutschen Bürger sparen wie noch nie zuvor. Die Kombination aus besseren Einkommensverhältnissen und der angestiegenen Bereitschaft zum Sparen hat das Bruttogeldvermögen der Deutschen erstmals auf 5 Billionen Euro anwachsen lassen. Nach den Einschätzungen der Postbank haben die deutschen Sparer einen neuen Rekord aufgestellt.

Bis zum Jahresende 2013 werden die "fleißigen" Sparer voraussichtlich 160 Milliarden Euro auf die Seite gelegt haben. Im Jahr zuvor platzierten die Bundesbürger noch 157 Milliarden Euro auf die hohe Kante.

Selbst die historisch niedrigen Zinsen haben die Bundesbürger nicht davon abgebracht, Geld auf das Sparkonto, das Tagesgeldkonto oder eine andere Sparanlage zu deponieren. Die von der EU "verordnete" Repression ist besonders in Deutschland zu spüren. Obwohl die Inflationsrate (Teuerungsrate) im Bundesgebiet derzeit sehr niedrig ist, kommen die Renditen klassischer Geldanlagen dennoch nicht auf den gleichen Wert. Die Sparer erleiden mit den Negativ-Renditen Verluste.

Dr. Marco Bargel, Chefanlagestratege der Deutschen Postbank AG, erklärte, dass im Gegensatz von Sachvermögen wie Immobilien reine Finanzvermögen viel anfälliger gegen die Inflation sind. Darüber hinaus würden z.B. Immobilien in Inflationsphasen meist parallele oder sogar überproportionale Wertsteigerungen erfahren.

Auch die Postbank sieht das derzeit niedrige Zinsniveau als eingefroren mit kaum Aussichten, in absehbarer Zeit wieder anzusteigen. Eine Anhebung der Zinsen würde gegen die Interessen der Europäischen Zentralbank (EZB) sprechen. Im billigen Geld wird eine erhoffte Stimulation der Wirtschaft gesehen. Aus diesem Grund sei vielmehr mit einer weiteren Absenkung statt Erhöhung der Leitzinsen zu rechnen.

Im Durchschnitt steigerten die Bundesbürger ihr Geldvermögen innerhalb der letzten 10 Jahre um 3,3 Prozent jährlich, so die Studie der Postbank. Das Vermögen der Privatsparer ist demnach um 1,363 Billionen Euro angestiegen. Auffällig wäre die Verschiebung in den zahlreich unterschiedlich genutzten Anlageformen innerhalb der letzten zehn Jahre gewesen. Gegen Ende 2002 entfielen auf festverzinsliche Wertpapiere, Investmentfonds, Aktien und sonstige Beteiligungen noch 29,6% des gesamten Geldvermögens. Zehn Jahre später lag der Anteil bei nur noch 22,5 Prozent. Eine umgekehrte Entwicklung fand bei den Anteilen der Bankeinlagen sowie den Forderungen gegenüber Versicherungen statt. Hier stieg der Anteil zwischen 2002 und 2012 auf 40,8 Prozent bzw. 29,7 Prozent an.

Obwohl das Geldvermögen in Höhe von 5.000 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert markiert, ist das angesparte Geld gegenüber dem verfügbaren Einkommen nicht sehr hoch, so die Postbank. Im Vergleich hätten die Bürger in den USA oder auch in Großbritannien ein deutlich höheres Geldvermögen zu Verfügung. Die deutschen Sparer seien jedoch auf einem konsequenten Aufholungskurs. Zusätzlich würden die deutschen Sparer das Vermögen wesentlich geradliniger anwachsen lassen, was sich darauf zurück führen ließe, dass die Anleger in den USA sowie Großbritannien stärker in den Märkten der Börsen engagiert seien. Die Entwicklungen auf den Handelsparketten wirken sich entsprechend auf das Geldvermögen aus.

Werden dem Bruttogeldvermögen die bestehenden Schulden entgegen gerechnet, so haben die Deutschen im Vergleich zum gesamten Euroraum ein durchaus dickes finanzielles Polster. Der Durchschnitt liegt in der Eurozone beim 1,5 fachen eines Jahreseinkommens. Bundesbürger verfügen dagegen über das Doppelte eines Jahreseinkommens.


Der "Banken-Retter" steht schon parat

Angesichts des riesigen Vermögens auf "allen möglichen" Konten der deutschen Sparer und den nur noch mühsam aufrecht gehaltenen Banken in der Eurozone, versteht man sehr leicht, warum die Bankenunion samt EU-Einlagensicherungsfonds und der ESM-Banken-Direktrettung so schnell wie möglich durchgepeitscht werden soll.










Bild: CC0 1.0 Universell


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