Tarifometer24.com - News - Tipps - Meinungen Tarife und Konditionen auf den Punkt gebracht - Ihre Stimme zählt 2014-07-31T06:02:47Z http://www.tarifometer24.com/feed/atom/ Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[S&P sieht Argentinien auf der “Pleite-Stufe” stehen]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55086 2014-07-31T06:02:47Z 2014-07-31T06:02:47Z Argentinien vs. Hedgefonds -

Leistet Standard & Poor's Schützenhilfe für den Hedgefonds? Die Ratingagentur stufte Argentinien noch vor Ablauf der Zahlungsfrist auf "beinahe insolvent" ab. Der Streit um die Milliarden blieb ohne Ergebnisse. Das Pokerspiel um die Pleite des Landes geht weiter.


Prognosen

Gescheiterte Verhandlungen und ein vom US-Gericht gesperrtes Konto - Grundlage für S&P-Meinung


S&P griff vor und sieht Argentiniens Bonität auf "Pleite-Stufe"

Die Frist war noch nicht abgelaufen, das Echo der Verhandlungsgespräche noch nicht ganz verstummt, da meldete sich die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zu Wort und stufte die Kreditwürdigkeit Argentiniens kurzerhand auf "teilweisen Zahlungsausfall" ab. Der Schritt vom vorherigen Ramsch-Status "CCC" zu "SD" (Selective Default) war nicht sehr weit. Beim Ausblick in die Zukunft sieht S&P "negative" Entwicklungen.

Der Streit zwischen dem Land Argentinien und den Hedgefonds blieb bislang ohne Ergebnisse. Die Hedgefonds-Manager "wollen Alles" und Argentiniens Regierung will unter diesen Bedingungen erstmal "gar nichts" bezahlen.

Lediglich die Zinsauszahlung an die Anleger in Höhe von 539 Millionen Dollar wird von Argentinien zur Verfügung gestellt. Doch an diesem Punkt wird die Qualität der Auseinandersetzungen mit der resultierenden Abstufung der Bonität verdeutlicht. Ein US-Gericht stoppte die Auszahlung der Renditen und veranlasste die Sperrung des Auszahlungskontos. Somit befindet sich Argentinien technisch gesehen im Zahlungsverzug. S&P nahm u.a. diesen Umstand als Begründung für die Abstufung des Landes auf "fast Insolvenz".

Das Poker-Spiel geht vorerst weiter. Die Pleite Argentiniens wäre keine Premiere. Mit dem Sieg des Hedgefonds über den Staat kann jedoch gerechnet werden. Es geht um exorbitante Renditen. Brüssel sollte genau hinsehen, mit der Rettungspolitik für Griechenland wurden in der Eurozone die gleichen Voraussetzungen geschaffen.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Fed-Entscheidung versetzt Gold einen kräftigen Hieb]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55083 2014-07-31T05:37:14Z 2014-07-31T05:37:14Z Goldkurs -

Die US-Notenbank Federal Reserve hat dem Edelmetall Gold einen neuen Hieb versetzt. Die Reduktion der Anleihekäufe um weitere 10 Mrd. Dollar belebt die Zuversicht auf bald steigende Zinsen im US-Finanzmarkt. Der Goldkurs quittierte den Optimismus der Wertpapierhändler mit kräftigen Abschlägen.


Goldmarkt

Die beflügelten Launen der Papierhändler sind stets schwere Zeiten für das Gold


Die Hoffnung der Aktienhändler ist der Ballast für das Gold

Wieder sind es lediglich die Aussichten auf die Erfüllung von Hoffnungen, die den Goldpreis kräftig unter Druck setzen. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entschied am Mittwoch, was von den Finanzmarkt-Teilnehmern ohnehin erwartet wurde. Das Anleihekaufprogramm (QE3) wird um weitere 10 Milliarden Dollar reduziert.

Das Abbremsen der Geldschwemme von ursprünglich 85 Mrd. Dollar pro Monat auf nun 25 Mrd. Dollar ist keine Überraschung. Auch wenn der Faktor "Inflationsangst" derzeit auch im US-Markt kaum eine Rolle spielt, führt die Rücknahme um weitere 10 Mrd. Dollar dennoch zu einer Festigung der Gelassenheit und damit weg vom "Wert-Erhalter Gold".

Der große Rest ist spekulativ. Die Fed wird die Zinsen weiterhin auf nahe Null belassen. Der US-Arbeitsmarkt entwickelte sich bisher nicht wie erwünscht. Doch das weitere Zurückfahren der Anleihekäufe beschwingt die Hoffnung auf bald steigende Renditen. Erreicht das Anleihekaufprogramm die Größe Null, was folgt dann?

Offenbar hat sich in den Köpfen der Finanzexperten der Zeitraum um Mitte 2015 als Wendepunkt der Fed-Zinspolitik festgesetzt. Steigende Zinsen bzw. Renditen ließen das Interesse an Gold schrumpfen, sofern die Inflationsrate im Bereich der derzeit 2 Prozent verbleibt. Die Aussicht auf höhere Erträge trübt den Glanz des Edelmetalls Gold erneut ein.

Mit dem Handelsstart am Donnerstag bewegt sich der Goldpreis deutlich unter der Marke von 1.300 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Angesichts des bisherigen Tagesverlaufs könnte auch der "wunde Punkt" von 1.290 Dollar unterschritten werden.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Rekordtiefen bei Renditen Bundesanleihen – Temporär sicherer Hafen]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55078 2014-07-31T05:15:04Z 2014-07-31T05:15:04Z Anleihemärkte -

Die Zinsen für Bundesanleihen markierten am Mittwoch neue Rekordtiefen. Die 10-jährigen Staatspapiere rentierten mit nur noch 1,119 Prozent. Kürze Laufzeiten weisen gerade noch eine schwach schwarze Null auf. Anleger flüchten in den deutschen Anleihemarkt wie bereits vor zwei Jahren, Doch in dieser Runde kann Mario Draghi nicht sehr viel beisteuern.


Konjunktur

Bundesanleihen als Tummelplatz für Flüchtlinge. Doch der Hafen ist nur bedingt sicher


Geopolitische Zerreißproben treiben Anleger in Bundesanleihen

Die Bundesanleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit markierten gestern eine neue Zins-Sohle. Die Renditen bei 1,119 Prozent stellen ein neues Rekordtief dar und das sogar ohne "Panik" um die Eurozone. Vor ziemlich genau zwei Jahren schlugen die Investoren und Finanzteilnehmer Alarm, wussten nicht wohin mit ihrem Geld und entdeckten in der Bundesanleihe einen sicheren Hafen. Die Renditen brachen ein und Investoren waren sogar dazu bereit, dem Emittenten der Bundesanleihen eine "Gebühr" zu entrichten.

Nun fielen die Bundesanleihen erneut in den Keller, sogar tiefer als noch vor zwei Jahren, als an den Finanzmärkten Panik herrschte, weil einige Euro-Südländer zu kollabieren drohten. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), war es, der mit der Ankündigung seiner "Bazooka" für "Ruhe und Ordnung" sorgte. Das Versprechen, alles Erdenkliche zu unternehmen, um den Euro zu retten wirkte wie Baldrian auf die Finanzmärkte. Die Idee der unbegrenzten Anleihekäufe war geboren.

Die zehnjährigen Bundesanleihen rentieren mit 1,119 Prozent. Alle kürzeren Laufzeiten werden bereits mit einer Null an erster Stelle markiert. Gestern verließen auch die Staatspapiere mit neunjähriger Laufzeit den Bereich von 1 plus x.

Offensichtlich gehen die Anleihen weg wie warme Brötchen. Vor zwei Jahren war es die zum Zerreißen angespannte Eurozone, die Anleger in die Rettungsboote Bundesanleihen trieb. Heute fürchtet der Finanzmarkt das geopolitische Gezerre um die Ukraine sowie die Unsicherheiten im Nahen Osten. Ein Mario Draghi wird an diesen Stellen nichts ausrichten können. Die Zeichen stehen besonders im Konflikt zwischen Washington sowie Brüssel und Moskau auf Sturm.

Die jüngst verschärften Wirtschaftssanktionen gegen Russland bringen noch mehr Zündstoff in die ohnehin hochexplosive Lage mit ein. Brüssel folgt den Rufen aus Übersee und scheint dabei die eigene Labilität der Wirtschaft völlig außer Acht zu lassen. Moskau "befürchtet" aufgrund der Sanktionen gegen den Energiesektor stark steigende Preise innerhalb der Europäischen Union.

Diese vollkommen kontraproduktive Entwicklung fordert mit Sicherheit ihren Tribut. Auch die vermeintlich sicheren Bundesanleihen sind nicht immun gegen die hausgemachten Rückschläge in der deutschen Konjunktur, ausgelöst durch die Strafaktionen gegen Moskau.

Die Renditen für Bundesanleihen fallen voraussichtlich noch eine Zeit lang weiter in neue Tiefen hinab, sofern noch die Zeit dafür bleibt. Weitere (selbst schädigende) Sanktionen gegen Russland bleiben für die Eurozone nicht ohne Folgen. Die militärische Intervention einer der beteiligten Großmächte in der Ost-Ukraine dürfte die Situation am Anleihemarkt schlagartig verändern. Die Frage "wohin mit dem Kapital?" könnte dann ohne Antwort bleiben.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Ökonom Sapir: Sanktionen gegen Russland sind ein Fehler]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55075 2014-07-31T03:45:06Z 2014-07-31T03:45:06Z Russland-Konflikt -

Die globale Wirtschaft droht auseinander zu brechen und die USA sowie EU verhängen gegen Russland scharfe Sanktionen. Für den renommierten Wirtschaftsexperten Jaques Sapir stellen die Strafmaßnahmen einen schweren Fehler dar.


Weltmarkt

Neue globale Wirtschaftsordnung durch neue Gruppierungen und alternativer Währungsreserve


Die globale Wirtschaftsordnung wird sich fundamental ändern

Die Sanktionen gegen Russland wurden zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt ausgesprochen. Von den nicht unumstrittenen Gründen abgesehen, könnten die von der EU und von den USA verhängten Strafmaßnahmen ein Eigentor darstellen.

Die EU begehe nach Ansicht des renommierten französischen Ökonomen Jaques Sapir, Direktor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, einen schlimmen Fehler. "Die Sanktionen gefährden die Beziehungen zu Russland zu dem Zeitpunkt, da die durch Krisen zermürbte globale Wirtschaft auseinander zu brechen droht", so Sapir am Mittwoch zu RIA Novosti. Statt nach Vorwürfen für den Kampf gegen Russland zu suchen, sollten die EU-Staaten mit Emerging Markets und mit Russland kooperieren, so der Wirtschaftsexperte.

Derzeit finde eine "globale Desintegration und Defragmentation" statt, die von der tiefen Wirtschaftskrise in Europa, ausgelöst durch die Bankenkrise in Portugal, offengelegt wurde. "Dieser Prozess könnte mit der Teilung der Welt in einige Megaregionen wie die EU zu Ende gehen – mit eigenen Währungen, Rechtsnormen und Finanzinstituten", so Sapir.

Die globale Defragmentation sei nun in eine zweite Runde übergegangen. Sapir hält die Idee einer monopolaren Welt, in der es keine scharfen Kanten gibt, als eine "Mirage". Die Defragmentation resultiere aus der Politik der Entwicklungsländer und aus den "politischen Mängel der USA".

Die Länder der BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) beschlossen die Schaffung einer alternativen Währungsreserve. Die Wirtschaftsordnung werde sich selbstverständlich ändern, sollte die Alternative zum US-Dollar gelingen. Die USA drohen in die Isolation zu geraten und könnte eine Union mit Kanada und Mexiko anstreben, so Sapir.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Rohölmarkt bleibt (noch) cool – Preisexplosionen sind durchaus denkbar]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55071 2014-07-30T12:39:12Z 2014-07-30T12:39:12Z Heizölkosten Ende Juli 2014 -

Die Heizölpreise scheinen auf "Vorspannung" zu gehen. Noch herrscht im Erdölmarkt praktisch Windstille und lediglich der erstarkte US-Dollar sorgte für einen leichten Anstieg beim Heizölpreis. Am Horizont sind jedoch schon die ersten Stürme zu erkennen.


Überraschend aktive US-Konsumenten verteuern in Europa Heizöl

Ölförderung

Sanktionen gegen Russlands Energiesektor kann im
Erdölmarkt einen Sturm auslösen


Die Europäische Union sprach gegen Russland verschärfte Sanktionen aus. Erstmalig gegen den Wirtschaftssektor, aber immer noch mit Ausnahmen für die Energiewirtschaft. Nur kurz darauf legten die USA nach und setzten auf ihre Sanktionslisten ebenfalls Bereiche der russischen Wirtschaft, nahmen jedoch Energie-Unternehmen mit rein.

Das alles war offensichtlich noch nicht Anlass genug, um den Erdölpreis in die Höhe zu treiben. Im Gegenteil, der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent ging sogar zurück. Dennoch beschert der noch laufende Mittwoch höhere Preise für das Heizöl in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Der Dank geht an die Konsumenten, bzw. Verbraucher in den USA. Eine Statistik-Erhebung zeigte ein gestiegenes Vertrauen der Verbraucher in die US-Wirtschaft. Die Zuversicht hat seit dem Zeitraum Oktober 2007 einen neuen Höhepunkt markiert.

Soviel Vertrauen in die US-Konjunktur überträgt sich als "Selbstvertrauen" des US-Dollars. Die Weltleitwährung erstarkte und setzte den angeschlagenen Euro noch weiter unter Druck, ganz zum Nachteil der Heizölkunden, die ihre Lieferungen mit der EU-Gemeinschaftswährung bezahlen.

Dennoch geht von der Konflikt-Situation um die Ukraine ein sehr hohes Risiko auch für den Rohstoffmarkt aus. Sollte das Pulverfass tatsächlich explodieren, so dürften die Ölpreise unmittelbar mit in die Höhe gerissen werden.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Mittwochs auf 107,58 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Dienstag stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,10 Euro (durchschnittlicher Preis 79,94 Euro pro 100 Liter am Mittwoch), bzw. um +0,10 Franken für die Kunden in der Schweiz.


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Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Postbank Girokonto: Jetzt 50€ Startguthaben + 100€ Aktiv-Gutschrift]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55067 2014-07-30T12:08:57Z 2014-07-30T12:08:57Z Postbank Girokonto Aktion August 2014 -

Mit der aktuellen Aktion der Postbank stehen für das Giro plus Konto insg. 150,- Euro bereit. Im Juli und August 2014 spendiert die Postbank für jeden Girokonto Neukunden ein Startguthaben in Höhe von 50,- Euro und wer sein frisch eröffnetes Konto auch aktiv nutzt, bekommt weitere 100,- Euro gutgeschrieben.


Aktive Postbank Girokonto-Neukunden erhalten insg. 150,- Euro Gutschrift

Postbank

Bis zu 150€ Gutschrift

Jetzt nachdem sich die Sommerferien auch auf die letzten Bundesländer ausgebreitet haben, startet die Postbank noch im Juli 2014 zum Giro plus eine neue Vorteilsaktion.

Neukunden des Girokontos können sich bis zu 150,- Euro sichern. Die ersten 50,- Euro schreibt die Postbank bereits gut, wenn das erste Giro plus Konto online eröffnet wird. Nun liegt es am Neukunden selbst, ob er sich die zusätzlichen 100,- Euro Gutschrift sichern möchte. Dazu braucht das Postbank Giro plus lediglich aktiv genutzt zu werden.

Eine aktive Nutzung bedeutet, das neue Girokonto z.B. als Gehaltskonto mit allen regelmäßigen Zahlungsein- und ausgängen zu nutzen.

Zum Girokonto der Postbank gehört ein kostenloses Tagesgeldkonto gleich mit dazu. Beträgt der regelmäßige monatliche Geldeingang (Löhne, Gehälter, etc.) mindestens 1.000,- Euro, bleibt auch die Führung des Giro plus Kontos gebührenfrei. Für Studenten und Auszubildende ab 22 Jahren reicht ein Nachweis, um das Girokonto generell kostenlos zu erhalten.


50,- Euro + 100,- Euro für das Postbank Girokonto - Übersicht

Bonus / Vorteil:
- 50,- Euro Gutschrift für Online-Eröffnung Giro plus Konto
- 100,- Euro Gutschrift für die aktive Nutzung des Girokontos

Voraussetzung:
- Kontoeröffnung innerhalb des Aktionszeitraums
- Es handelt sich um das erste Giro plus bei der Postbank

Aktionsstart:
28.07.2014

Aktionsende:
bis auf Weiteres

(Weitere News zur Postbank)

Postbank Happy Hour



Weitere Informationen zum Giro plus der Postbank









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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Im ersten Halbjahr 2014 neuer Rekordwert für Erneuerbare Energie]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55064 2014-07-30T10:26:15Z 2014-07-30T10:26:15Z Energiewende -

Im ersten Halbjahr 2014 legten die Anteile der Erneuerbare-Anlagen zur Stromerzeugung wiederholt deutlich zu und markierten einen neuen Rekordwert. Der in Deutschland verbrauchte Strom wurde inzwischen zu 28,5 Prozent aus regenerativen Energiequellen gewonnen.


Windenergieanlagen

Die erneuerbaren Energiequellen laufen den konventionellen Stromerzeugern die Ränge ab


Der Stromanteil aus Erneuerbaren Energiequellen nahm deutlich zu

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte eine Zwischenbilanz zur Energiewende bis zum ersten Halbjahr 2014. Demnach wurden mit den neuen Zubauten von Anlagen für die Nutzung von erneuerbaren Energien neue Rekordwerte zum Anteil des Brutto-Inlandsstromverbrauchs erreicht. Zum Ende des ersten Halbjahres 2014 lag der Anteil voraussichtlich bei 28,5 Prozent. Gegenüber dem Stand nach dem ersten Halbjahr vergangenen Jahres ein Plus von 3,9 Prozentpunkten.

Der Stromerzeugung aus Windenergieanlagen konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 21,4 Prozent gesteigert werden und betrug Ende Juni 2014 31 Milliarden kWh (Kilowattstunden). Einen noch größeren Schritt nach oben hinterlegte der Energieanteil aus Photovoltaikanlage. Mit einer Stromerzeugung von 18,3 Milliarden kWh legte der "Sonnen-Strom" um 27,3 Prozent zu.

Der Anteil des aus Biomasse gewonnenen Stroms wuchs im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent an (22 Milliarden kWh).

Der BDEW weist jedoch darauf hin, dass die erreichten Quartalswerte keine Hinweise auf die Entwicklung des gesamten Jahres geben können. Die Zubauten und Energiegewinnung aus den Erneuerbaren schwankten je nach Witterung und Jahreszeit sehr stark. Daher sei auch ein niedriger Gesamt-Jahreswert als einzelne Quartalszahlen möglich.


Konventionell erzeugter Strom verlor im ersten Halbjahr 2014 an Anteile

In den ersten sechs Monaten ging der Anteil von Erdgas an der Brutto-Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozentpunkte (auf 9,8 Prozent) zurück. Rückläufig waren auch die Anteile aus Steinkohlekraftwerke auf 18 Prozent (-1,7 Prozentpunkte) sowie Braunkohlekraftwerke auf 25,1 Prozent (-0,2 Prozentpunkte). Die Stromerzeugung aus Kernenergie stieg im Verhältnis der Anteile jedoch um +0,3 Prozentpunkte auf 15.4 Prozent an.


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland treffen die Bürger]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55061 2014-07-30T09:07:47Z 2014-07-30T09:07:47Z Russland-Konflikt -

Die USA warteten offenbar auf die Umsetzung der vereinbarten EU-Sanktionen gegen Russland ab, um gleich darauf auch die eigenen Strafmaßnahmen zu verkünden. Nun zielt auch Washington auf den Wirtschaftssektor Russlands und damit auf die Bürger des Landes. Wenn "Putin nicht spurt, dann muss er eben weg".


USA

Die USA zogen gegen Russlands Wirtschaft die Daumenschrauben kräftig an


Die Gründe der US-Strafmaßnahmen stehen auf wackeligen Beinen

Die USA sprachen beinahe im Gleichtakt mit der Europäischen Union weitere Sanktionen gegen Russland aus. Die Strafmaßnahmen Washingtons zielen wie Brüssels Maßnahmen auf den Wirtschaftssektor des Landes. Auf der von den USA nun erweiterten Sanktionsliste stehen Unternehmen der Rüstungsindustrie, Banken (u.a. Bank of Moscow, Landwirtschaftsbank und VTB) und auch die Energiewirtschaft.

Nun liege es am russischen Präsident Wladimir Putin, die Sanktionen wieder rückgängig zu machen oder zumindest abzumildern. Es handelte sich jedoch nicht um einen "kalten Krieg", so US-Präsident Barack Obama bei seiner Bekanntgabe der neuen Sanktionen gegen Moskau. Der Grund für die neuen Strafmaßnahmen sei die mangelnde Bereitschaft Russlands, die Ukraine ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Der US-Präsident betonte, die Kontakte mit Russland, der Ukraine und der EU bei der Suche nach einer diplomatischen Regelung in der Ukraine fortzusetzen. Die Tür für weitere diplomatische Verhandlungen stehe offen.

Dennoch konnte der US-Präsident offenbar nicht darauf verzichten, die Volksmilizen der Ost-Ukraine indirekt für den Absturz der Malaysian Air Passagiermaschine zu beschuldigen. Russland habe nach dem Abschuss der Passagiermaschine weiterhin die "Separatisten" in der Ost-Ukraine unterstützt und mit Waffen beliefert, so Obama. Moskau habe nichts für eine lückenlose Aufklärung der Tragödie unternommen.

"Wenn Putin nicht spurt, müssen eben die Bürger Russlands bestraft werden". Sichtlich soll Wladimir Putins Position als Staatspräsident geschwächt werden. Bisher genießt Putin von seiner Bevölkerung eine große Zustimmung. Die von Europa und den USA erweiterten Sanktionen sind weit über die Bestrafung einzelner Personen hinaus gegangen und zielen nun unverblümt auf die Bürger Russlands.

Das von Barack Obama in den Schutz genommene Selbstbestimmungsrecht der Ukraine hinkt kräftig. Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) inzwischen seine "Finanzierungs-Knebel" über die Ukraine legte, bleibt dem Land ohnehin nur der vom Geldgeber vorbestimmte Weg offen. Mit der Entscheidungsfreiheit ist es nicht mehr weit her. Darüber steht die Kiewer "installierte" Regierung nicht nur in Abhängigkeit des überwiegend von den USA gesteuerten IWF, sondern auch direkt am Wohlwollen Washingtons.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[US-motivierte Wirtschaftssanktionen schaden Konjunktur Deutschlands]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55058 2014-07-30T03:35:08Z 2014-07-30T03:35:08Z Russland-Konflikt -

Die von den USA motivierten und von der EU ausgesprochenen erweiterten Wirtschaftssanktionen gegen Russland bleiben für die deutsche Konjunktur nicht ohne Folgen. Eine vollständige Einstellung sämtlicher Exporte würde lt. IW das BIP um 0,6 Prozent einknicken lassen.


EU Russland Konflikt

Sanktionen gegen Russland unter Federführung Washingtons schwächen deutsche Wirtschaft


Sanktionen nach dem Motto: "Dein Schaden ist größer als meiner"

"Mein Schaden ist groß, aber Dein Schaden ist noch größer". Nach diesen Gesichtspunkten könnte die EU ihre Entscheidungen weiterer Sanktionen gegen Russland getroffen haben. Ein weiterer bitterer Beigeschmack ist die Tatsache, dass die treibende Kraft für fortgesetzte Strafmaßnahmen die USA sind und Brüssel die Interessen in Übersee bereitwillig umsetzt. Die EU degradiert sich selbst zum Opferlamm geopolitischer Begehrlichkeiten.

Nun ist Deutschlands Wirtschaft "traditionell" auf Export ausgerichtet. Ein erheblicher Anteil der in Brüssel ausgesprochenen Sanktionen wird zu einem Bremsklotz für die deutsche Exportwirtschaft. Letztendlich ist der "Protest" aus Berlin ausgeblieben, im Gegenteil, die Bundesregierung fährt auf ganzer Linie und Beifall klatschend mit.

Von den Gründen der Strafmaßnahmen und den kaum mit Beweisen untermauerten Vorwürfen gegen Moskau mal abgesehen, bleiben die empfindlichen Einschnitte im Wirtschaftsbereich nicht ohne Folgen für die Konjunktur in Deutschland.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat die Auswirkungen eines Export-Stopps nach Russland anhand einer Modellrechnung durch kalkuliert. Kommen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland zum Tragen, so entspräche die vollständige Einstellung der Exporte einem Verlust von rund 16,4 Milliarden Euro, bzw. eine Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,6 Prozent.

Diese Folgen auf die deutsche Wirtschaft seien dann der Fall, wenn alle Exporte nach Russland untersagt werden, die Importe aus Russland ebenfalls zum Erliegen kommen und weggefallenen Importe aus Russland durch Zulieferungen aus anderen mit Deutschland verbündeten Ländern ausgeglichen werden.

Der wirtschaftliche Schaden für Deutschland könne jedoch auch in einem geringeren Umfang ausfallen, sofern das Export-Verbot nach Russland nicht vollumfänglich ausgesprochen wird. Würden lediglich Waren sanktioniert werden, die im zivilen sowie auch im militärischen Bereichen genutzt werden können, so würde das BIP um 0,2 Prozent geringer ausfallen, bzw. einem Wert von rund 5,5 Milliarden Euro entsprechen.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Ukraine bittet USA um Militärbeistand – Droht in Europa Krieg?]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55052 2014-07-29T14:32:39Z 2014-07-29T14:32:39Z Russland-Konflikt -

Die Verständigung zwischen Washington und Moskau scheint langsam aber sicher einzufrieren. Der militärische Einsatz auch von Seiten der USA bzw. den Nato-Partnern in der Ukraine gegen die Volksmilizen wird immer Wahrscheinlicher. Europa droht ein handfester Krieg.


US-Militär

Kriegerische Auseinandersetzungen gegen Russland werden offenbar favorisiert


Ukraine bittet USA um militärischen Beistand

Der Konflikt in der Ukraine scheint in eine nächste entscheidende Phase überzutreten. Mit der Bitte des ukrainischen Verteidigungsministers Valeri Geletej an seinen US-Amtskollegen Chuck Hagel, militärischen Beistand zu leisten, könnte die Saat für eine rasant steigende Kriegsgefahr Mitten in Europa ausgelegt worden sein.

Die Ukraine ist derzeit noch kein Nato-Mitglied, auch wenn die Bestrebungen an einen Anschluss an das westliche "Verteidigungsbündnis" offensichtlich sich. Der ehemalige Chef der ukrainischen Auslandsaufklärung, Nikolai Malomusch, vermutet Bestrebungen Washingtons, der Ukraine bereits in wenigen Tagen den Status eines privilegierten blockfreien Militärpartners der Nato zu gewähren.

Der US-Verteidigungsminister sicherte Geletej zu, dass seine Bitte um militärischen Beistand durch die USA erörtert werde.

Offenbar wird die Möglichkeit eines Krieges in Europa auch von Moskau in Erwägung gezogen. Im Zusammenhang mit dem jüngsten Urteil des internationalen Gerichts in Den Haag, das Russland zum Fall des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos zu einem Schadensersatz in Höhe von 50 Milliarden Dollar verurteilte, soll lt. Financial Times ein Vertrauter Putins auf die Entscheidung sehr "gelassen" reagiert haben. Angesichts der geopolitischen Auseinandersetzungen um die Ukraine sei das Yukos-Urteil ohne Belang, so der Vertraute des russischen Präsidenten und er fügte hinzu: "Es wird einen Krieg in Europa geben. Denken Sie wirklich, dass das dann noch eine Rolle spielen wird?".






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Heizölpreisanstieg zum Endspurt Juli vorerst gestoppt]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55048 2014-07-29T09:47:22Z 2014-07-29T09:44:12Z Heizölkurse Ende Juli 2014 -

Der Dienstag brachte für die Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz wieder etwas Entspannung zurück. Der durchschnittliche Preis für die Heizölsorten viel um -20 Cent bzw. Rappen pro 100 Liter. Bei einem stabilen Wechselkurs sorgten US-Konjunkturdaten für einen Preisrückgang im Erdölmarkt.


US-Notenbank könnte am Mittwoch für Bewegung sorgen

Ölförderung

Die Konjunkturdaten aus den USA weisen auf eine etwas schwächere Wirtschaftsentwicklung hin und drückten den Erdölpreis um ein ganzes Stück nach unten. Für einen Ausgleich der Preisanstiege in den vergangenen Handelstagen reichte es allerdings noch nicht.

Der Faktor Devisenmarkt spielte am Dienstag kaum eine Rolle. Die Gemeinschaftswährung hielt sich gegenüber dem US-Dollar als nahezu stabil.

Für kräftige Impulse im Erdölmarkt könnte am Mittwoch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sorgen. Die nächste Sitzung steht an und Marktbeobachter erwarten mit Spannung die Entscheidungen unter der Leitung von Fed-Chefin Janet Yellen. Gerechnet wird mit einem weiteren Zurückfahren der Anleihekäufe, mit Spannung erwartet werden jedoch weitere Hinweise auf die künftige Zinspolitik. Am Freitag werden weitere Daten vom US-Arbeitsmarkt erwartet. Der Fed könnten die jüngsten Entwicklungen bereits "unter dem Tisch durchgereicht" vorliegen und einen Beitrag für die morgigen Entscheidungen leisten.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Dienstags auf 107,80 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Montag sank der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,40 Euro (durchschnittlicher Preis 79,42 Euro pro 100 Liter am Dienstag), bzw. um -0,40 Franken für die Kunden in der Schweiz.


Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  -  Heizölpreise AT Österreich  -  Heizölpreise CH Schweiz


Ölpreisentwicklung 2014

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Die Entwicklung der Heizölpreise >>>


Ölpreisentwicklung 2013

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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Girokontokunden gehen nur selten über Disporahmen hinaus]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55045 2014-07-29T06:13:14Z 2014-07-29T06:13:14Z Dispokosten -

Die Girokontokunden sind sich offenbar den hohen Kosten beim Überziehen des Girokontos über den Disporahmen hinaus sehr bewusst. Nur eine Minderheit nimmt den zusätzlichen geduldeten Kreditrahmen in Anspruch.


Dispo Girokonto

Trotz gesunkener Dispozinsen ist der Durchschnitt noch viel zu hoch angesiedelt


Girokontokunden gehen kaum über Disporahmen hinaus

Der in den Themen Sparen, Anlagen und Renditen sonst so "gelassen wirkende" Bundesbürger scheint bei seinem Girokonto in eine "passive Bewegung" gekommen zu sein. Der verlockende Dispo-Rahmen scheint von den Kontoinhabern aufgrund der teils extrem hohen Zinsen weniger in Anspruch genommen zu werden. Dennoch steckt eine erhebliche Anzahl von Girokontokunden in den tiefroten Zahlen.

Die Themen Dispozinsen und besonders Überziehungszinsen wurden bereits von der Vorgänger-Regierung "ausführlich" behandelt und letztendlich dem Sande zum Verlaufen ausgesetzt. Die schwarz-rote Bundesregierung nahm sich den von Verbraucherschützern teils heftig kritisierten Zinssätzen ebenfalls an und schlug lediglich vor, dass die Banken via "warnenden Zeigefinger" einer Selbstverpflichtung eingehen müssten.

Das unabhängige Analysehaus FMH-Finanzberatung GmbH untersuchte lt. Süddeutscher Zeitung (SZ) in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Finanzexperten Udo Käßler das aktuelle Verhalten der Girokontokunden und den tatsächlich genutzten Rahmen der Dispokredite.

Demnach beträgt das Minus des genutzten Disporahmens sowie des Überziehungskredites aller privaten Gehalts-, Lohn-, Pensions- und Rentenkonten zwölf Milliarden Euro. Auf den Einzelkunden bezogen beträgt das jahresdurchschnittliche Minus 1.043 Euro.


Nur eine Minderheit der Girokontokunden geht über den Dispokredit hinaus

96 Prozent der Girokontokunden hält sich an den abgesteckten Rahmen des Dispokredits und geht keinen Schritt darüber hinaus. Die anderen 4 Prozent kommen in den Bereich des (geduldeten) Überziehungskredits. Die aufgenommene Summe über den Disporahmen hinaus beträgt durchschnittlich 207 Euro.

Vereinzelte Banken reagierten bereits auf die Niedrigzinsphase und auf die anhaltenden Kritiken. Die Dispozinsen wurden abgesenkt und der Überziehungszins teilweise abgeschafft (z.B. Mitte Februar 2014 ING-DiBa). Dennoch stellte FMH nach wie vor Zinssätze für den Disporahmen im zweistelligen Bereich fest. Im vergangenen Jahr lag der Durchschnitt der Dispozinsen bei 10,45 Prozent und weitere 5,5 Prozent im Bereich des zusätzlichen Überziehungsrahmens.

Für die Finanzexperten der Untersuchung ist die Abschaffung der Überziehungszinsen sogar nur zweitrangig. "Die Institute können den Zinszuschlag für die Überziehung ruhig beibehalten, wenn sie dafür die Dispozinsen kräftig auf deutlich unter zehn Prozent senken würden", so Käßler zur SZ.

Als günstigster Anbieter im Bereich Überziehungszinsen gilt mit 4,9 Prozent die Deutsche Skatbank, die u.a. auch Girokonten für Selbstständige anbietet.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Bertelsmann-Stiftung: Bundesbürger sind Gewinner der EU Integration]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55042 2014-07-29T05:09:13Z 2014-07-29T05:09:13Z Europäische Union -

Deutschland und Dänemark sind die beiden größten Gewinner der europäischen Integration. Die Bertelsmann-Stiftung berechnete einen Wohlstandsgewinn von 450 Euro jährlich pro Bundesbürger seit 1992.


Einkommenssteigerungen

Bertelsmann-Stiftung sieht Bundesbürger als große Profiteure des EU-Binnenmarkts


Die Bundesbürger profitierten vom EU-Binnenmarkt

Deutschland zählt zu den größten Gewinnern des im Jahr 1992 gegründeten EU-Binnenmarkts. Die deutsche Volkswirtschaft profitierte von einem jährlichen Plus von 37 Milliarden Euro. Lediglich Dänemark konnte dank der europäischen Integration noch größere Zugewinne verbuchen. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Untersuchung der Schweizer Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Demnach hinterließ der EU-Binnenmarkt im untersuchten Zeitraum zwischen 1992 und 2012 fast ausschließlich Gewinner. Das jährliche Plus von 37 Mrd. Euro für die deutsche Volkswirtschaft entspricht einem jährlichen Einkommenszuwachs von 450 Euro pro Einwohner. Die Bürger Dänemarks liegen eine Nasenlänge voraus und profitierten von einem Einkommensgewinn von 500 Euro jährlich.

Weitere ausgeprägte Profiteure waren demnach auch die EU-Länder Österreich (+280 Euro pro Jahr), Finnland (+220 Euro) und Schweden sowie Belgien (je +180 Euro). Ein Fazit der Untersuchungen im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung: Je stärker die eigene Integration, desto höher der volkswirtschaftliche Nutzen.


Sogar das Einkommen der Bürger in den Euro-Krisenländern nahm zu

Der Blick auf die südlichen Krisenländer bietet die vermeintlich größte Überraschung. Wer nun der Annahme ist, hier müssten die Bewohner zum Einkommen ein deutliches Minus hingenommen haben, wird von Bertelsmann-Stiftung eines Besseren belehrt. Das volkswirtschaftliche Plus sei zwar deutlich weniger ausgeprägt, aber immerhin lagen die durchschnittlichen Einkommenszuwächse dank der europäischen Integration in Italien bei +80 Euro, in Spanien sowie Griechenland bei je +70 Euro und in Portugal bei +20 Euro pro Einwohner.

Die Gründe für diese äußerst positiven Entwicklungen sieht die Bertelsmann-Stiftung in der Schaffung eines gemeinsamen Markts. Dies führte zur Steigerung des wirtschaftlichen Wohlstands der Bürger. Thieß Petersen, Wirtschaftsexperte der Bertelsmann Stiftung erklärte dazu: "Der EU-Binnenmarkt ist das Herzstück der europäischen Integration und beschleunigt das Wirtschaftswachstum in allen Mitgliedsstaaten".

Ein noch großes Potenzial nach oben sei vor allem im Dienstleistungs- und Arbeitsmarkt zu finden. Der Warenhandel zwischen den Ländern funktionierte "bereits sehr gut", aber nach wie vor bestehe im Bereich Dienstleistungen ein Nachbesserungsbedarf. Derzeit nehme der Dienstleistungssektor innerhalb der EU einen Anteil von ca. 70 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein, aber lediglich 20 Prozent des Handels über die Grenzen hinaus.


Für die Studie diente ein eigener Integrations-Index

Die Untersuchungsreihe berücksichtigte 14 Mitgliedsstaaten der EU-15 in den Jahren 1992 bis 2012. Luxemburg wurde aufgrund großer Datenlücken ausgenommen. Der für die Studie verwendete Index beschreibt demnach die europäische Integration der einzelnen Mitgliedsländer. Dieser Wert repräsentiere den Grad der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Untersucht und ausgewertet wurden der Einfluss des Anstiegs des Integrations-Indexes auf die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts je Einwohner sowie die Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts pro Kopf, wenn es seit 1992 keine Fortschritte in der Integration gegeben hätte.


37 Mrd. Euro für die Exportwirtschaft und somit Makulatur

Nachdem das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) den deutschen Bürgern eine falsche Wahrnehmung der realen Einkommensverteilung diagnostizierte, bringt die Bertelsmann-Stiftung nun die "harten Fakten". Seit 20 Jahren erfreut sich jeder (!) Einwohner Deutschlands im Schnitt um 450,- Euro Einkommenszuwachs pro Jahr, also bis vor 2 Jahren um rund 9.000 Euro.

Im Jahr 1990 betrug das durchschnittliche Brutto-Jahresarbeits-Einkommen pro Arbeitnehmer knapp 21.500,- Euro, im Jahr 1995 rund 24.000,- Euro, im Jahr 2000 knapp 25.500,- Euro und im Jahr 2012 gut 30.400,- Euro. Der Zuwachs betrug tatsächlich rund 9.000,- Euro im Durchschnitt, jedoch mit dem diversen Unterschied, dass sich der vermeintliche Einkommenszuwachs dank der europäischen Integration auf jeden Einwohner Deutschlands bezieht. Somit stünden auch Säuglinge und hochbetagte Rentner ebenfalls in Brot und Lohn.

Die angewandten sog. Regressionsanalysen zur Ermittlung der Wachstumsrate aufgrund der Integration mag auch über den "hauseigenen Index" auf relativ solidem Boden stehen, aber der Bezug auf die Entwicklungen innerhalb von 20 Jahren ohne eine fortschreitende Integration gleicht dem Blick in die Kristallkugel.

Das jährliche Plus von 37 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft ist zum deutlichen Großteil dem exportierenden Industriezweig zugeflossen. Das Umrechnen des BIP-Zuwachses auf jeden Einwohner ist müßig.

Die Gesamtsumme von 740 Milliarden Euro nach 20 Jahren entspricht übrigens ziemlich genau dem Betrag der Target-2 Forderungen an die importierenden Abnehmer und somit ist somit potenziell reine Makulatur. Jegliche Überschüsse in der deutschen Exportwirtschaft stellen einen Verlust von rund 20 Prozent dar, so das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) bereits im Mai 2013.

Ob die "frohe Botschaft" der Bertelsmann-Stiftung auch ins Griechische übersetzt wird?






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Goldkurs findet Ende Juli 2014 zu seinem “Ruhepol” 1.300$ zurück]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55039 2014-07-29T02:49:47Z 2014-07-29T02:49:47Z Goldpreis Ende Juli 2014 -

Der Goldpreis hat Ende Juli offenbar wieder zurück gefunden zu seinem "Ruhe-Pol" bei 1.300,- US-Dollar. Die einzige erkennbare klare Richtung ist die "ungefähre Waagerechte". Gold könnte in diesem Monat mit einem Minus abschließen.


Goldmünzen

Der Goldkurs findet Ende Juli 2014 offenbar zu seinem Ruhepol bei 1.300 Dollar zurück


Der Goldkurs fand zurück zu seiner bisherigen Jahres-Favoriten-Marke

"Die 1300 ist zu stark". Der Tanz des scheinbar festgezurrten Edelmetalls Gold um die Marke von 1.300 US-Dollar geht weiter. Nach einigen Tagen der kleineren Ausbrüche über 1.330 Dollar und knapp auf 1.290 Dollar zirkuliert der Goldpreis wie bereits Mitte Mai der Länge nach um die "1.300-er Hürde".

Auf das Gold wirkten im gesamten Monat Juli völlig gegensätzliche Kräfte ein. An allen Ecken und Enden des Erdballs sind Krisen zu beobachten, die eigentlich einen steigenden Kurs "suggerieren" sollten. Doch der Finanzmarkt alleine vermag das Gegengewicht für einen kräftigen Abwärtsdruck aufzubringen. Börsenwerte in schwindelerregenden Höhen und die Aussicht auf steigende Zinsen im US-Markt wiegen offenbar genauso viel wie bürgerkriegsähnliche Zustände in der Ukraine, in Libyen, im Irak und nicht zuletzt in Nahost im Gaza-Streifen.

Selbst die gesteigerten Handelsaktivitäten in eines der "goldhungrigsten" Länder beließen den Goldkurs auf einem waagerechten Kurs. Die Umsätze an der Shanghai Gold Exchange legten gegenüber dem Freitag um fast 77 Prozent zu. Doch der Goldkurs pendelte auch im Laufe des Montags bei 1.304 Dollar nur geringfügig über der 1.300-er Hürde". Bleibt der Goldpreis bis zum Monatsende auf seinem Kurs, könnte das Monatsminus bei gut 1 Prozent liegen.



  Goldanbieter


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Neue EU-Sanktionen stellen auch die Krim in den Mittelpunkt]]> http://www.tarifometer24.com/?p=55036 2014-07-29T02:24:37Z 2014-07-29T02:24:37Z Russland-Konflikt -

Die 28 EU-Botschafter einigten sich am Montag auf ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland. Im Mittelpunkt steht auch erstmals die Halbinsel Krim. Neben der Erweiterung der Sanktionsliste folgen auch umfangreiche Export- und Investitionsverbote.


Ukraine & Krim

Die Halbinsel Krim steht erstmals im Mittelpunkt der Sanktionsmaßnahmen


Die bisherigen Sanktionsmaßnahmen waren offenbar nicht ausreichend

Über Russland rollt eine nächste Welle der Sanktionen ein. Die Europäische Union beschloss am Montag ein ganzes Paket von Maßnahmen, die gegen Russlands Wirtschaftssektor gerichtet sind. Eine "pikante" Ausnahme ist wiederholt augenscheinlich: Es gelten Ausnahmen für den Energiesektor.

Die Liste der sanktionierten Personen und Unternehmen ist um einige Namen erweitert worden, wie RIA Novosti berichtete. Für die betroffenen Bürger gelten Einreiseverbote in die EU und wie auch für die ausgesuchten Unternehmen Sperrungen der Konten. Bislang werden auf der Sanktionsliste 87 Personen und 18 Unternehmen bzw. Organisationen geführt. Am Mittwoch will die EU die neuen Namen offiziell veröffentlichen.


Die Halbinsel Krim im Mittelpunkt der erweiterten EU-Sanktionen

In dieser Runde der Sanktionserweiterungen steht erstmals die Halbinsel Krim im Mittelpunkt. Die Botschafter der EU-Länder einigten sich auf ein Investitions- und Handelsverbot für die Krim sowie die Stadt Sewastopol. Den Unternehmen der EU werden Investitionen auf der Krim sowie der Export von Produkten für die Bereiche Telekommunikation, Energie, Gas und Öl verboten.

Lieferungen von hoch technologisierten Produkten sollen untersagt werden. Lediglich für den Bereich Gas- und Öllieferungen werde es Ausnahmen geben.

Ziel der Sanktionen gegen Russland sei auch der erschwerte Zugang der russischen Banken zum europäischen Kapitalmarkt. Zukünftige Waffenexporte sind ab sofort untersagt.

Eine Reaktion Moskaus auf die neu verhängten Sanktionen blieb bislang aus. Im Vorfeld des Treffens der EU-Botschafter erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow, dass Russland die Entscheidung mit Gelassenheit abwarten werde. Präsident Wladimir Putin könne die Strafmaßnahmen zwar nicht ignorieren, aber es werden keine Gegenreaktionen nach dem Motto "Auge um Auge" folgen. Es ist einer Großmacht nicht würdig, in Hysterie zu verfallen und einen Schlag mit einem Gegenschlag zu beantworten, so Lawrow.






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