Tarifometer24.com - News - Tipps - Meinungen Tarife und Konditionen auf den Punkt gebracht - Ihre Stimme zählt 2014-07-23T09:57:47Z http://www.tarifometer24.com/feed/atom/ Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Mehr Gewinne bei Niedrigzinsen: Neue Anlagestrategie nicht ohne Risiken]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54919 2014-07-23T09:57:47Z 2014-07-23T09:57:13Z Anlage-Strategien -

Sparer und Anleger müssen umdenken, um für das am Finanzmarkt angelegte Kapital "vernünftige" Renditen zu erwirtschaften. Das klassische Sparbuch hat angesichts der Niedrigzinsphase ausgedient. Ein unverzichtbarer Teil der neu orientierten Anlage-Strategie heißt: Mehr Risikobereitschaft.


Geldanlage Risiken

Mehr Risikobereitschaft für neue Ausrichtung der Anlagestrategie erforderlich


Die Anlagenmöglichkeiten sind vielfältig - Ein Klassiker ist auch dabei

Viele deutsche Sparer haben offenbar noch große Probleme, die nicht mehr allzu neue Situation in der Sparer-Welt vollumfänglich zu verstehen. Das Geld liegt auf dem Sparbuch und am Ende des Jahres werden die Zinsen gutgeschrieben. Der Guthaben-Betrag ist angewachsen, nicht mehr so viel wie noch vor wenigen Jahren, aber immerhin. Doch der unsichtbare Prozess im Hintergrund wird bewusst ignoriert oder einfach nicht für möglich gehalten. Die Teuerungsrate (bzw. Inflation) reduziert den realen Wert im Sparbuch, aber der Umfang des Geldwertverlustes ist offenbar noch zu gering, um den Sparer wach zu rütteln.

Womöglich würde eine weitere Spalte im Sparbuch bzw. im Kontoauszug, woraus der inflationsbereinigte "Spar-Wert" abzulesen ist, dem Anleger ein wenig auf die Sprünge helfen.

Den sehr geringen 0,15 Prozent Leitzins in der Eurozone sowie den wieder fallenden Renditen im Anleihemarkt stehen (zum Glück) noch relativ geringe Teuerungsraten gegenüber. Die Rate in Deutschland betrug für das gesamte Jahr 2013 +1,5% (gegenüber dem Vorjahr) und zuletzt im Juni 2014 1,0%. Eine Tagesgeldanlage mit immerhin noch 0,6% p.a. Standard-Zinssatz lässt den Geldwert bereits schrumpfen.

Sollte der "Wunsch" des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, die Teuerungsrate in der Eurozone auf knapp 2,0% hoch zu treiben, dann wachsen auch die realen Verluste des Sparers. Die derzeit extrem niedrigen Zinssätze werden auch auf absehbarer Zeit das Niveau nicht nach oben verlassen.

Den realen Geldwertverlust als Preis für die Sicherheiten zu betrachten, könnte sich angesichts der noch längst nicht beendeten Banken- und Schuldenkrise als ein Eigentor herausstellen. Die aktuellen Pläne einer Bankenunion und dem zugehörigen Abwicklungsmechanismus für kippende Institute werden den Anleger sehr schnell zum "Mit-Retter" der betroffenen Bank verwandeln. Lediglich die EU-einheitliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000,- Euro stellt noch eine vermeintliche Sicherheit dar. Jedoch besteht für den Kontoinhaber kein gesetzlicher Anspruch.


Real positive Zinsgewinne & Renditen erfordern Risikobereitschaft

Mit den Minizinsen im Anlegermarkt müssen sich die Sparer und Anleger noch eine ganze Weile abfinden. Eine Zinswende ist nicht in Sicht, so Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank. Es sei deshalb an der Zeit für das Umdenken. Wer langfristig höhere Renditen erzielen möchte, wird am Kapitalmarkt zahlreiche Möglichkeiten finden. Doch auf das Hinaufsteigen einiger Sprossen auf der Risikoleiter kann nicht verzichtet werden.


Anlagenmöglichkeit 1: Anleihen mit höheren Renditen

Die Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit bieten für einen langfristigen Vermögensaufbau derzeit eine ungeeignete Lösung. Die Renditen sanken zuletzt wieder unter 1,3%, zu wenig für eine Anlage auf lange Sicht. Anleger sollten deshalb über Anleihen mit höheren Renditen nachdenken, so Stephan. Es muss sich jedoch nicht zwangsläufig um Staatsanleihen handeln, sondern auch um Unternehmensanleihen in guter Qualität.

Wer als Anleger auf mehr Renditen setzt und eine höhere Risikobereitschaft mitbringt, für den eröffneten sich Anleihenmärkte der Euro-Peripherie (z.B. Spanien und Italien) und Staatsanleihen in lokaler Währung aus Schwellenländern. Zu den aktuellen Zinsen von rund 6,5 Prozent könnten noch weitere Gewinne aus dem Wechselkurs der Währungen erwirtschaftet werden.

"Anlagen in höher verzinsliche Anleihen erfordern eine gute Risikostreuung und die Fähigkeit, schnell auf Marktentwicklungen zu reagieren. Anleger sollten deshalb aktiv verwaltete Fondslösungen bevorzugen", betont Dr. Ulrich Stephan.


Anlagenmöglichkeit 2: Begrenzte Risiken durch flexible Mischfonds

Am Renten- und Aktienmarkt können für die Chancen-Wahrnehmung bei gleichzeitiger Risikobegrenzung moderne Mischfonds genutzt werden. Im Gegensatz zu klassischen Mischfonds werden bei den flexiblen Mischfonds die Anteile von Aktien und Renten je nach Marksituation neu gewichtet, bzw. angepasst. Dazu Dr. Ulrich Stephan: "Immer, wenn sich ein negativer Börsentrend innerhalb einer Anlageklasse abzeichnet, wird diese im Vergleich zur jeweils anderen Anlageklasse automatisch geringer gewichtet – und umgekehrt".


Anlagenmöglichkeit 3: Aktien mit starken Dividenden

Unternehmen schütten oft in regelmäßigen Abständen an ihre Inhaber (Aktionäre) Dividenden aus. Diese kommen zu den Chancen der Kursgewinne zusätzlich hinzu. Zuletzt lag die durchschnittliche Dividendenrendite der 30 Unternehmen am DAX bei 2,9%. Mehr als das Doppelte der Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen. Diese Dividenden könnten als finanzieller Puffer gegen Kursschwankungen genutzt werden. Die Risiken werden tendenziell gedämpft.


Anlagenmöglichkeit 4: Den Immobilienmarkt ins Auge fassen

Die Investition in Immobilien muss nicht gleich den Erwerb eines gesamten Gebäudes umfassen. Der Markt bietet für die begehrte Anlagenklasse "Betongold" offene Immobilienfonds in guter Qualität. Der Einstieg kann bereits mit dem Einsatz von relativ wenig Kapital erfolgen. Die Risikostreuung kann durch die Berücksichtigung mehrerer Regionen und Nutzungszwecke sehr breit erfolgen.


Anlagenmöglichkeit 5: Doch noch was "Klassisches" - Das Festgeldkonto

Nicht so flexibel wie ein Tagesgeldkonto, aber dennoch geeignet für das Parken von Geld zum den Einsatz in absehbarer Zeit. Liquide Mittel mit möglichst hohen Renditen "auf Eis legen" und gleichzeitig auf Sicherheit setzen. Die Zinsen liegen bei der klassischen Festgeldanlage mit entsprechender Laufzeitwahl nach wie vor über der Inflationsrate und bringen ein echtes Plus ein.

Tipp: Renditestarke Kapitalanlagen zu unterschiedlichen Laufzeiten und Anlagebeträge vergleichen

"Der Kapitalmarkt bietet viele Möglichkeiten, die Risikoleiter hinaufzusteigen und langfristig höhere Renditen zu erzielen. Wichtig ist eine breite Streuung der Vermögenswerte, um die Wertschwankungen des Anlageportfolios möglichst gering zu halten", so Dr. Ulrich Stephan.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Im Jahr 2013 lösten Rentenversicherungen die Lebensversicherungen ab]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54916 2014-07-23T08:01:09Z 2014-07-23T08:01:09Z Altersvorsorge -

Die Lebensversicherungen verloren im Jahr 2013 ihre Führungsrolle. Im deutschen Versicherungsmarkt wies erstmals die Rentenversicherung den größten Marktanteil auf.


Wachstum

Seit 2014 ist die Rentenversicherung des Deutschen "liebste Altersvorsorge"


Rentenversicherungen lösen Lebensversicherungen ab

Erstmals übernahm die Rentenversicherung in Deutschland den größten Marktanteil und verwiesen die klassische Lebensversicherung auf den zweiten Platz. Diese Entwicklung war bereits vor der Lebensversicherungsreform absehbar und die Neuregelungen werden diesen Trend voraussichtlich noch weiter ausbauen.

Die Anfang Juni 2014 vom Bundeskabinett verabschiedeten neuen Regelungen zur "Stabilisierung der Lebensversicherungsbranche" bringen faktische und potenzielle Leistungskürzungen für Versicherungsnehmer ein und die Gesellschaften sorgten noch im Jahr 2013 mit gesteigerten Beitragseinnahmen selbst für mehr Stabilität.

Im Jahr 2013 konnten die deutschen Lebensversicherer lt. der am Dienstag veröffentlichten Broschüre des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um vier Prozent gesteigerte Bruttobeiträge erreichen. Die Beitragseinnahmen beliefen sich demnach auf 87,4 Milliarden Euro und beziehen sich auf die Lebensversicherungen im klassischen Sinne, also ohne Pensionsfonds und auch ohne Pensionskassen.

Die erhöhten Einnahmen über die Beiträge sind die eine Seite der Medaille, die andere Seite Beiträge via Neuzugänge beschreibt die entgegengesetzte Richtung. Die Rückschritte bei den Beiträgen durch Neuzugänge aus dem Jahr 2012 (-3,2 Prozent) setzten sich auch im Jahr 2013 fort, doch mit einem Minus um 12,8 Prozent sehr viel deutlicher. Lediglich die Einmalbeträge wiesen ein deutliches Plus von 13,9 Prozent auf und konnten den Zuwachs vom Vorjahr (+1,2 Prozent) kräftig ausbauen.

Auch bei der Beitragssumme aus dem Neugeschäft musste die Lebensversicherungsbranche im Jahr 2013 kräftig zurück stecken. Das Minus viel gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent sehr deutlich aus (im Jahr 2012 -2,4 Prozent). Die Anzahl der abgeschlossenen Neu-Policen sank im vergangenen Jahr auf 5,5 Millionen Verträge, ein Minus um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Rentenversicherungen haben die Lebensversicherungen abgelöst

Im Jahr 2013 verlor die Sparte Lebensversicherung den Status "des Deutschen Lieblings-Altersvorsorge" endgültig. Mit einem Marktanteil von 45,1 Prozent übernahm diese Rolle nun die Rentenversicherung. Seit dem Jahr 2000 (Marktanteil 12,0 Prozent) konnte die Rentenversicherung ohne Unterbrechung weitere Anteile hinzu gewinnen.

Im Jahr 2012 lieferten sich Kapitalversicherungen (Anteil 43,5 Prozent) und die Rentenversicherung (Anteil 43,2 Prozent) noch ein Kopf-an-Kopf Rennen. Doch der Marktanteil der Kapitalversicherungen ist seit dem Jahr 2000 (72,0 Prozent) permanent am Schrumpfen. Im Jahr 2013 fand nun der Austausch der Führungsrolle in der Altersvorsorge statt.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Vorteilsangebote: Kabel Deutschland Wechsler-Aktion Juli / August 2014]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54909 2014-07-23T05:35:08Z 2014-07-23T05:35:08Z Kabel Deutschland Aktion Juli 2014 -

In der Endspurt-Woche im Juli 2014 startet Kabel Deutschland die neuen DSL-Wechsler-Wochen für alle Kunden, die sich für den Umstieg zu eines der Internet & Telefon Tarife des Kabelnetzbetreibers entscheiden. TV-Fans kommen mit der gleichzeitig startenden Kabel Komfort HD Aktion auch nicht zu kurz.


Im Juli 2014 entfällt bei Kabel Deutschland Bereitstellungsentgelt

Kabel Deutschland

DSL-Wechsler-Wochen im Juli 2014

Ab dem 23. Juli 2014 gelten bei Kabel Deutschland die DSL-Wechsler-Wochen für die Internet & Telefon-Tarife 10, 25, 50 und 100 und Kombi-Angebote. Für TV-Fans startet gleichzeitig die Kabel Komfort HD Aktion mit Preisvorteilen innerhalb der ersten 6 Monate.

Für die DSL-Wechsler-Wochen bis weit in den August hinein spendiert Kabel Deutschland eine Wechselprämie mit bis zu 6 Monaten 0,- Euro Grundgebühr bei einem bestehenden Altvertrag. Das Bereitstellungsentgelt in Höhe von 39,90 Euro entfällt pauschal. Wer seinen Wunschtarif aus der Reihe Internet & Telefon über das Internet bestellt, erhält einen zusätzlichen Online-Vorteil von bis zu 30,- Euro.


Für die Kombi-Pakete Basis 25 bis hin zu Premium 100 gilt ein Online-Vorteil von bis zu 50,- Euro, der Verzicht auf das Bereitstellungsentgelt (59,90 Euro) und für Wechsler ebenso die Befreiung von den Grundgebühren für bis zu 6 Monate, wenn beim bisherigen Provider noch ein Alt-Vertrag am Laufen sein sollte.

Die Entscheidung für Kabel Komfort HD belohnt Kabel Deutschland mit einer monatlichen Grundgebühr in Höhe von 5,90 Euro (statt regulär 9,90 Euro mtl.) in den ersten 6 Monaten. Die Online-Bestellung des HD-Pakets bringt weitere 20,- Euro Vorteil ein.


Die Vorteilsaktionen von Kabel Deutschland im Juli / August 2014

  • Internet & Telefon Produkte 10,25, 50 und 100
  • Gültig vom 23.07.2014 - 19.08.2014
  • 0 € Bereitstellungsentgelt statt 39,90 €
  • Wechselprämie: Bis zu 6 Monate keine Grundgebühr bei bestehendem Altvertrag
  • Zusätzlich 20 € (I&T 10 und 25) )bzw. 30 € Online Vorteil (I&T 50 und 100)
  • Kombi-Pakete: Basis 25, Komfort 50+100, Premium 100
  • Gültig vom 23.07.2014 - 19.08.2014
  • 0 € Bereitstellungsentgelt statt 59,90 €
  • Wechselprämie: Bis zu 6 Monate keine Grundgebühr bei bestehendem Altvertrag
  • Zusätzlich 20 € Online Vorteil (Basis 25) ), 30 € Online Vorteil (Basis 25 mit Kabelanschluss, Komfort 50/100 und Premium 100), 50 € Online Vorteil(Komfort 50/100 und Premium 100 mit Kabelanschluss)
  • Kabel Komfort HD Aktion
  • Gültig vom 23.07.2014 - 01.09.2014
  • Nur 5,90 € für die ersten 6 Monate, danach regulär 9,90 €
  • Zusätzlich 20 € Online Vorteil
  • Bis zu 33 HD Sender und 100 digitale Sender nutzen


Die Kabel Deutschland-Aktionen Juli / August 2014 im Überblick

Bonus / Vorteil:
- Wechsler- und Online-Vorteile für die Internet & Telefon- sowie Kombipakete
- Online-Vorteil für Kabel Komfort HD

Voraussetzung:
- Das gewünschte Paket bis spätestens Aktionsende anfordern

Aktionsstart:
23.07.2014

Aktionsende:
19.08.2014 - Wechsler-Aktion I&T-Pakete und Kombi-Tarife
01.09.2014 - Kabel Komfort HD Aktion
(Weitere News über Kabel Deutschland)

Kabel Deutschland Internet- & Telefon-Angebote
Kabel Deutschland TV TV-Angebote



Weitere Infos zu den Kabel Deutschland Angeboten








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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Absturz MH17: Kommt US-Regierung in Erklärungsnot?]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54904 2014-07-23T04:46:51Z 2014-07-23T04:46:51Z Ukraine-Konflikt -

Die US-Regierung gerät unter Druck. Die Darstellung, Russland habe etwas mit dem Absturz der MH17 über der Ost-Ukraine zu tun, bricht zusammen wie ein Kartenhaus. Die Geheimdienste wissen nicht einmal ob die vermeintlichen Täter ukrainische Soldaten oder Separatisten der Ost-Region gewesen sein könnten.


Münchhausen

Washingtons Variante der Absturzursache der MH17 ist wohl unhaltbar


"Wir sind der Annahme, aber wir wissen nichts"

Offenbar hat Washington derzeit ernsthafte Probleme bei der Orientierung. Die "indirekt direkten" Schuldzuweisungen an Russland, für den Abschuss der Malaysian Air Passagiermaschine verantwortlich zu sein, scheinen sich in Rauch aufzulösen.

Zuerst wird dem Nachrichtensender CNN ein "Beweisfoto" vorgelegt, wie der Abschuss der MH17 durch die "Rebellen" ausgesehen habe und schon kurz darauf erklärt Washington im Prinzip "keine Ahnung zu haben", wer nun tatsächlich für den Tod von knapp 300 Menschen verantwortlich ist.

Die USA könne nicht mit Sicherheit sagen, wer auf den "Knopf drückte" und die Boden-Luft-Rakete gegen die Boeing 777 entsandte. Es sei nicht einmal bekannt, welche Nationalität die Einheit besaß, die eine Flugabwehrrakete abgefeuert haben könnte.

Offenbar mäßigen sich auch diverse US-Medien. So beschränkt sich auch die Los Angeles Times (Dienstag) auf die diffuse Möglichkeit, dass die Flugabwehrrakete durch die "Separatisten" versehentlich abgeschossen worden sein könnte.

Der bekannte Enthüllungs-Journalist Robert Parry wies bereits am Sonntag darauf hin, dass US-Geheimdienste mehr im Dunkeln tappen als Gewissheit zu haben.


Eine "Darstellung" wie sie wohl gerne gesehen wird?

Der vermeintliche Beweis für den Abschuss der Malaysian Air Passagiermaschine durch die "Separatisten"
in der Ostukraine (Foto: CNN / twitter)

Dieses vermeintliche Beweisfoto der US-Regierung veröffentlichte der Nachrichten-Sender CNN via twitter. Eine Aufnahme mit Copyright-Hinweis von Digital Globe aus dem Jahr 2010 und eingefügten Grafiken zum Aufzeigung der Flugbahnen der MH17 sowie der SA-11 Boden-Luft-Rakete. Die Herkunft dieser Satelliten-Aufnahme ist jedoch ungeklärt.

US-Präsident Barack Obama könnte in arge Erklärungsnot kommen, wenn sich die an ihn zugetragenen Informationen seines sehr "selbstständigen" Geheimdienstes als reine Wunschgedanken herausstellen.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Zu niedrige Inflationen: Gold in die Warteschleife geschickt]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54900 2014-07-23T04:10:09Z 2014-07-23T04:10:09Z Goldkurs -

Das Edelmetall Gold befindet sich in der Warteschleife. Weder die EZB, noch die Fed vermögen mit ihren Nachrichten über zu niedrige bzw. gemäßigte Inflationsraten für einen erhöhten Zuspruch für Gold zu sorgen. Das Argument Gold als Rettungsanker gegen zu hohe Geldentwertung ist derzeit nur graue Theorie.


Goldbarren

Von hoher Inflation ist derzeit nichts zu sehen - Goldkurs dreht sich im Kreis


Inflationsraten zu gering um Gold mehr Gewicht zu geben

Das Gold ruht derzeit in seiner eigenen Schwere und rührt sich kaum von der Stelle. Nur knapp schwebt das gelbe Edelmetall über der Grenze von 1.300 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und droht mit einem Ruck darunter abzugleiten.

Als Inflationsschutz ist Gold derzeit komplett abgemeldet. Die Eurozone ächzt unter einer "Niedrig-Inflationsphase", die auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) als "unangenehm" und vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als riksant eingestuft wird.

Die Inflationsrate in den USA bewegt sich schon eher im Wunschbereich der Europäer. Am Dienstag wurde die jüngste Inflationsrate in Höhe von 2,1 Prozent bekannt gegeben. Die EZB hätte gerne eine 1,9 in der Währungsgemeinschaft. Bis dahin ist noch ein weiter Weg.

Geopolitische Unruhefelder und Krisensituationen im Nahen Osten sind offenbar die derzeit einzigen Faktoren, die den Goldkurs nach oben bewegen könnten. Doch Anleger und Spekulanten gewöhnen sich sehr schnell an politische Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen. Entspannungen ziehen den Kurs nach unten und für einen Goldkurs-Auftrieb müssten sich die Probleme mehr als deutlich zuspitzen.

Die 200-Tage-Linie bei Gold bewegt sich im Bereich von 1.290 Dollar. Ist dieser Punkt einmal erreicht, könnte der Druck durch ein steigendes Aufkommen der Verkäufe noch erhöht werden.

Bis zum frühen Nachmittag des Dienstags fiel der Preis für den weltweit meist gehandelten Future um weitere 2,5 Dollar nach unten und kostete etwas über 1.311 Dollar. Der Handelstag am Mittwoch startete mit einem schwächeren Einstieg bei knapp 1.308 Dollar.



  Goldanbieter


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[EU-Länder steigern Schuldenstand im ersten Quartal 2014 in neue Höhen]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54896 2014-07-23T03:38:57Z 2014-07-23T03:38:57Z Schuldenstand EU Quartal I 2014 -

Die Schulden in der EU sind innerhalb der ersten drei Monate im Jahr 2014 weiter angestiegen. Mit einer Schuldenquote von 93,9 Prozent in der Eurozone und 88,0 Prozent in der Ländergemeinschaft wurden trotz Schuldenbekämpfung neue Höhen erreicht.


Statistiken

Die Zweckmäßigkeit der Länder-Gesundungsmaßnahmen kann hinterfragt werden


Trotz "Sanierungsmaßnahmen" stiegen Schulden in Krisenländer weiter an

Der Kampf gegen die Schuldenkrise in der Europäischen Union trägt keine Früchte. Im Gegenteil. Der Schuldenstand ist im ersten Quartal 2014 gegenüber dem letzten Quartal vom Vorjahr deutlich angestiegen.

Der öffentliche Schuldenstand im Euroraum stieg innerhalb der ersten drei Monate von 2014 auf 93,9 Prozent, in der gesamten EU auf 88,0 Prozent des Bruttosozialprodukts (BIP). Zum Jahresende 2013 lag die Schuldenquote in der Währungsgemeinschaft bei 92,7 Prozent und in der EU28 bei 87,2 Prozent, wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Dienstag mitteilte.

Die höchsten Verschuldungsquoten wiesen am Ende des ersten Quartals 2014 Portugal (132,9%), Italien (135,6%) und Griechenland (174,1%) auf. Die "Muster-Länder" waren Luxemburg (22,8%), Bulgarien (20,3%) und Estland (10,0%).

Im Jahresvergleich erhöhten 16 EU-Länder ihren Schuldenstand und 10 Mitgliedsstaaten konnten ihre Schuldenquote reduzieren. Die größten Schuldenanstiege verzeichneten Griechenland (13,5 Prozentpunkte), Slowenien (23,9 Pp.) und Zypern (24,6 Pp). Die Tschechische Republik (-2,2 Pp.), Deutschland (-3,2 Pp.) und Polen (-7,7 Pp.) konnten ihren Schuldenstand am meisten abtragen.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Absturz MH17: “Es könnten auch besoffene Ukraine-Soldaten gewesen sein”]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54892 2014-07-22T12:18:30Z 2014-07-22T12:18:30Z Ukraine-Konflikt -

Obwohl die US-Regierung den Verantwortlichen für den Absturz der Boeing 777 der Malaysian Air sofort in Moskau dingfest machte, scheint in Wirklichkeit auch der US-Geheimdienst im Dunkeln zu tappen. Es könnten auch "betrunkene ukrainische Soldaten" gewesen sein.


Raketenabschuss

Der CIA hält Abschuss der MH17 durch besoffene Soldaten der Ukraine für möglich


Washington zeigt auf Moskau: Es geht um das Ziel, nicht um die Wahrheit

Robert Parry ist bekannt als ein Journalist, der sich von den Mainstream-Medien abhebt, nicht mit dem Strom schwimmt und über sehr gute Kontakte mit dem US-Geheimdienst verfügen soll. Bekannt wurde Parry durch seine Aufdeckung der Iran-Contra-Affäre über Newsweek und die New Yorker Nachrichtenagentur Associated Press. Darüber hinaus brachte der investigative Journalist im Jahr 1985 den Kokain-Handel zwischen dem US-Geheimdienst CIA und den Contras (Nicaragua) ans Tageslicht.

Nun könnte Parry bei der US-Führung sowie der Ukraine Regierung sehr großes Unbehagen auslösen. Der Journalist berichtete via consortiumnews.com über der US-Regierung vorliegende Satellitenbilder, die den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine durch das ukrainische Militär belegen soll.

Auf den in Washington vorliegenden Aufnahmen soll eine Flugabwehr-Batterie der ukrainischen Armee erkennbar sein, sie mit großer Wahrscheinlichkeit die tödliche Rakete abfeuerte. Als Informationsquelle nannte Parry einen "verlässlichen Informanten" aus den Kreisen des US-Geheimdienstes.

Der Journalist kritisierte in seinem Beitrag vornehmlich den "schlampigen" US-Journalismus. Dieser habe bereits in früheren Jahren zu den "Massenschlachtungen im Irak" und beinahe zu Kriegen zwischen den USA und Syrien sowie Iran geführt. Nun seien die Einsätze (Ukraine-Konflikt) jedoch sehr viel höher. Die Welt rase derzeit auf eine sehr gefährliche Entwicklung zu, so Parry.


Das Prinzip der Desinformation wird einfach fortgesetzt

Ein ähnliches Bild des Journalismus sei nun auch im Konflikt in der Ukraine zu beobachten. Informationen vornehmlich aus Kiew werden von den US-Zeitungen ungeprüft übernommen und als gegebene Fakten hingestellt. So sei auch die New York Times auf von der ukrainischen Regierung verbreiteten "Beweise" hereingefallen. Diese bestanden aus Fotos, die angeblich russische Militärangehörige in Russland und später in der Ukraine zeigten. Die "Beweise" wurden vom Außenministerium anerkannt und von der NYT am 21. April veröffentlicht. Zu einem späteren Zeitpunkt stellte sich jedoch heraus, dass eines der wichtigsten "Beweis-Fotos" aus Russland tatsächlich in der Ukraine aufgenommen wurde.

So zeigte sich Parry in seinem Beitrag auch darüber verwundert, dass die Washington Post am Sonntag die Schlagzeile "US-Beamter: Russland lieferte Systeme" voran führte, aber darauf verzichtete, vom US-Beamten weitere Details oder gar Nachweise wie die genannten US-Satellitenbilder anzufordern.


"Es könnten auch besoffene Soldaten eine Rakete abgeschossen haben"

Der Investigationsjournalist beruft sich auf seine Quelle aus CIA-Kreisen. Demnach gehe der US-Geheimdienst von Separatisten der Ost-Ukraine in Uniformen aus, die der ukrainischen Uniformen ähnlich sind.

Der erste Eindruck deutete jedoch auf Soldaten der ukrainischen Armee hin. Eine weitere Möglichkeit wird darin gesehen, dass es sich um eine "undisziplinierte" Truppeneinheit handelte, die sogar betrunken gewesen sein könnte. Auf den Bildern seien um das Areal verstreute Gegenstände zu sehen, die an Bierflaschen erinnerten.

Anstatt diese Details zu übernehmen, passte sich der US-Mainstream an die Propaganda an, die von der ukrainischen Regierung sowie der US-Führung verbreitet wird, so Parry. Dazu gehörte auch das "Aufpushen", dass das Buk-Raketensystem aus russischer Herstellung stamme. Eine bedeutungslose Tatsache, die jedoch endlos wiederholt werde. Dabei sei der Gebrauch von Waffen aus russischer Herstellung weder durch die ukrainische Armee, noch von den Separatisten etwas Außergewöhnliches.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Wird Goldkurs wegen Vernunft der Spekulanten waagerecht gehalten?]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54889 2014-07-22T09:43:01Z 2014-07-22T09:43:01Z Goldkurs -

Der Goldpreis wird offenbar im Bann der Ukraine-Krise gehalten. Weder ein deutliches Absacken nach unten, noch ein regelrechter Ausbruch nach oben scheinen möglich. Wer optimistisch bleibt, kann diese etwas grobe Seitwärtsbewegung als Ausdruck von Vernunft seitens der Gold-Spekulanten werten.


Goldkurs

Weder Moskau, noch Brüssel, geschweige Washington liefern etwas Handfestes


Spekulationen und Märchen haben nicht viel gemeinsam

Der Goldkurs weiß nicht wohin er soll, geführt vom "Auf und Nieder" der Goldinvestoren. Noch in der vergangenen Woche stieg der Goldpreis deutlich und steil über die Marke von 1.330 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) hinaus und am Dienstag steht wieder die "glatte" 1.300 zur Debatte.

Das kurzfristige Hoch zum Goldpreis wurde von der Nachricht der abgestürzten Passagiermaschine der Malaysian Air ausgelöst. So groß wie der Schrecken in den Märkten war, so kurz dauerte er auch nur an. Bereits am Freitag kehrte der Goldkurs seine Richtung gen Abwärtsbewegung um und setzte diesen Kurs nach der Wochenend-Pause am Montag fort.

Offenbar wird der Goldkurs aufgrund der unklaren und teils verwirrenden "Fakten" in der Ost-Ukraine in einer grob waagerechten Position gehalten. Die Gold-Investoren scheinen weder den Schuldzuweisungen aus den USA gegen die "Separatisten" und Moskau Glauben schenken, noch große Stücke von den Darstellungen des Kremls halten. Die Rufe aus Kiew könnten ohnehin nur als Vorlesungen aus einer Blaupause verstanden werden.

Zu den Gründen für den Absturz der MH17 in der Ost-Ukraine fehlen nach wie vor Fakten, die wenigsten in der (moderaten) Härte von Gold in nichts nachstehen. Die Lage befindet sich unzweifelhaft in Hochspannung, doch welche von den zerrenden Mächten favorisierte Richtung eingeschlagen wird, ist unklar.


Washingtons Sanktions-Wünsche sollten von Brüssel "sanktioniert" werden

Gegen Russland stehen weitere Sanktionen im Raum. Doch diese Strafmaßnahmen entspringen aus den Federn Washingtons und sind auffällig gezielt auf den Energie- bzw. Erdgas-Sektor Russlands gerichtet. Die EU sollte ihre Grenzen kennen und sich spätestens dann von der (ur-) eigennützigen Politik der USA abwenden, bevor der eigene Ast endgültig durchgesägt ist. Offenbar erkennen die Gold-Spekulanten für Brüssel noch dieses Quäntchen an Vernunft an.

Am Montag rutschte die Feinunze Gold auf einen Preis von 1.312 Dollar. Im Laufe des Dienstags ließ der Goldpreis bis kurz vor Mittag um weitere rund 7 Dollar nach.



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Bester Zahnschutz Tarif 2014 – Test nach Preis-Leistung]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54878 2014-07-22T06:03:08Z 2014-07-22T06:03:08Z Zahnzusatzversicherungen -

Der Test zum besten Zahnschutz Tarif 2014 durch €uro hatte den Schwerpunkt im Verhältnis von Tarifleistungen und Preis u.a. auch im Schadenfall.


Zahnmedizin

Bester Zahnschutz Tarif 2014 zum ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis


Andere Kriterien ergeben neue Testsieger: Der beste Zahnschutz Tarif 2014

Die Untersuchungsreiche zu den Zahnzusatzversicherungen durch das Fachmagazin €uro zeigt deutlich auf, dass es weder einen optimalen Zahnschutz Tarif von der Stange, noch einen "Besten" für alle gibt.

Vor rund einer Woche präsentierten die Spezialisten von Stiftung Warentest ihren "besten Zahnschutz Tarif 2014", jedoch aus dem Gesichtspunkt der Leistungsausstattung. Mit Abstand wurde Zahnschutz Exklusiv von der DFV zum Testsieger erklärt, gefolgt vom ZahnSchutzbrief, ebenfalls von der DFV.

Die Testsieger bei Stiftung Warentest überzeugten durch umfangreiche Erstattungen bei Zahnersatz, u.a. durch Implantate, Kronen und Inlays. DFV "krönte" die Testreihe aufgrund der Kostenerstattungen inkl. des Regelanteils der Krankenkasse mit 100 Prozent.


Der beste Zahnschutz Tarif 2014 aus der Sicht von €uro

Das Fachmagazin setzte für die Ermittlung der besten Zahnschutz Tarife andere Kriterien an. Zu den Mindestvoraussetzungen gehörte z.B. die Deckung von min. 61 Prozent der Gesamtkosten bei den angebotenen Komfort- oder Premiumtarifen. Um überhaupt eine Chance für eine gute Bewertung zu erhalten, mussten die untersuchten Zahnschutz Tarife wenigstens in den Teilsparten Zahnerhalt (Zahnbehandlung) und Zahnersatz gut bis sehr gut abschneiden.

Für die Ermittlung des besten Zahnschutz Tarifs 2014 wurde ein Patient in der "mittleren Altersklasse" von 40 Jahren angesetzt. Seit der Einführung der Unisex-Tarife ist das Geschlecht unerheblich.


Die ermittelten Testsieger: Bester Zahnschutz Tarif 2014

  • Testsieger Zahnschutz Tarif nach Lebensumstände
  • R+V: Zahnpremium Z1U-Tarif

  • Testsieger Zahnschutz Tarif nach Schadensfall
  • Münchener Verein: DZV Zahnersatz Premium-Tarif
  • Axa: DENT Premium-U
  • Ergo Direkt: ZBB

Die o.g. Testsieger Zahnzusatzversicherungen beziehen sich auf eine Person im Alter von 40 Jahren



Es liegt auf der Hand, dass im Blick auf alle Kassenpatienten die genau 40-Jährigen eine Minderheit darstellen. Auch die unterschiedlichen Zahnschutz Tarife als Testsieger bei Stiftung Warentest und €uro zeigen deutlich, dass es die "optimale" Zahnzusatzversicherung für alle Altersstufen und Lebenslagen nicht gibt.

Eine individuelle Aufstellung der eigenen Bedürfnisse, unter Berücksichtigung des Alters und auch den Erwartungen in eine Zahnzusatzversicherung sind Voraussetzungen für den "persönlichen besten Zahnschutz Tarif".



  



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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Trotz Risiken für Deutschland: IWF korrigiert für 2014 Wirtschaftswachstum nach oben]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54875 2014-07-22T04:56:20Z 2014-07-22T04:56:20Z Deutschland Konjunktur 2014 -

Ungeachtet der Risiken durch den Konflikt in der Ost-Ukraine und dem Einbezug von Russland, geht der IWF für dieses Jahr von einem höheren Wirtschaftswachstum in Deutschland aus.


IWF Ökonomen

Der IWF korrigierte für Deutschland Wirtschaftswachstum 2014 nach oben


Konflikt um Ukraine & Russland real, aber derzeit "ignoriert"

Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzte zu den eigenen Prognosen für Deutschlands Konjunktur wiederholt den Rotstift an, doch dieses Mal mit einem grünen Hintergrund. Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr mehr zulegen als noch in der letzten Einschätzung des IWF.

Mit dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht geht der Internationale Währungsfonds von einem Wirtschaftswachstum um 1,9 Prozent zum Ende 2014 aus, wie DW.de (Montag) berichtete. Gegenüber der vorherigen Prognose ein Aufschlag um 0,2 Prozentpunkte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird auch im Jahr 2015 nicht um 1,6 sondern um 1,7 Prozent zulegen, so der IWF.

Offenbar geht der Währungsfonds mit seinen Einschätzungen von keinen einschneidenden Auswirkungen durch die derzeit vorherrschende Krise in der Ost-Ukraine aus, obwohl die Risiken für die deutsche Konjunktur erkannt werden.

Dennoch könne Deutschland auf mittelfristige Sicht nur auf "bescheidenen Wachstum" hoffen. Zu den größten Wachstums-Hemmern zählte die Demografie und womöglich stark ansteigende Preise für Energie. Für die Förderung zu mehr Wachstum müsse der deutsche Staat höhere Investitionen angehen. Dazu zählten u.a. die Bildung sowie der Ausbau der Straßen.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Moskau zeigt ukrainischen Kampf-Jet in Nähe von MH17]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54868 2014-07-22T08:39:59Z 2014-07-22T04:21:55Z MH17 Absturz Ost-Ukraine -

Russland "kontert" mit eigenen Auswertungen aus der Luftüberwachung die bisherigen Vorwürfe aus Washington, die Malaysian Air Passagiermaschine sei von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden. Moskau berichtet von einem Su-21 Kampfflugzeug der ukrainischen Luftwaffe, das die MH17 angeflogen haben soll.


Kampfjet

Neue Variante: Ein ukrainischer Kampf-Jet in der Nähe der malaysischen Boeing 777?


MH17 könnte von ukrainischer Luftwaffe abgeschossen worden sein

Der Vorwurf, es sei am vergangenen Donnerstag eine Boden-Luft-Rakete aus dem von "Separatisten" kontrollierten Gebiet in der Ost-Ukraine gegen die malaysische Passagiermaschine gestartet worden, kam aus Washington bereits einen Tag danach in reinster "Wildwest-Manier" wie aus dem Revolver geschossen. Es gebe Aufzeichnungen durch die Luftüberwachung und zum Zeitpunkt des Absturzes der MH17 habe sich ein Beobachtungs-Satellit im betroffenen Areal befunden. Außer verbale "Feststellungen" blieben die Beweise seitens der US-Regierung jedoch aus.

Moskau hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch zurück und erklärte, lediglich Kenntnisse von den ukrainischen Streitkräften stationierten Buk M1 Raketensystemen zu haben. Am Montag legte der Kreml jedoch Indizien vor, die der Öffentlichkeit eine Abschuss-Variante per Luft-Luft-Rakete vermitteln könnte.

Der russische Generalstab, repräsentiert vom Generalleutnant Andrej Kartapolow, legte bei einer in Moskau abgehaltenen Pressekonferenz Material vor, das belegen will, die Boeing 777 der Malaysian Air sei kurz vor dem Absturz von einer Su-25 der ukrainischen Luftwaffe angeflogen worden. Es handelte sich um Auswertungen der russischen Radar-Luftüberwachung.

Die Su soll sich in einer Entfernung zwischen drei und fünf Kilometern zur Passagiermaschine befunden haben. Das Kampfflugzeug hätte mit ihren Raketen die MH17 "ganz sicher treffen können", so Kartapolow.

Moskau forderte Kiew dazu auf, die Sachlage zu erklären. Der Kampfjet Su-21 sei im Luftkorridor der zivilen Luftfahrt geflogen. Darüber hinaus müsse die ukrainische Regierung klarstellen, wozu dieser Einsatz ihrer Luftstreitkräfte diente.







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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Sparkassen- und Giroverband kritisiert Finanzierung Abwicklungsfonds]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54858 2014-07-22T03:10:25Z 2014-07-22T03:10:25Z Bankenunion -

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband kritisiert die von der EU-Kommission geplante Finanzierung des Abwicklungsfonds. Demnach tragen die kleinen Kreditinstitute die vollen Risiken der großen Institute vollumfänglich mit.


Fahrenschon

DSGV-Präsident Georg Fahrenschon kritisiert ungerechte Risikoverteilung zum Banken-Fonds (Bild: DSGV)


Sparkassenverband fordert gerechte Finanzierung Abwicklungsfonds

"Wir haben die Suppe nicht versalzen und deshalb wollen wir sie auch nicht auslöffeln müssen". Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) kritisiert die EU-Pläne der einheitlichen Bankenabgabe. Sie soll das Ziel einer Risikodeckung aller angeschlossenen Geldhäuser haben, aber dazu solle es gerechter zugehen.

Georg Fahrenschon, Präsident des DSGV bezeichnete den derzeitigen Entwurf der EU-Kommission als "nicht verursachergerecht". Um die Beitragslast gerechter zu verteilen, müsse die Berechnungsgrundlage am Risikoprofil eines Instituts ansetzen. "Die jetzt vorgeschlagene Spreizung reicht für eine angemessene Differenzierung keinesfalls aus. Der vom Risiko unabhängige Sockelbeitrag ist deutlich zu hoch, die Bestimmung und Gewichtung der Risikofaktoren ist nicht ausreichend", so Fahrenschon.

Die EU-Kommission begünstige mit ihrem derzeitigen Vorschlag große Institute und konzentrierte Bankenmärkte. Fahrenschon schlägt die Einführung eines Freibetrages in Höhe von 500 Millionen Euro vor, der auf die beitragsrelevanten Passiva aller Banken basiert. Der DSGV-Präsident kritisierte auch die geplante Umlage der Verwaltungskosten für den Abwicklungsfonds und forderte erhebliche Nachbesserungen ein.

"Die EU-Kommission hat jetzt noch die Chance, die Weichen bei der Finanzmarktregulierung richtig zu stellen. Der EU-Abwicklungsfonds muss verursachungsgerecht aufgebaut werden. Man kann nicht kleine und risikoarme Institute für die ´Gefahrguttransporter unter den Banken´ zahlen lassen", so der Präsident des DSGV.


Detailierter Streit um eine halbe Luftnummer

Der Abwicklungsfonds soll nach aktuellen Plänen bis zum Jahr 2023 ein Volumen in Höhe von 55 Milliarden Euro erreichen. Nach Meinung des IMK ohnehin eine viel zu geringe Kapitalausstattung. Alleine die Deutsche Bank wäre in der Lage, den Banken-Sicherungsfonds vollkommen zu überfordern.

Auch mit dem Fonds und Einbezug des Einlagensicherungsfonds sind die zu versicherten Gelder nur zu 1,8 Prozent gedeckt, kritisierte der IMK.






Bild: DSGV


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Heizölkurs trotz potenzieller Preistreiber relativ stabil]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54855 2014-07-22T02:23:03Z 2014-07-22T02:23:03Z Heizölpreise Juli 2014 -

Der Heizölkurs scheint in eine Phase der Sommerpause übergetreten zu sein. Der Rohölmarkt ist offenbar nicht mehr so schnell aus der Fassung zu bringen. Die Heizölkunden stehen vor relativ stabilen Preisen, trotz einer Reihe von potenziell preistreibenden Faktoren.


Relative Stabilität bei den Roh- und Heizölpreisen

Ölförderung

Die Schwelle für nachhaltige Preissprünge ist höher

Der Rohölmarkt scheint zu "verrohen". Obwohl über das Wochenende der verbale Schlagabtausch zwischen den Konfliktparteien um die Ukraine unvermindert weiter geführt wurde, startete der Ölmarkt diese Woche ohne große Veränderungen.

Der Absturz der MH17 von Malaysian Air über der Ost-Ukraine ist objektiv betrachtet noch ungeklärt. Doch die aus Washington, Kiew, Brüssel, Donezk und Moskau abgesonderten Schuldzuweisungen überschlugen sich förmlich. Eine Entspannungspolitik im Konflikt in der Ost-Ukraine sieht anders aus.

Während der Streit um die Ukraine primär den Erdgasmarkt berührt, liegt der Konflikt zwischen Israel und Hamas dem Erdöl schon sehr viel näher. Doch auch die Hiobsbotschaften aus dem Nahen Osten vermochten den Erdölmarkt nicht aus der stoischen Ruhe zu bringen.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen an der "Quelle" des kostenbaren Rohstoffs, im Irak, haben im Bezug auf den Rohölmarkt bereits viel an Kraft eingebüßt. Auch die Nachrichten über Bombenanschläge in Bagdad und massenhafte Vertreibungen von Christen aus Mossul berühren den Ölkurs kaum.

Offenbar gewinnt der Markt der virtuellen Werte wiederholt die Oberhand. Änderungen in der Geldpolitik der Notenbanken, kriselnde Geldhäuser in Portugal, ein wackeliger Finanzmarkt in Bulgarien und ein derzeit nervöser Aktienmarkt vermögen mehr Potenzial für Ölpreisverschiebungen zu besitzen als "handfeste" geopolitische Ereignisse.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Montags auf 108,40 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,30 Euro (durchschnittlicher Preis 78,44 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um +0,30 Franken für die Kunden in der Schweiz.


Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  -  Heizölpreise AT Österreich  -  Heizölpreise CH Schweiz


Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>


Ölpreisentwicklung 2013

Ölpreisentwicklungen




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Bild: CC0 1.0 Universell - Quelle: heizoel24.de


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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Einkommensverteilung: Deutsche & Franzosen mit “falscher Wahrnehmung”]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54851 2014-07-21T10:50:43Z 2014-07-21T10:50:43Z Armut & Reichtum -

Die Bürger der EU seien "Schwarzmahler" und ihre "gefühlte Wirklichkeit" habe mit der Realität nicht sehr viel gemein. Besonders Deutsche und Franzosen sehen die Einkommensverhältnisse in ihren Ländern zu pessimistisch, so eine IW-Studie.


Einkommensverteilung

Die Armen in Deutschland gehören ebenso zur Minderheit wie die Top-Reichen


"Die gefühlte Wirklichkeit" in Deutschland sei zu pessimistisch

Deutschlands Bürger seien viel pessimistischer zu ihrem sozialen Umfeld eingestellt als die Realität. Die Gräben zwischen der breiten Masse der Armen und einer übersichtlichen Anzahl Reichen sei nur in den Köpfen der Deutschen so tief. Dabei sei die Mittelschicht in Deutschland in Wirklichkeit viel ausgeprägter als die allgemein gepflegte Annahme. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

In Deutschland werde die Breite der Mittelschicht unterschätzt. Mehr als die Hälfte der Deutschen sei davon überzeugt, dass die Unterschiede zum Einkommen zu groß ausgeprägt sind. Der Blick auf die Realität ergebe jedoch ein ganz anderes Bild. Einen noch ausgeprägteren Sinn für die "Ungerechtigkeit im Lande" haben lt. IW die Franzosen. Hier sei über ein Drittel der Bürger davon überzeugt, dass die Einkommensunterschiede im Land zu groß sind.


Die meisten Europäer haben Abweichungen bei der subjektiven Wahrnehmung

Die Mehrheit der Europäer gehe von einer Einkommens-Pyramide aus, die eine kleine reiche Elite an der Spitze, eine etwas größere Ansammlung in der Mitte und die Mehrheit der geringen Einkommen am Boden beschreibt. Doch die Realität zeige ein Gebilde mit einem "Einkommensbauch" in der Mitte, und zwar für den Durchschnitt der 24 untersuchten Länder, so der IW.

Lediglich die US-Amerikaner haben bei ihrer Wahrnehmung zu den Einkommensverhältnissen in den USA Verschiebungen in den "zu optimistischen Bereich". Die meisten US-Bürger gingen von einer viel größeren Mittelschicht aus als tatsächlich vorzufinden sei.

"Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass in politischen Verteilungsdebatten oft nicht die Fakten zählen, sondern die gefühlte Wirklichkeit", so die Erklärung von IW-Direktor Professor Michael Hüther.

Der IW-Chef sieht daher die jüngsten Debatten um Mütterrente und Mindestlohn eher kritisch. Diese seinen "Gerechtigkeitsdebatten". "Anstatt ein realistisches Bild zu zeichnen, bestätigen sie die Bevölkerung in ihrer falschen Einschätzung zur Einkommensverteilung", so Hüther.






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Oliver Dürr http://www.tarifometer24.com <![CDATA[Putin soll für Zugang zur MH17 sorgen, sonst weitere Sanktionen]]> http://www.tarifometer24.com/?p=54848 2014-07-21T08:43:17Z 2014-07-21T08:43:17Z Malaysian Air Absturz -

Russland müsse nun dafür sorgen, dass unabhängige Ermittler die Untersuchungen an der Absturzstelle der Malaysian Air Passagiermaschine aufnehmen können. Andernfalls werde der Westen gegen Moskau weitere Sanktionen aussprechen. In Kiew sollen Vertreter von ICAO bereits eingetroffen sein.


Flugzeugabsturz

Nach der Katastrophe sollen "objektive" Untersuchungen aufgenommen werden


Putin und Hollande einigten sich auf Untersuchung durch ICAO

Sanktionen ist die Sprache der westlichen Politik gegen Russland. Der Absturz der Boeing 777 der Malaysian Air müsse aufgeklärt werden. Die Absturzstelle befindet sich im von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet. Die internationalen Beobachter und Spezialisten brauchen einen freien Zugang zu den Wrackteilen und dafür müsse Moskau Sorge tragen. Falls nicht, dann werde man gegen Russland weitere Sanktionen verhängen, so der Tenor der westlichen Staaten.

Offenbar glauben sich Washington und Brüssel in der Sicherheit, dass Moskau lediglich ein "Machtwort" sprechen müsse, um die kämpfenden Milizen im Donezker Gebiet zu den gewünschten Handlungen zu veranlassen. Russlands Präsident Wladimir Putin wies jedoch sämtliche Vorwürfe, den Volkswehren Unterstützung zu bieten, geschweige zu lenken, stets vehement zurück.

Am Sonntag beriet sich Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefs der Ukraine, Australiens, Frankreichs, der Niederlande, Finnlands und Großbritanniens telefonisch über die nächsten Schritte nach der Flugzeug-Katastrophe. Nun lege es an Russland, dass "unabhängige" Untersuchungen zum Absturzhergang der MH17 der Malaysian Air eingeleitet werden können. Andernfalls werde man bei den Sanktionen gegen Russland eine Stufe weiter gehen.

Putin und Frankreichs Präsident Hollande einigten ebenfalls am Sonntag auf eine Untersuchung des Flugzeugabsturzes unter der Leitung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Putin und Hollande forderten u.a. die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Südosten der Ukraine. Dies sei die wichtigste Bedingung für einen effizienten Einsatz der internationalen Experten.

Die Wall Street Journal berichtete von bereits in Kiew eingetroffenen Vertretern der ICAO. Die Delegation vor Ort werde von Marcus Costa geleitet, einer der führenden Experten bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation. Unterstützung für die Untersuchungen an der Absturzstelle soll u.a. von Experten von Interpol und Europol geleistet werden.






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