Sonntag, den 25. Juni 2017

Frauen leisten viel unbezahlte Arbeit – Rentenlücke


Altersvorsorge -

Der wöchentliche Arbeitsaufwand falle zwischen Frauen und Männern nur wenig unterschiedlich aus. Allerdings wird ein Großteil der von Frauen geleisteten Arbeit nicht bezahlt. Ein Problem für die spätere Rente.


Unbezahlte Arbeit - Lücke in der Altersversorgung

Pflege

Zu wenig Rente dank unbezahlter Arbeit

In der Bundesrepublik leisten Frauen weitaus mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Eine Folge der nach wie vor überwiegend von Frauen geleisteten Kinderbetreuung, Hausarbeit und Pflege von Angehörigen, so das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) zur Funke-Mediengruppe. Demnach bringen Frauen 60 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Arbeit auf als Männer.

Mehr als doppelt so viel Zeit als Männer wenden Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren für die Fürsorge von Familienangehörigen auf. Frauen sind lt. WSI überwiegend in Teilzeit beschäftigt und haben für Haus- und Fürsorgearbeit den größten Teil zu tragen. Demnach gibt es auch bei erwerbstätigen Frauen und Männern mit gemeinsamen Haushalt und Kindern erhebliche Unterschiede.

Der Unterschied in der wöchentlich geleisteten Arbeit inklusive der Wochenenden sei zwischen Frauen und Männern sei zwar gering, aber Männer in Vollzeit erhielten für 73 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit eine Vergütung. Teilzeitbeschäftigte Frauen kämen lediglich auf 43 Prozent.

Der geringe Anteil der bezahlten Arbeit für Frauen wirke sich besonders problematisch auf die Altersvorsorge bzw. den späteren Rentenbezügen aus.



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