Samstag, den 24. Juni 2017

Zuwanderung besteht nur aus Flüchtlingen


Migrationskrise -

Die Zuwanderung in die Bundesrepublik scheint ausschließlich aus "Flüchtlingen" zu bestehen, keinesfalls aus "Wirtschaftsflüchtlingen" oder gar nur "Migranten". Die Leit-Medien einigten sich auf die Version des "traumatisierten Geflüchteten", unabhängig von Herkunft, Ziel, Motiv und Identität.


Es handelt sich nur und ausschließlich um "Flüchtlinge"

Migrationskrise

Das Vokabular lässt nur 'Flüchtling' zu

Rund 21,7 Milliarden kosteten die "Flüchtlinge" dem Bund im Jahr 2016. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) räumte im Rahmen des Bundeshaushaltes 2017 für Flüchtlinge weitere 21,3 Milliarden Euro ein. Damit kostetet die bisherige und wohl noch erwartete Zuwanderung dem Steuerzahler voraussichtlich 43 Milliarden Euro innerhalb von zwei Jahren.

Fast schon bewundernswert wie die großen Medien an der Bezeichnung "Flüchtlinge" beharrlich festhalten. Erstaunlich ist vor allem, dass geflüchtete Asylbewerber, die im sicheren Ausland für eine vorübergehende Zeit Schutz suchen, wie selbstverständlich in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Über den Nutzen der "neuen Arbeitskräfte" und deren eher geringfügigen Qualifikation für die deutsche Wirtschaft darf ohnehin gezweifelt werden.

Im März 2016 wies der damalige Chef des Münchner ifo-Instituts darauf hin, dass die Integration der "Flüchtlinge" wohl kaum so funktionieren werde, wie es so manchen "Tagträumern" vorschwebt. Vielmehr seien für den Bund mit "gigantischen Kosten" zu rechnen. Rund 43 Milliarden Euro innerhalb 2 Jahre sind schon ein "guter Anfang".

Die Zugewanderten sind "Flüchtlinge". Darauf haben sich die sog. Leit-Medien geeinigt. Es ist völlig unerheblich, woher diese Menschen kommen und durch welche als sicher geltenden Länder sie mit dem Ziel Bundesrepublik eigentlich zogen.

So gibt die tagesschau ein glänzendes Beispiel, dass die Bezeichnung "Migranten" ein Tabuwort und pauschal mit Flüchtling zu ersetzen ist. Lt. dem Nachrichtensender sitzen derzeit in Belgrad rund 1.000 "Flüchtlinge" fest und kommen nicht weiter. Sie wollen sich nicht registrieren lassen. Die Menschen wollten aber "unbedingt weiter, notfalls auch illegal", so die tagesschau. Anstatt zu hinterfragen, warum die "Flüchtlinge" sich nicht glücklich schätzten, an einem sicheren Ort angekommen zu sein, prangert der öffentlich-rechtliche Sender die "drastischen Mitteln" der örtlichen Behörden an. Man wolle den "Flüchtlingen" jetzt nur noch eine warme Mahlzeit pro Tag zukommen lassen. Offenbar handelt es sich um die in der Gegend des Belgrader Bahnhofs Verweilenden ausschließlich um junge Männer. Wären auch Frauen und kleine Kinder unter ihnen gewesen, so hätte man sie mit Vorzug präsentiert. Doch Fehlanzeige und warum das so ist, interessiert erst gar nicht. Stattdessen betont der Report sogar noch den unbedingten Willen der meisten "Flüchtlinge", Österreich oder die Bundesrepublik erreichen zu wollen.

Doch "Wirtschaftsflüchtlinge", geschweige "einfache Migranten" sind diese "traumatisierten Flüchtlinge" keine.



Bild: CC0 1.0 Universell

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