Donnerstag, den 26. April 2018

Zahl der Überstunden 2016 um 56 Mio. Stunden gestiegen


Arbeitsmarkt -

Die Zahl der geleisteten Überstunden stieg im Jahr 2016 um 56 Millionen Stunden an. Nach wie vor schoben die Arbeitnehmer mehr unbezahlte Überstunden als vergütete Mehrarbeit.


Unbezahlte Überstunden vor allem im Dienstleistungssektor

1-Euro-Job

Arbeitnehmer leisteten mehr Überstunden

In der Bundesrepublik wurden im Jahr 2016 wiederholt mehr Überstunden geschoben. Die bezahlte Mehrarbeit stieg im vergangenen Jahr lt. dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) auf 820,9 Millionen Stunden.

Gegenüber dem Vorjahr leisteten die Arbeitnehmer somit rund 56 Millionen Überstunden mehr. Umgerechnet auf die einzelnen Arbeitnehmer bedeutete die Mehrarbeit pro Person 20,9 Stunden, bzw. um 1,2 Stunden mehr als im Jahr 2015.

Die Zahl der unbezahlten Überstunden stieg im Jahr 2016 ebenfalls an und lag bei 941,2 Millionen Stunden. Rund 1,6 Millionen Stunden mehr unbezahlte Überstunden als ein Jahr zuvor. Im Schnitt leistete jeder Arbeitnehmer 24 unvergütete Überstunden.

Besonders viele Überstunden wurden im Baugewerbe und in der Industrie geleistet. Unbezahlte Überstunden seien lt. dem Institut eine Domäne der Dienstleistungen.



GD Star Rating
loading...
  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

DIW hält starke Zuwanderung für dringend erforderlich
DIW hält starke Zuwanderung für dringend erforderlich

Arbeitsmarkt - Die verstärkte Zuwanderung von Menschen in die Bundesrepublik werde nicht nur Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt haben, sondern sei lt. DIW sogar dringend... 

Bundesbank-Ökonomen korrigieren BIP-Prognose 2017 nach oben
Bundesbank-Ökonomen korrigieren BIP-Prognose 2017 nach oben

Konjunktur - Im Juni 2017 sehen die lokalen und globalen wirtschaftlichen Bedingungen etwas anders aus als im vergangenen Dezember. Prompt mussten die Bundesbank-Ökonomen ihre... 

Arbeitsmarktzahlen April 2017: DGB kritisiert Niedriglohnsektor
Arbeitsmarktzahlen April 2017: DGB kritisiert Niedriglohnsektor

Arbeitsmarkt - Das Bundesarbeitsministerium und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sind sich darin einig, dass sich die deutsche Wirtschaft auf einem guten Weg befinde. Doch... 

Demografischer Wandel bremst Wirtschaftswachstum aus
Demografischer Wandel bremst Wirtschaftswachstum aus

Konjunktur - Der demografische Wandel in der Bundesrepublik könnte lt. Deutscher Bundesbank negative Auswirkungen auf das künftige Wirtschaftswachstum haben. Selbst die gegenwärtige... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

ifo Index April 2018: In der Baubranche brummt es nach wie vor
ifo Index April 2018: In der Baubranche brummt es nach wie vor

Konjunktur - Der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo Instituts ging im April 2018 wiederholt zurück. Eine Ausnahme bildet die nach wie vor brummende Baubranche. Geschäftsklimaindex... 

Inflationsrate März 2018 im Euroraum rückläufig
Inflationsrate März 2018 im Euroraum rückläufig

Konjunktur - Die Inflationsrate im Euroraum war im März 2018 rückläufig. Lediglich 1,3 Prozent betrug der Anstieg auf Jahressicht und damit weniger als einen Monat zuvor. EZB-Geldpolitik... 

Euphorie deutscher Unternehmen lässt März 2018 nach
Euphorie deutscher Unternehmen lässt März 2018 nach

Konjunktur - Die Euphorie in den Management-Etagen der deutschen Unternehmen lässt nach. Im März 2018 sank der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts auf 114,7 Punkte. Bauhauptgewerbe... 

Mehrheit der nun stimmlosen Wähler gegen Groko
Mehrheit der nun stimmlosen Wähler gegen Groko

Politik - Am Freitag ist Stichtag für die Stimmabgabe der SPD-Basis zur mit der CDU/CSU ausgehandelten Großen Koalition. SPD-Anhänger sowie Ökonomen bevorzugen eine Groko,... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)