Freitag, den 23. Juni 2017

Union vor SPD: Stimmungswechsel in Bevölkerung?


Bundestagswahl 2017 -

Politischer Stimmungswechsel in der Bundesbevölkerung? Die SPD hat in einer neuen Umfrage die "Führungsrolle" in der Wählergunst wieder an die Union abgegeben.


Ist der Schulz-Schub wieder verpufft?

Bundestagswahl

Union derzeit der SPD um einen Punkt voraus

Nach einem zwischenzeitlichen Ausflug der SPD in neue, lange nicht mehr erreichte Höhen, scheint es in der Gunst der Wähler zu einem Sinneswandel gekommen zu sein. Zumindest kommt die neuste für BILD durchgeführte INSA-Umfrage zum Ergebnis, dass die Union wieder die Nase vorne habe.

Demnach käme die SPD am nächsten Sonntag bei einer theoretischen Bundestagswahl auf 30 Prozent. Damit ließen die Sozialdemokraten im Laufe der vergangenen Woche einen Prozentpunkt auf der Strecke. Die Union aus CDU/CSU käme nach einem Zugewinn von 1,5 Punkten auf 31,5 Prozent. Die Grünen sowie die Linken gaben jeweils einen halben Punkt ab und kämen auf 6,5 bzw. 9,5 Prozent. Die AfD verlor einen Prozentpunkt und würde von 11 Prozent der Wähler die Zustimmung finden. Die FDP baute ihren Abstand zur 5-Prozent-Hürde um einen halben Punkt nach oben aus.

Lt. einer Emnid-Umfrage für den Stand zum vergangenen Sonntag wäre die SPD auf 33 Prozent der Stimmen gekommen und die Union auf 32 Prozent. Entweder hat sich die Stimmung in der Bundesbevölkerung gedreht, oder man braucht für das gewünschte Ergebnis lediglich das passende Umfrageinstitut zu beanspruchen.



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