Montag, den 11. Dezember 2017

Mehrheit befürwortet Steinmeier als Bundespräsident


Bundespräsidententwahl -

Der nächste Bundespräsident steht bereits vor der "Wahl" am Sonntag fest. Nachfolger von Joachim Gauck wird SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier (SPD). Die Mehrheit der Bundesbürger sei damit einverstanden.


Bundesversammlung bestimmt den Bundespräsidenten

Bundestagswahl

Steinmeier als designierter Bundespräsident

So wie der Bundeskanzler nicht von den Bundesbürgern gewählt werden kann, so wird auch der Bundespräsident nur repräsentativ ins Amt befördert. Hätten die Bundesbürger aber die Möglichkeit, ihr Oberhaupt direkt zu wählen, wäre eine Mehrheit für Frank-Walter Steinmeier (SPD). Das will das Meinungsforschungsinstitut Emnid für BAMS in Erfahrung gebracht haben.

Demnach glaubten 59 Prozent der Befragten, dass Steinmeier ein guter Bundespräsident sein werde und nur 19 Prozent glaubten dies nicht. 22 Prozent konnten oder wollten sich nicht zu einer klaren Entscheidung durchringen.

Ebenfalls 59 Prozent der befragten Personen hielten es für "unproblematisch", dass der Bundespräsident Steinmeier "trotz Wahl" schon im Vorfeld als künftiger Bundespräsident feststehe. Ein knappes Drittel (32 %) hält diesen Umstand für "problematisch". 8 Prozent hatten keine klare Meinung.

Am Sonntag wird der Bundespräsident von der sog. Bundesversammlung bestimmt. Die "Wahl" besteht darin, dass sich CDU, CSU und SPD bereits auf Steinmeier als Nachfolger von Joachim Gauck geeinigt haben. Neben Steinmeier haben sich als Kandidaten auch Christoph Butterwegge (Die Linke), Alexander Hold (FW, BVB/FW) und Albrecht Glaser (AfD) aufgestellt.

Die Bundesversammlung besteht aus 1.260 Mitgliedern des Bundestages sowie den Landtagen. Anteilig nehmen die Mitglieder von CDU/CSU und SPD 73,3 Prozent der Bundesversammlung ein.



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