Sonntag, den 25. Juni 2017

Inflation im Februar 2017 auf 2,2% gestiegen


Konjunktur -

Die Preise sind im Februar 2017 auf Jahressicht um 2,2 Prozent angestiegen. Die Teuerungsrate hat damit die von der EZB erwünschte Zielmarke nicht nur erreicht, sondern gleich überschritten.


Einfluss der Ölpreise wird noch andauern

Bilanzen

2,2 Prozent Inflation im Februar 2017

Nach den vorläufigen Berechnungen der Statistikbehörde Destatis betrug die Inflationsrate (gemessen am Verbraucherpreisindex) im Februar 2017 2,2 Prozent. Zuletzt lag dieser Wert im August 2012 im gleichen Bereich. Gegenüber dem Januar erhöhten sich die Preise um 0,6 Prozent.

Wie zu erwarten war, fiel der Anstieg der Energiepreise mit 7,2 Prozent gegenüber dem Februar im Vorjahr besonders deutlich aus. Das Niveau der Ölpreise war von rund einem Jahr noch deutlich niedriger als heute.

Waren verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,2 Prozent. Deutlich gestiegen sind auch die Preise für Nahrungsmittel. Der Warenkorb dieser Sparte kostete im Februar 2017 um 4,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Der Bereich der Dienstleistungen bewegte sich mit einer Verteuerung um 1,3 Prozent im langfristigen Durchschnitt. Die Preisanstiege bei Wohnungsmieten haben sich offenbar auf ein etwas höheres Niveau eingependelt. Im Februar lag das Plus bei 1,6 Prozent.

Das Ende der Fahnenstange dürfte mit dem deutlichen Anstieg der Inflation im Februar noch nicht erreicht worden sein. Die Ölpreise stiegen im vergangenen Jahr ab Frühjahr an, mit zwischenzeitlichen Einbrüchen. Der rechnerische Einfluss der Energiepreise wird mit dem Verlauf des Jahres geringer, sofern die aktuellen Ölpreise nicht weiter ansteigen sollten.

Bisherige Entwicklung der Verbraucherpreise



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