Freitag, den 23. Juni 2017

Griechenlands Wirtschaft schrumpfte im 1. Quartal 2017


Griechenlandkrise -

Griechenlands Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal 2017 zum zweiten Mal in Folge und rutschte somit in eine Rezession ab. Bisherige Reformpakete führten zu dieser Fehlentwicklung und weitere sollen die Lage nun bereinigen.


Kreditgeber bestimmen über Griechenland

Griechenlandkrise

Griechenland ist Musterexemplar für Euro-Desaster

Griechenland kommt nicht auf die Beine. Im ersten Quartal 2017 schrumpfte Griechenlands Wirtschaft gegenüber dem letzten Quartal 2016 um 0,1 Prozent. Im vierten Quartal 2016 rutschte die Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent ab, wie die Statistikbehörde Elstat mitteilte. Damit befindet sich Griechenland offiziell in einer Rezession.

In Brüssel wolle man diverse Unsicherheiten bei den von den internationalen Kreditgebern verlangten Reformmaßnahmen erkennen. Ziel sei es, Griechenland in der Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die EU-Kommission schätzt das Wachstum trotz der vorgenommenen Korrektur von vormals 2,7 auf 2,1 Prozent im Jahr 2017 dennoch sehr optimistisch ein.

Das Abrutschen in die Rezession kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Verhandlungen zur nächsten Kredit-Tranche sind im vollen Gange. Eine Einigung über die nächsten Reformen in den kommenden Jahren wurde bereits erzielt. Die Eurogruppe (Finanzminister der Euro-Mitgliedsländer) will noch im Mai die beschlossenen Reformen auf den Prüfstand stellen und damit über die Auszahlung weiterer Kredite entscheiden.

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Die bisher eingeleiteten Reformen sind an dem wirtschaftlichen Niedergang Griechenlands maßgeblich beteiligt. Massenarbeitslosigkeit, Verkauf staatlichen Eigentums, Rentenkürzungen sowie der daraus resultierende Kaufkraftverlust der griechischen Bevölkerung sind nur ein Ausschnitt aus den Folgen der aus "privater Hand" ausgeübten Repressalien. Weitere auferlegte Maßnahmen aufgrund der erzwungenen "Rettung" des Landes werden die Ausschlachtung Griechenlands nur fortsetzen.



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