Mittwoch, den 21. Februar 2018

Für Migrationskrise rund 1 Mrd. Euro verpulvert?


Migrationskrise -

Rund 1 Milliarden Euro seien für die Bewältigung der Migrations- und Flüchtlingskrise aus dem Fenster herausgeworfen worden. Das Ergebnis, wenn Treuhänder der Steuergelder keine Rechenschaft ablegen, geschweige Konsequenzen aus ihrer Misswirtschaft ziehen müssen.


Steuergelder mit vollen Händen ausgegeben?

Raubzug

Was kümmert mich das Geld der Steuerzahler?

Wenn es etwas zu holen gibt, wird auch kräftig zugelangt. Sei es der von den gesetzlich Krankenversicherten prall gefüllte Gesundheitsfonds, oder die überraschend hohen Steuereinnahmen des Fiskus. Volle Töpfe wecken Begehrlichkeiten und die Verwalter dieser Geldsammelbecken stehen fernab jeglicher Verantwortbarkeit.

So verwundert es auch nicht, dass den von der Bundesregierung für die Migrations- bzw. Flüchtlingswelle freizügig zur Verfügung gestellten Geldern weit geöffnete Hände gegenüber stehen. Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. Die Nachfrage von Zuwanderern in Obhut des Treuhänders der "zahlungswilligen" Steuerzahler treiben die Preise für die begrenzten Angebot aus Wohnraum und Grundstücke in die Höhe.

Einen überzogenen Preis scheint für die Treuhänder der Steuergelder keine Rolle zu spielen. schließlich handelt es sich nicht um das eigene Geld. Die Landesrechnungshöfe schätzten im Laufe der Migrations- bzw. Flüchtlingskrise bisher um rund 1 Milliarde Euro zu viel ausgegebene Steuergelder. Entweder seien die Gelder aufgrund überzogener Preise oder schlicht fehlerhaft ausgegeben worden, wie WirtschaftsWoche berichtete. Demnach seien zu hohe Beträge für überzogene Mietpreise, Fehler bei der Bedarfsplanung, überhöhte Grundstückspreise und Pauschalisierung von Unterbringungskosten für Migranten und Flüchtlinge bezahlt worden.

Rund eine Milliarde Euro im Bundesgebiet bezahlte Steuergelder für die Unterstützung von Migranten und Flüchtlinge hätten eine Wirkung von rund 30 Milliarden Euro in den Herkunftsländern der Zuwanderer. Die Priorität scheint allerdings in der Unterstützung der Zuwanderung statt in der Hilfe der Menschen in ihrer Heimat zu liegen.



GD Star Rating
loading...
  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

Flüchtlingswelle: EuGH bestätigt Dublin-Abkommen
Flüchtlingswelle: EuGH bestätigt Dublin-Abkommen

Migrationskrise - Der Europäische Gerichtshof bestätigt mit seinem Urteil den Bestand des Dublin-Abkommens. Nach wie vor sei das EU-Land für die Asylverfahren zuständig,... 

Hohe Fehlerquote bei Asylverfahren
Hohe Fehlerquote bei Asylverfahren

Migrations-Krise - Die Fehlerquote bei den bereits abgearbeiteten Asylverfahren beläuft sich voraussichtlich im Bereich von 10 bis 15 Prozent. Mit der Anerkennung des Bundeswehroffiziers... 

Zahl Asylanträge zwischen Januar & April 2017 gesunken
Zahl Asylanträge zwischen Januar & April 2017 gesunken

Migrations-Krise - Im Zeitraum Januar bis April 2017 ging die Zahl der gestellten Asylanträge stark zurück. Gleichzeitig stieg die Zahl der bearbeiteten Anträge deutlich... 

Immer mehr Asylsuchende erhalten Hartz-IV – Auch Taliban-Kämpfer?
Immer mehr Asylsuchende erhalten Hartz-IV – Auch Taliban-Kämpfer?

Migrationskrise - Die Zahl der aus nichteuropäischen Ländern berechtigten Hartz-IV-Empfänger ist im Jahr 2016 auf knapp 700.000 angestiegen. Unter den Migranten und Asylsuchenden... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Kinderbetreuung in EU: Bundesrepublik auf Platz 4
Kinderbetreuung in EU: Bundesrepublik auf Platz 4

Sozialleistungen - Innerhalb der Europäischen Union erhielten im Jahr 2016 fast 40 Prozent eine formelle Kinderbetreuung. Spitzenreiter war Dänemark und die Schlusslichter... 

Arbeitslosenquote EU / Eurozone November 2017 gesunken
Arbeitslosenquote EU / Eurozone November 2017 gesunken

Konjunktur - Die Arbeitslosenquote in der Eurozone und in der EU sank im November 2017 erneut ab. Spitzenreiter waren Griechenland und Spanien. Arbeitslosenquote in EU... 

Anstieg Erwerbstätigenzahl im 3. Quartal 2017
Anstieg Erwerbstätigenzahl im 3. Quartal 2017

Konjunktur - Die Zahl der Erwerbstätigen stieg bis zum Ende drittes Quartal 2017 auf rund 44,5 Millionen Menschen. Zugpferd war vor allem die Dienstleistungssparte im öffentlichen... 

Fed weicht Kriterien für Zinsanhebung auf
Fed weicht Kriterien für Zinsanhebung auf

US-Konjunktur - Die US-Notenbank Federal Reserve weicht die selbst gesetzten Kritieren für eine weitere Zinsanhebung auf. Nachdem der Währungshüter keine Erklärung für... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)