Freitag, den 23. Juni 2017

Bundestagswahl 2017: Rot-Rot-Grün wäre vorne


Bundestagswahl 2017 -

Wäre am 19. Februar Bundestagswahl, würde die SPD der Union um eine Nasenlänge voraus sein. Eine Koalition aus Rot-Rot-Grün würde die knappe Mehrheit erreichen können.


Mehrheit bliebe eine Minderheitenregierung

Politik

SPD holte Union vorübergehend ein

Die SPD holte die Union in der Wählergunst ein, sofern am Sonntag Bundestagswahl wäre. Lt. der von BAMS beauftragten Emnid-Umfrage käme die SPD derzeit auf 33 Prozent der Wählerstimmen, nach einem Plus um einen weiteren Punkt seit der vergangenen Woche. Die Union aus CDU/CSU würde nach einem Verlust von einem Punkt auf 32 Prozent der Stimmen kommen.

Die Grünen erhielten derzeit 7 Prozent der Zustimmung und die Linken würden 8 Prozent der Stimmen erhalten. Beide Werte blieben auf Wochensicht gleich. Die FDP käme ebenfalls unverändert auf 6 Prozent. Die AfD musste einen Punkt abgeben und würde nun von 9 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger gewählt werden.

Eine Koalition aus SPD, Linke und Grüne ergäbe zusammen 48 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen. Union und FDP wären mit 38 Prozent weit abgeschlagen und die AfD würde den Stimmenanteil auf 47 Prozent anheben. Damit hätte Rot-Rot-Grün die Mehrheit, die absolute allerdings noch nicht erreicht.

Gemäß der Bundestagswahl 2013, bei der rund 62 Millionen Menschen wahlberechtigt waren und eine Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent gezählt wurde, hätte Rot-Rot-Grün den Zuspruch von rund 21,3 Millionen Menschen. Damit regierte eine Bundesregierung mit ausdrücklichem Zuspruch von etwas weniger als 22 Prozent der gesamten Bundesbevölkerung.



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