Freitag, den 23. Juni 2017

ALG Q ist nun offizielles SPD-Wahlkampfthema


Bundestagswahl 2017 -

Die SPD hat nun ein offizielles Wahlkampf-Thema. Die Vorschläge zu den Anpassungen bei Agenda 2010 von Martin Schulz wurden abgesegnet und erhielten den Namen "Arbeitslosengeld Q".


SPD stimmt dem Schulz-Konzept ALG Q zu

Bundestagswahl

SPD hat nun offizielles Wahlkampfthema

Dem bisher wortreichen aber konzeptlosen Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz wurde nun ein Zugpferd vorgespannt und dieses erhielt den Namen "Arbeitslosengeld Q (ALG Q)". Schulz will damit abweichend von den aktuellen Vorgaben der Agenda 2010 die Qualifikation der Arbeitslosen ins Spiel bringen.

Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I soll im Rahmen von ALG Q verlängert werden. Dazu komme eine spezielle Unterstützung für die fortgesetzte Qualifizierung der Arbeitslosen. Die Betroffenen sollen einen Rechtsanspruch auf eine solche Qualifikation haben und im Vordergrund stehe die Eigenmotivation Arbeitslosen.

Die Hürde für die Bezugsberechtigung von ALG I will die SPD von derzeit zwölf Monaten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in zwei Jahren auf zehn Monate in drei Jahren absenken. Nach drei Monaten Arbeitslosigkeit bestehe Anspruch auf Maßnahmen für die Qualifikation.

Den Arbeitslosen soll mehr vom vor dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit angesparten Vermögen bleiben. Das Schonvermögen werde auf das Doppelte angehoben. Die Kosten werden von der SPD auf rund 1 Milliarde Euro geschätzt.

Die SPD hat dem von Martin Schulz vorgeschlagenen Konzept zugestimmt. ALG Q ist somit das offizielle Wahlkampf-Zugpferd.



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